9. Bullöses Pemphigoid – aktuelle Therapieoptionen
Shownotes
In dieser Episode referiert der Experte Prof. Michael Hertl zum Thema "Bullöses Pemphigoid – aktuelle Therapieoptionen“.
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00:00:00: Einen ganz herzliches Willkommen an diesem schönen Septemberabend aus Kiel.
00:00:05: Sascha Gerdes und ich, Uli Mrowi jetzt begrüßen Sie wieder ganz herzlich zu Dharma at Home heute mit einem sehr wichtigen Thema dem bolösen Pemphiguit mit aktuellen Therapieoptionen vorgetragen von Professor Hartl, einem ausgewiesenen Experten aus der Uni Hautlinik in Marburg den ich gleich noch vor seinem Vortrag einführen möchte.
00:00:26: wenn sie treue Zuschauer und zu Hörerinnen von Dharma at Home sind.
00:00:31: Dann wissen Sie, dass uns sehr an Interaktion mit Ihnen liegt.
00:00:36: Deshalb haben sie in Ihrem Browser ein kleines Fenster wo Sie sich mit vollem Namen bitte anmelden können.
00:00:41: Und dann können Sie diese Chat-Funktion nutzen um Fragen zu stellen, Kommentare zu geben die wir dann am Anschluss an den Vortrag von Prof.
00:00:49: Hartle mit Ihnen sehr gerne diskutieren möchten und die Fragen natürlich soweit es geht auch gut beantworten möchten.
00:00:57: Und ganz wichtig ist nochmal, dass Sie mit Ihrem vollen Zu- und Vornamen einmal sich markieren damit wir sie auch gut ansprechen können.
00:01:06: Bevor wir in das Thema Boulöses Penphiguit einsteigen gibt es wie immer einen kleinen Vorspann.
00:01:12: Das sind die Dharma News und da berichten wir über ganz neue Details Informationen, aber auch neue Ereignisse in der damatologischen Landschaft.
00:01:22: Und das wird heute Sascha Gerdes machen.
00:01:24: Sascha bitte die Dammer News sind für dich heute Abend.
00:01:35: Ja ganz herzlichen Dank Uli und auch von mir.
00:01:36: herzlich willkommen zum heutigen Abend!
00:01:39: Ich habe Ihnen ein Medikament, aber zwei Neuigkeiten mitgebracht.
00:01:44: Denn am neunzwanzigsten Juli dieses Jahres gab es für Upa da Zitinib Den Jagd-Einsämmer, den wir schon länger von der atopischen Dermatitis kennen.
00:01:55: Zwei Neuzulassungen in der Dermathologie.
00:01:57: Am selben Tag von der EMEA beschlossen gab es eine Zulassung für die Allopeziariata und zwar die schwere Allopezierariata bei Erwachsenen und Jugendlichen ab zwölf Jahre.
00:02:10: das bedeutet so wie wir es schon kennen ungefähr fünfzig Prozent der Kopfbehaarung muss ausgefallen sein, damit es eben als schwere Alopecia-Ariata dann auch gewertet werden kann.
00:02:22: Und die zweite Neuerung und die richtige Neuerungen ist nämlich die Zulassung von UPADACETINIP für die Vitiligo – und zwar den nicht segmentalen Vitiligobay Erwachsenen und Jugendlichen ab zwölf Jahren, die für eine systemische Therapie in Frage kommen.
00:02:37: Und damit haben wir das erste Mal jetzt eine Zulassung mit einem systemischen Medikament für die Vitiligo und eben auch mit dem uns wohlbekannten Upa da Cetinib.
00:02:50: Was hat dazu geführt?
00:02:51: Ganz kurz, die Studien zur Alopecia Ariata, die hießen ab AA eins und zwei.
00:02:58: Hier einmal exemplarisch für die zweite Studie, das sind ja immer gleich aufgebaute Studien – die Parallelaufen.
00:03:06: Es sind eben zwölf bis vierundsechzig Jahre alte Patientinnen eingeschlossen worden.
00:03:11: Die Jugendlichen mussten mindestens dreißig Kilo wiegen.
00:03:14: Der Einschluss war dieser Solscore von mindestens fünfzig Prozent Verlust der Kopfbehaarung.
00:03:22: Und die Patienten durften nicht länger als acht Jahre in einer Allopizie erkrankt sein.
00:03:28: Und die Ergebnisse waren sehr gut.
00:03:31: Nach vierundzwanzig Wochen Behandlung war der primäre Endpunkt und bei vierundfünfzig Prozent der Patienten in der höheren Dosis mit dreißig Milligramm lag der Solscore nur noch bei zwanzig Prozent oder darunter.
00:03:44: Die fünfzehn Milligrammen hatten vierundvierzig Komma sechs Prozent Ansprechrate, und die Placebopatient haben das nur zu drei Komma Vier Prozent geschafft, insofern hier eine wirklich deutliche Überlegenheit zu Placebo und ein Tick besser für die höhere Dosis mit dreißig Milligramm.
00:04:03: Und deswegen ist jetzt auch Zulassung so, dass für die Allopeziareater fünfzehn Milligramm oder dreißig Milligrammen einmal täglich eingesetzt werden können.
00:04:13: Das dürfen Sie selber nach dem individuellen Krankheitsbild entscheiden.
00:04:17: also bei sehr schwer Betroffenen können sie eben damit der hohere Dosis gleich starten.
00:04:22: empfohlen wird dann im Verlauf die niedrigst wirksame Dosis alte Haltungstherapie zu finden und bei über sixty jährigen wird erstmal nur die fünfzehnt Milligramme Dosis empfohlen, weil die Patienten ja nicht in der Studie eingeschlossen waren.
00:04:37: Aber es ist hier so wie bisher bekannt.
00:04:39: Es wird nicht erstattet von den Krankenkassen, das ist einfach nur zugelassen!
00:04:44: Das ist anders bei der nicht-sigmentalen Vitiligo.
00:04:47: Da hießen die Studien WITI ab, eins und zwei.
00:04:50: Hier mal das Beispiel der WIT I Studie.
00:04:53: Auch hier wurden Patientinnen ab zwölf Jahren eingeschlossen mit einer nicht- sigmentalen Vitelligo an Körper und Gesicht so wie wir es schon von der Huxolytinib Creme her kennen.
00:05:05: Und es musste eben auch hier in Gesichtsbeteiligung und eine Körperbeteilligung vorhanden sein.
00:05:10: Und es gab einen co-primären Endpunkt nach achtundvierzig Wochen Behandlung.
00:05:15: Einmal für die Gesichtsbeteiligung, da wurde eine seventy-fünfzig-prozentige Verbesserung im Vasi erreicht bei twenty-fünfundzwanzig-kommer zwei Prozent der Patienten im Vergleich zu fünf Komma neun Prozent bei Placebo und am Körper waren's nineteen Komma vier Prozent in dieser Studie Im Vergleich zu Fünf Komma Neun Prozent unter Placebo, die das am Körper auch erreicht haben.
00:05:37: Eine fünftig prozentige Verbesserung am Körper fünfzig Prozent in diesem Vitiligoscore.
00:05:43: Und daraus resultierte die Zulassung mit der nur fünfzehn Milligramm Dosierung, hier sind die dreißig Milligrammen nicht zugelassen.
00:05:51: also bei Vitiligo können sie nur die niedrigere Dosis nutzen.
00:05:55: einmal täglich fünfzehnt Milligramme eben bei Patientenen nichts segmentaler Vitilico für eine Systemtherapienfrage kommen und ein Zulassungstext steht direkt mit drin, dass man nach achtundvierzig Behandlungswochen eben das Ansprechen überprüfen sollte.
00:06:12: Wenn es dann keine Anzeichen für einen Nutzen gibt, sollte man auch wieder absetzen.
00:06:16: aber da sieht man auch achtund vierzig Wochen gibt man der Therapie Zeit um zu wirken.
00:06:22: Es braucht eben ein bisschen länger bis es funktioniert.
00:06:26: So und das waren von mir die News Wir haben was Neues Was wir nutzen können im Alltag ab morgen.
00:06:35: Vielen Dank Sascha, kurze Frage.
00:06:37: Warum ist bei der Vitiligo die Dreißig Milligramm Dosierung nicht getestet worden?
00:06:41: Ja, es ist nicht getested worden.
00:06:43: Warum weiß ich auch nicht tatsächlich... Wenn man jetzt ganz platt einfach nur die Ruxolitenib-Creme Studien und diese Studie nebeneinander liegt dann sieht man da auch noch einen deutlichen Unterschied.
00:06:53: also Ruxolitinib war für sich genommen in seiner Studie deutlich besser aber man kann sie natürlich jetzt auch nicht direkt miteinander vergleichen weil natürlich auch die höhere Dosis gar nicht getastet wurde.
00:07:04: Das Geheimnis klinischer Studien Und dazu werden wir auch gleich sicherlich noch mehr erfahren.
00:07:10: Zugeschaltet ist Prof.
00:07:11: Michael Hartl, herzlich willkommen lieber Michael aus Marburg.
00:07:15: und Sie alle wissen, Prof.
00:07:16: Hartl war nicht nur DDG-Präsident, er ist aktuell auch noch Dekan in Marburg Direktor der dortigen Universitätshautklinik und er ist seit langen Jahren bei Bullösen Hauterkrankungen einer der führenden Experten und insbesondere für das Bullöse Pemphiguit Und er hat vor einigen Jahren schon bei Dharma at Home dazu vorgetragen.
00:07:39: Aber wir haben gedacht, also doch bei zunehmend alternder Bevölkerung ein immer häufiger werdendes Problem und da ist es gut wenn wir noch mal ein Update machen.
00:07:50: Und vor einiger Zeit war ja ein ganz großer Hype kann man fast sagen über die mögliche Zulassung von Dupilumab für das bullöse Pemphigoid und ich glaube alles was daraus geworden wird uns Professor Hartl gleich Referieren.
00:08:04: Und lieber Michael, schön dass du wieder dabei ist und wir freuen uns jetzt sehr auf deinen Vortrag!
00:08:10: Ja guten Abend liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, lieber Uli, lieber Herr Gerdes-Danke für die Einladung freue mich mit dabei zu sein und es ist eine schöne Runde und das ist eine gute Gelegenheit sozusagen nochmal Update zu geben und sich miteinander zu vernetzen.
00:08:24: Wie gesagt das Pemphigoid, ich werde versuchen zu vermitteln auch wenn es eine seltene Erkrankung ist doch eine sehr relevante Erkrankung in der Praxis ist gerade bei alten Menschen dass man daran denken sollte und dass man eben auch durchaus neue Optionen hat diese fragile Patientengruppe zu behandeln.
00:08:44: Das sind meine Interessenskonflikte Und das Bundespenfiguit könnte so aussehen, wie ich es auf diesen Bildern zeige.
00:08:52: Sie haben einen älteren Patienten in diesem Fall.
00:08:56: Die hat rote Stellen an der Haut, die sehen fast ein bisschen wie urtigerielle Plucks aus.
00:09:01: Es juckt und auf diesen Plucks entstehen Blasenbläschen und nachher Pralleblasen.
00:09:08: Die prallen Blasem können schon sehr ausgedehnt sein.
00:09:10: Meistens kann's Stammethod losgehen.
00:09:15: Die Vorwarnung ist, wenn man so will sind diese prämonitorischen Eritemen mit den ultikariellen Plachs.
00:09:20: Da wird es vielen von uns nicht schwerfallen die Diagnose Pemphigoid zu stellen alt.
00:09:25: am Ende pralle Blasen gerötete Haut.
00:09:29: aber Es ist nicht so dass nur so ein bolöses Pemphegoid aussehen kann mit geröteter Haut und prallen Blasern sondern sehr häufig sieht man einen breiten Spektrum an meist mit Juckreiz einhergehenden Hautveränderungen insbesondere Porigo-ähnliche Bilder.
00:09:45: Ich habe ja eine Patientin dieser Porigoknoten am Stamm hat, nicht so wie wir es kennen nur streckseitig betont an armen Beinen sondern auch am Stammen mit ausgeprägtem Eukreiz.
00:09:57: oder.
00:09:58: ein weiteres Bild habe ich auch mitgebracht.
00:10:01: Ein Patient der mir ein akzematiges Bild zeigt Rötung am Stamme mit Exkoreationen, Kratzexkoreaktionen und ausgeträgten Eukkreis.
00:10:11: Es kann auch eine Schleimhautbeteiligung geben beim klassischen bolösen Pemphigoid.
00:10:14: Um das es hier ja geht, ist es maximal zwanzig Prozent der Fall.
00:10:19: Da kann man anstellen die nicht den mechanischen Druck direkt ausgesetzt sind wie am Gaumen durchaus auch mal Blasen sehen.
00:10:26: sonst sieht man meist geplatzte Blasenen von Erosionen.
00:10:31: Eine Sondervariante über die ich heute aber nicht sprechen möchte ist sogenannte Schleimatpemphagoid.
00:10:36: da hat man gerade an den Konjunktiven eine Entzündung Nicht beide Augen betroffen seien es manchmal nur ein Auge.
00:10:43: Eine chronische Konjunktivitis, die eher mehr als weniger wird und wo viele die sehen ratlos sind.
00:10:50: da ist ganz wichtig auch an das sogenannte Schleimort-Penfiguit zu denken.
00:10:54: Das heißt wie man zusammenfasst des klinischen Spektrums des bohlösen Penfiguit ist in erster Linie Poethos.
00:11:00: Da gibt's natürlich viele differenzialen Diagnosen wo es auch Poethus gibt viele andere Dinge ja die nichts mit den Penfigo zu tun haben.
00:11:08: aber beim Poritus des alten Menschen, bitte auch an das pulöse Pemphiguridenken.
00:11:15: Und klinische Hinweise können die klassischen Utika-jellen Plugs sein, die dann im weiteren Verlauf mit prallen Blasen oder Bläschen einhergehen.
00:11:26: Es können Porigo Knoten sein also jukende Knotendie aufgekratzt werden am Stamm an den Streckseiten der Arme und Beine.
00:11:35: Es kann ein exzimmartiges Bild sein, aber es gibt auch Verläufe des burlösen Panthegoid die als Poritus-Sinemateria auftreten.
00:11:44: Also einen Yukreiz an der Haut generalisierten Yukreize.
00:11:47: Da gibt's viele andere Ursachen für generalisierte Yukreizen bei alten Menschen in internationaler Natur wie auch immer.
00:11:53: Aber denken Sie bitte auch an das Burlösepanthegoit!
00:11:58: Was ist der Standard der Diagnostik?
00:12:00: Der hat sich nicht so viel geändert, aber ich möchte trotzdem nochmal wiederholen Der sollte einmal laufen, dass man ganz sicher ist das die Patientin oder der Patient ein bolöses Panthegoid hat.
00:12:11: Oder eben auch nicht?
00:12:13: Die Klinik habe ich beschrieben mit ihrer Heterogenität.
00:12:16: Potus plus ganz verschiedene Outveränderungen.
00:12:21: Wichtig ist eine Biopsy Neben der Lesion, also perilesionale Biopsie für die direkte Immunfluoroszenz-Untersuchung.
00:12:28: mit dieser kann man dann in der Haut entlang der Basarmembranen meist IgG Antikörper oder auch Komplement bandförmig nachweisen.
00:12:39: In der indirekten Immunfloszenzuuntersuchungen untersucht man im Serum der Patienten Antikörper gegen die Basar membran der Haut.
00:12:48: Das ist ein sehr gängiger Test Mit Substraten wie Affenesophagus oder Omaner Spalthaut, wo man dann sehr schön an diesen Substratern die Bindung der Antikörper aus dem Serum mittels Immunfluoroszenz sichtbar machen kann.
00:13:05: Deswegen spricht man von der indirekten Immun Fluorszenz.
00:13:09: Wenn man es noch genauer wissen will wenn die Indirekte Immun fluorszenzt Positiv ist, kann man einen ELISA durchführen mit den Haupt-Autoantigen dieser Erkrankungen.
00:13:19: Zwei Komponenten der Basanenbranne nämlich BP-Hundertachzig und BP-Zweihundertdreißig Beide Proteine kann man sozusagen kommerziell im ELISA testen Und hier lassen sich dann ganz spezifisch Antikörper gegen BP-hundertachtzig und oder BP-zweihunderteißig nachweisen.
00:13:38: Die Kombination aus Klinik die gar nicht so spezifik ist Aber aus der direkten Immunflusssens und noch ergänzender Leiser ist dann sozusagen die Voraussetzung dafür, dass man die korrekte Diagnose eines Bolösenpempfiguräts stellt oder dieses eben ausschließt.
00:13:59: Es reicht nicht beim Screening nur nach Antikörpern zu gucken weil die Antikörper gegen Antigehen in der Vasaninbranen WBP-E-A-Hundertein-Achtzehn-BB-Zweihundert-Reißig auch bei anderen chronischen Entzündungskrankheiten.
00:14:11: Vorkommen können.
00:14:14: Wie häufig ist ein bolöses Pemphigoid so selten, ist es ja gar nicht.
00:14:19: wenn man sich einmal die Zahl der Neuerkrankungen anschaut dann sieht man durchaus dass in der Größenordnung von zwei bis vierzig neuer Erkrankung hunderttausend Betroffenen pro Jahr passiert.
00:14:38: Der Altersgipfel liegt typischerweise zwischen dem sechzigsten und dem achtzigsten Lebensjahr.
00:14:46: Und Inzidenz, also die Altersabhängigkeit nimmt natürlich stark mit dem Alter zu.
00:14:52: Je älter die Menschen, desto höher ist die Inzidenz.
00:14:56: Die kann bei einem über neunzigjährigen und solche Patienten haben wir ja tagtäglich durchaus in der großen Ordnung von zehn bis vierzig Fällen pro zehn auf fünf Einwohner liegen.
00:15:13: Was sind Triggerfaktoren des Bohrlösen-Panfiguräts?
00:15:15: Das Alter ist ein Faktor.
00:15:18: Was passiert im Alter?
00:15:19: Im Alter ist der Yukreiz stärker, dadurch dass die Haut trockener ist und die Rückfettfunktionen der Haut nicht so gut funktioniert.
00:15:27: Kratzen kann Entzündung machen.
00:15:29: Möglicherweise ist dies einen Effekt, der dazu führt, dass durch das Katzen eben auch eine Zündung auf den Weg gebracht wird, die unterschwellig verläuft und die möglicherweise dann auch Autoimmunität begünstigen kann.
00:15:43: Alte Menschen haben ein Immunsystem was auch Altat und zum Immunystem das Altat gehört auch hinzu dass Regulationsmechanismen die Schützen für Autimunität auch schwächer werden.
00:15:55: deswegen gibt es im Alter auch häufige Autimuneerkrankungen weil eben auch die Regulation ein aktiver anti-entzündlicher Prozess unseres Immun Systems ist.
00:16:05: Ein ganz häufiger Faktor sind Medikamente, insbesondere Antidiabetika, die sogenannten Glyptine.
00:16:11: Ich habe in einer Liste gezeigt, Einzelfallberichte oder Mehrfallberichte, die zeigen das bestimmte Glypptine, insbesondere das wilde Glypton, häufiger mit dem Pemphioid assoziiert ist.
00:16:24: Wobei es schwer zu sagen ist, die Verläufe sind so dass viele Patienten das Glypin schon ein paar Monate nehmen.
00:16:32: Das kann können wenige Monate sein, noch viele Monate sein das dann zum Pemphigoid kommt und so ist in der Realität leider auch häufig selbst mal das Kliptin dann absetzt.
00:16:42: Ist das Pem phygoid da und lässt sich sozusagen dadurch nicht wieder zurückdrehen?
00:16:47: Die andere Gruppe von Medikamenten mit denen wir immer mehr zu tun haben die Pem Phygoide induzieren können sind diese sogenannten Immuncheckpoint-Inhibitoren.
00:16:56: Das sind Medikamente die bei vielen Tumorerkrankungen eingesetzt werden Und das Ziel haben aktive Repressionsmechanismen des Immunsystems zu inaktivieren.
00:17:10: Die Interaktion zwischen PD-I und PDL I, also eine Achse auf Immunzellen mit den T-Zellen, die vorhin hat dass diese Zellen übermäßig stimuliert werden.
00:17:18: Diese Achse wird lahmgelegt und die Bremse sozusagen, die Handbremse wird dadurch sozusagen gelöst und es kommt zu überschießenden Immunreaktionen und zum Auftreten von Autoimmunerkrankungen gegen verschiedenste Strukturen, eben auch gegen die Haut.
00:17:33: Und da ist es wohl also eine relativ häufige Komplikation.
00:17:40: Wichtig bei der Therapie ist, dass man sich vor Augen hält was pathogenetisch passiert.
00:17:47: Antikörper gegen Komponenten der Basalmembran wie BP-Modellin, BPM-BP-Bp-CV-NR-Dreißig binden an die basalen Membran und dann machen sie aber etwas, das ganz bedeutsam ist, die Antikörper aktivieren Komplement.
00:18:00: Die Komplementaktivierung führt zur Einwanderung von Entzündungszellen des angeborenen Immunsystems, wie Ersinophilen Granulozitten, Mastzellen oder Neutrophilen Granulozyten und Monozyten.
00:18:14: Und die Einwänderungen dieser Entzüdungszellen, die führen dann über die Freisetzung proteolytischer Enzyme zum Abspalten der Autoantigene in der Basamebran genau da wo die Antikörper binden Also wenn nur.
00:18:27: dieser Entzündungsprozess, der durch die Antikörperbindung in Gang gesetzt wird führt nachher zur Blasenbildung zu Ablösungen der Epidermis von der Basalmembran.
00:18:38: Und das ist ja das was wir häufig klinisch sehen es zählt erst eine Rötung auf und dann anschließend an die Rötungen kommt es erst zur Blasebildung.
00:18:46: Das pathogenese Verständnis hat zur derzeitigen Therapie geführt, die ich kurz zeigen möchte.
00:18:52: Erste Waldtherapie beim Bülösen Pemphigoids sind orale Glucocorticoide, die in einer Dosis von nur zero Komma fünf Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht eingesetzt werden also in einem ja mal für Blasenbildende Autimundermadosen eher niedrige Dosis oder Mittelhohendosis.
00:19:10: Und es hat sich gezeigt, dass in Studien die eben auf diesem pathogenäse Verständnis basieren aus Frankreich, die schon einige Jahre alt sind.
00:19:20: typische Glucocorticoide anwenden kann.
00:19:22: Und zwar die stärksten, die wir zur Verfügung haben, Klobethasol also ein klasse Viersteroid und das Klobetasol topisch angesetzt in der Größenordnung dreizig Gramm pro Tag.
00:19:33: Also es ist schon eine Tuge.
00:19:34: Das ist gar nicht so wenig.
00:19:36: Dreißig Gramm Klobitasol pro Tag genauso gut wirkt als ob man eine mittelhohe Glucocoitosis systemisch verabreicht.
00:19:45: Die zweite Wahl ist nach dem derzeitigen Leidlinien sind Medikamente, die glucokorticoid sparen sind.
00:19:53: Das kennen wir von anderen Blasenbildenerkrankungen zum Beispiel Methotrexat, Azatioprien, Mycophenolat – das sind so die klassischen, die wir auch einsetzen bei anderen Autoimmunerkrankungen.
00:20:06: Hartju-Wanzen sind für sich gesehen nicht steroidkrankheitsregulierend, also mobostatisch.
00:20:13: Aber ihre Eigenschaft ist das es ermöglichen wenn die Glucocorticoide eine Besserung der Erkrankungen erzielen dann deren Dosis entsprechend reduzieren zu können.
00:20:22: Also haben einen steroidsparen Effekt.
00:20:26: neue Möglichkeiten, die Glucocorticoide zu reduzieren sind andere Immunmodulatoren wie das Doxycycline.
00:20:36: Was einen antizydischen Effekt hat dann Klassrituximab an Antikörper der B-Zellen depletiert, die an die Antikörber produzieren.
00:20:43: und dann das was vorhin schon angesprochen wurde ist der Stupilomab als ein Antikörper, der bestimmte Immunzellen des Körpers die Typ-II T-Zellen, die gerade bei Entzündungsprozessen mit Bezelaktivierung eine Rolle spielen entsprechend angeht.
00:20:59: Bevor ich zu den therapeutischen Entwicklungen der Zukunft komme oder da wo wir gerade stehen möchte ich etwas zynzierende Therapie sagen.
00:21:08: Wie lange ist die optimale Therapie dauer?
00:21:11: Dies ist nicht bekannt.
00:21:13: Bekannt beim Bullösen-Pen-Figuität ist, dass die Rezedivneigung nach Absätzen einer Therapie, also eine antizynischen Therapie innerhalb von sechs Monaten bei immerhin knapp fünfzig Prozent liegt.
00:21:24: Also sehr hoch ein Krankheitsbild was wir sehr gut kontrollieren müssen weil die Rezidivneilung hoch ist.
00:21:31: Was kann uns helfen?
00:21:33: Die Autoantikörwärm.
00:21:34: sehr hundert Patienten können hilfreich sein insofern Das Antikörper gegen B.P.A.
00:21:39: ist eher für einen prognostisch ungünstiger Varianten sprechen, wenn sie im Krankheitsverlauf erhalten bleiben.
00:21:46: Das heißt Patienten, die klinisch gut aussehen, klinische Partieller oder in kompletter Remission sind, wenn diese immer noch höhere Antikorbarspiege gegen B P A A A U aufweisen, ist dies eher ein ungünstiger Paramet.
00:21:59: das heißt man muss hier therapeutisch sehr vorsichtig sein.
00:22:03: Zusätzliche klinische Barameter sind das Ansprechen der Vollständigabheilung von Jukreiz und Hautlesion.
00:22:12: Gerade jukreize ist ein sehr gutes Zeichen, und es ist ein frühes Zeichen wenn Rezedive aufträgt.
00:22:17: Ein sehr frühes klinisches Zeichen Auftreten des Jukkreizes ist für mich immer ein Zeichen dass wieder etwas Also alles von allen.
00:22:25: Es gibt keine klaren Regeln, wann man mit der Therapie aufhört aber muss sich vor Augen führen dass das Pemphigoet durchaus eine hohe Rezedifrate aufweist.
00:22:35: Jetzt zum Rituximab.
00:22:36: wir kennen es vom Pempfigus als die sage ich mal Behandlung der Wahl.
00:22:41: Beim Bullösen Pemphigoid ist die Datenlage nicht ganz so gut, aber einfach nur nochmal zur Zusammenfassung was es die rationale Rituximab einzusetzen.
00:22:51: Rituzimab depletiert B-Zellen des peripheren Blutes und die Zellen aus der B-Cellerei, die die Antikörper beim Pemphegoid produzieren sogenannten Plasmazellen leben sehr kurz das heißt sie brauchen Nachschub von B- Zellen.
00:23:06: Wenn diese B-Zellen durch Retroxymap entfernt werden, depletiert werden bis zu einem Jahr – zumindest in den peripheren Organe inklusiven Blut -, dann kommt es nicht zur Neubildung von Plasmazellen die die Antikörper produzieren.
00:23:19: Das heißt, es kommt über die Zeit zu einer deutlichen Reduktion der Antikörper und damit zu einer klinischen
00:23:25: Besserung.".
00:23:26: Wenn man sich einmal die Daten anschaut, zeigen diese und hier handelt es sich um retrospective Studien.
00:23:36: Also eine Sammlung einer Metaanalyse, das waren thirty-eight Patienten aus retrospektiven Studien, die zeigten dass unter Retoxemab die Autoantikörperspiegel gegen B-Penetratasignifikanten sankten.
00:23:51: Es gab einige Nebenwirkungen.
00:23:52: Es gab natürlich Infektionen, aber die filmen man ja auch unter Glucocorticoiden und diese Nebenwerkung waren unter Rituximab geringer.
00:24:02: Geringer Rituzimab zeigt über die Zeit eine relativ hohe Remissionsrate bei den Pemphigoid-Patienten in Höhe von zweiundachzig Prozent.
00:24:11: Es konnte gezeigt werden dass unter RITUXIMAB die Steroide schneller reduziert werden können Aber es fand sich eben auch unter Reduximab nach kompletter Remission eine relativ hohe Rezedivrate.
00:24:28: Auf dieser Grafik dargestellt sind acht Patienten mit bolösen Pemphigoid und man sieht an der Balkendiagramme, die Balken zeigenden Verlauf des Ansprechens dieser Patienten unter ReduXimab.
00:24:43: Die roten Balken zeigen dass das Ansprechen nicht komplett war.
00:24:48: Balken zeigen, dass die Patienten angesprochen haben.
00:24:51: Und wie Sie sehen gibt es einige Patienten auf dieser Grafie, die zur nächsten rote Balken zeigen, die hintereinander gesetzt sind.
00:24:57: das Rituximab wurde also mehrfach gegeben.
00:25:00: bei einigen dieser Patienten kam es am Ende dann zu einem grünen Balken.
00:25:03: Das heißt sie haben angesprochen andere Patienten haben schon früher eine grüne Balken angesprochen auf die Therapie.
00:25:09: aber in der Regel zeigt sich in diesen retrospectiven Studien, häufiger geben muss als beim Panfigus um klinische Remissionen zu erzeugen.
00:25:22: Das ist ein Zeichen dafür, dass das Panfiguit eben noch eine andere Pathogenese hat.
00:25:29: Das, was schon angekündigt wurde und was sozusagen ein Medikament, einen antizynischen Ansatz sind wir vom atopischen ECM erkennen ist sicherlich sehr interessant.
00:25:39: Dupilomab ist ein Antikörper der an den Rezeptor des IL-IV Rezeptors von Interleukin IV bindet.
00:25:47: Interleukein IV ist so das typische Zytokin Das von T-Zellen gebildet wird, die B-Zell aktivieren und die B Zellaktivierung führt dann zu Antikörperproduktionen hier beim Pemphigoid eben zur Bildung von Pathogenen Autoantikörpern.
00:26:02: Und vom Pemphegoid wissen wir sehr gut da haben viele wie auch eingetragen zu zeigen dass wirklich Typ zwei T- Zellen hier aktiviert werden.
00:26:09: und das ist die Basis dafür, dass sozusagen Studien gegeben hat die gezeigt haben, dass die Blockade von Interloquien vier Rezeptoren zu einer Besserung des Pulüsen Pemphiguit führt.
00:26:22: Es gab auch eine klinische Studie, da sind ein paar Daten zusammengestellt das ist die sogenannte Liberty.
00:26:33: In dieser Studie wurde Dupilomap gegeben gegen Placebo.
00:26:39: Es gab sozusagen topische Theroetherapie zusätzlich, damit die Patienten etwas hatten.
00:26:44: und hier zeigte sich – das war eine Phase II, Phase III-Studie – nach der Behandlung von ca.
00:26:50: thirty-six Wochen, dass knapp zwanzig Prozent der Dupillomap behandelt in den Patienten eine anhaltende Remission zeigt im Vergleich zu sechs Prozent die Platze beurhalten haben.
00:27:03: Der Juckreiz wurde deutlich reduziert unter Dupilumab, mit dem es abkürzenteinhalb Prozent gegen zehn Prozent die Platzeebe erhalten hat.
00:27:11: Es kam einer deutlichen Senkung der systemischen Glucocorticoïde, die nötig waren um eine Klinische Remission zu erreichen.
00:27:20: Es gab auch ein paar Nebenwirkungen unter dem Dupilomab Atragin, Konjunktivitis.
00:27:25: Die kennen wir ja vom atopischen Exzenen, verschworene Sehnen eine höhere Anzahl von Herbstinfektionen, die sie bei den Grenzen hielten und dann eben Sekretitis.
00:27:33: Auch diese sehen wir bei manchen Patienten mit atopischem Erzählen.
00:27:39: Das Dupilo-Map ist wenn man so will schon Realität geworden noch zuvor vielleicht.
00:27:46: das Dupillomapp wurde in den Vereinigten Staaten bei der Food and Drug Administration, also FDL im letzten Jahr zugelassen für das Gullöse Pampfiguid.
00:27:56: Bei mittelschweren bis schwereren Formen in Europa ist DupiloMap durch die EMA leider nicht zugelassend worden.
00:28:04: Das gibt ja die sogenannten Game Changer und die Game Player.
00:28:10: Dupilomap wurde aufgrund der doch exzellenten Datenlage nicht als ein Game Changers offensichtlich bewährte.
00:28:17: einer dieser Substanz nicht zugetraut, dass sie sozusagen ein Paradigmenwechsel in der Pemphigoid-Therapie erzeugt.
00:28:24: Deshalb hat die Firma Sanofi, die dieses Produkt vertreibt auch sozusagen einen Antrag auf Zulassung fürs Pempoid für das Erste leider zurückgezogen oder zurückziehen müssen.
00:28:37: Beim Pemfigoid, das bei Tumorpatienten, die sogenannten Immuncheckpointinhibitoren bekommen Da ist Tupilomap eigentlich die Therapie der Wahl.
00:28:46: Bei diesen Patienten, die man ja nicht länger auf Tumor-Patienten, z.B.
00:28:51: in der Thermatologie Melanompatienten, die Checkpointimitur haben bekommen, da möchte man natürlich nicht, wenn ein Penfiguit auftritt, länger Zeit mit Glucocorticoiden behandeln, weil man Angst hat dass die Antitumorimmunität darunter leidet.
00:29:05: Und bei diesen Patienten wird du plump über vielen, obwohl es nicht zugelassen ist Off-Label eingesetzt und führt zu sehr guten Ergebnissen zum einen zur Krankheitsreduktion, zur Krankheitskontrolle und zum anderen zur Möglichkeit die Immuncheckpointinhibitortherapie zur Tumorbeantlung vorzusetzen.
00:29:24: Also hier haben wir eine ganz andere Situation, bedingt durch die Tumorerkrankung die Notwendigkeit, die Tuma-Erkrankungen unter Kontrolle zu bringen ohne dass man eine entsprechende Immunsuppression erzeugt.
00:29:35: Wie dieses Dilemma zwischen Anwendung bei Tumor-Patienten mit Check-Immuncheckpoint-Impitoren, da ist sozusagen sanktioniert im meisten Fällen gegen alte Patienten.
00:29:45: Mit bolusen Pemphigoid, wo es sozusagen nicht zugelassen ist wie damit letztendlich auch unser Kostenträger der Krankenversicherung umgehen bin ich mal gespannt.
00:29:53: viele von uns in den spezialisierten Zentren stellen Anträge bei den kranken Kassen Dupilomap trotz Off-Label-Einsatz dann bei individuellen Patienten zu genehmigen für die Therapie individueller Panfiguit-Patient.
00:30:06: Also immer zusammenfasst, Dupillomap ist interessant weil es genau das Panfigut am Kernerkrankung trifft nämlich der induzierenden Typ II Tetzel.
00:30:14: Antwort Es hat einen lindern Effekt auf den Poritus und reduziert die Bläschenbildung.
00:30:19: Es werden weniger Glucocorticoide kumulativ gebraucht, um eine Klinische Remission zu erreichen.
00:30:25: Die Verträglichkeit ist eigentlich relativ gut oder ist gut würde ich sagen und es ist eben eine exzellente Therapieoption bei Patienten mit Tumorerkrankungen die Immuncheckpoint-Individuen bekommen und die man nicht immun subrimieren möchte.
00:30:41: aber das ist ein Auflebelerkrankung und die Zulassung durch die EMA steht fürs erste leider nicht an.
00:30:49: Eine weitere letzte Option des Bullösen-Penphylgoid ist, da es ja auch eine Typ zwei antwort geht.
00:30:56: Ehe sie nur viele finden man häufig in der Haut ganz typische Synomänen, ist der Einsatz eines Antikörpers gegen IgE, Oma-Lizumab auf.
00:31:04: diesen Antikörper kennen Sie zum Beispiel von der Ulticaria vom Asthma-Alargischen Asthma?
00:31:09: Hier gibt es leider nicht eine so gute Studienlage wie beim Tupilomap, aber auch hier retrospectiv.
00:31:15: Bei hundert Patienten zeigte sich das doch nicht wenige Patienten über sieb- oder siebenseitig Prozent der Patienten in eine komplette und weitere Patientinnen in eine parzelle Remission gekommen sind.
00:31:27: Das dauerte drei Monate bis zum Erreichen der kompletten klinischen Remissionen.
00:31:32: Aber die ZDFraude lag mit vierzehn Prozent relativ niedrig.
00:31:35: Die Nebenwirkungen waren auch gut.
00:31:38: Leider sind die Daten schon älter bis zum Jahr zwanzig-einzwanzig und es kommt leider keine Studie, die das sozusagen pruspektiv verifiziert.
00:31:46: Dass hier möglicherweise eine Substanz da ist, die sehr nützlich ist und sehr gut verträglich ist, dass wir aus meiner Sicht auch eine ganz gute Optionen haben sie muss verifiziert werden.
00:31:56: deswegen bleibt, wo man nicht zum Markt wirklich ein Reserve Medikament auflabelt natürlich was entsprechend beantragt werden müsste bei refaktären Patienten mit Pulösen Pemphyrate.
00:32:08: Die Allgemeine Prognose des Pemphigoid ist gar nicht so gut.
00:32:12: Wir haben sehr alte Patienten und es gibt Daten, die klar zeigen dass die Mortalität der Scytodesrat des PEMPHOID deutlich höher ist als in der altersentsprechenden Vergleichspopulation.
00:32:22: also ist ja mal neunzig Jahre gegen Neunzigjahre.
00:32:24: Also nicht nur das Alter sondern wirklich die Erkrankung die eine Mortalität im verschiedenen Studien von Sechs bis viervier Prozent zeigt also eine sehr hohe Mortalität.
00:32:36: Pognostisch ungünstige Faktoren ist das Alter natürlich, in welchem Zustand die Patienten sind, also zum Beispiel ein geringer Karnowski.
00:32:43: Index ist ungünstig.
00:32:45: Neurologische Begleiterkrankungen vaskulär von Apoplex bis Demenz sind ungünstig.
00:32:52: Die Ausprägung des Pampfigurätes ist ungünstig und die Dosis von Britney Solon, die man braucht um das Krankheitsgeschehen zu kontrollieren.
00:33:00: Am Anfang spricht die Dose mit denen der Patienten nach Hause gehen.
00:33:03: auch das ist relevant.
00:33:06: Also wenn man das zusammenfasst, worauf sollte man achten?
00:33:09: beim Bülösenpempfigur mit.
00:33:10: Dieses Krankheitsbild ist gar nicht so selten beim alten Menschen und wirkt an die breite heterogene Klinikdenken unan das Kardinal-Symptom Jukreiz was natürlich auch bei anderen Dermatosen von alten Menschen auftritt.
00:33:23: Wichtig ist die korrekte immunseurologische Diagnostignul.
00:33:26: auf diese Weise können sie die Diagnose bestätigen oder eben auch fürs erste Ausschließen.
00:33:32: Immer noch sind systemische und topische, nicht immunglobaline Säure des Schraubschelmen Glucocorticoide.
00:33:40: Also systemisch-undtopische Glucocatecoides sind nach wie vor Therapie der Wahl.
00:33:44: aber eben auch die topischen Glucocoide die aufwändiger sind, die teurer sind, sind genauso gut wie die Systemtherapie Und die Ziegerichtentherapien, ich habe was zu Dupilomab ein bisschen zur Rituximab gesagt sind aus meiner Sicht ganz klare Alternativen bei dieser fragilen Bevölkerungsgruppe-Patientengruppe zur Immunsuppression.
00:34:04: Aber leider haben wir im Augenblick nicht genug Daten und nicht sozusagen genug Basis für eine breite Zulassung.
00:34:11: Ich bin mal relativ sicher, dass wir da hinkommen werden.
00:34:14: Einfach weil die Gesamtkonstellation die Gesamtsumme an Wirkung neben Wirkung in der Summe ganz eindeutig für diese zielgerichteten Therapien steht.
00:34:25: Gut und damit bin ich am Ende meine Ausführung und danke Ihnen fürs Zuhören!
00:34:31: Vielen Dank Michael.
00:34:32: das war wie ich fand ein didaktisch sehr sehr schön aufgebauter Vortrag.
00:34:37: vor allen Dingen das du auch noch einmal gezeigt hast ist die Therapie auf dem Verständnis der Erkrankung fußt, was ja nicht oft so auch gesehen wird und daher eben einige Sachen vielleicht auch an Bedeutung verlieren.
00:34:49: Ich habe zum Beispiel sehr wenig noch den Stellenwert von DABSON wiedergefunden dass es bei uns immer noch tradiert ist und in Lehrbüchern immer noch steht.
00:34:59: gerade wegen des Juckens können wir vielleicht bei den Fragen gleich nochmal drauf eingehen.
00:35:04: aber was mich sehr fasziniert hat waren die Daten zu OMA-Lizum ab.
00:35:09: das wusste ich wirklich gar nicht und was ja vielleicht ein tatsächlicher Hemmschuh ist für die Weiterentwicklung fürs Bullöse Pemphyrwitz.
00:35:18: Die Tatsache, dass Oma Lizumap generisch ist und keiner so richtig da in das vermeintlich billige Oma-Lizomap jetzt investieren möchte.
00:35:25: aber ich finde die Therapieoption bei der auch extrem guten Verträglichkeit von Oma Lizumap eigentlich fantastisch gerade bei älteren Menschen einmal monatlich eine Spritze BP kontrolliert was besseres geht ja gar nicht.
00:35:40: Dazu die Anschlugsfrage, bevor ich auf die Fragen im Chat eingehe.
00:35:45: Wir haben ja eine Neuzulassung für die Grundspontane Otecaria mit dem Remibrothinip, den Brutternkinaseinhibitur.
00:35:52: Gibt es da schon erste Erfahrungen?
00:35:55: Ob das gegebenenfalls auch analog zum Omalizumab beim Bullösen Pemphicoid wirksam ist?
00:36:03: Ja, es gab ja eine große Studie beim PenFigus.
00:36:04: Der PenFfigus ist bei einem Bullösenerkrankung immer so ein bisschen der Vorreiter mit dem BTK-Nevator, die sogenannte Pegasus-Studie und die ist in die Hose gegangen.
00:36:12: warum?
00:36:12: Weil der Vergleichsarm mit den systemischen Glucocorticoiden einfach zu gut war.
00:36:17: Ich denke dass sie sicherlich die BTK Nevitoren einen Effekt haben und sicherlich eine Option sind.
00:36:23: aber Ich glaube, dass Sie dadurch nicht zum Einsatz beim Penfigus gekommen sind.
00:36:30: So ein bisschen verbrannt sind für die Bullösendermatosen aber sicher ich kann mir das gut vorstellen.
00:36:35: Schade aber gut!
00:36:37: Wir haben schon ganz viele Fragen und zwar insbesondere von Herrn Kollegen Jansen.
00:36:42: Ich versuche es mal tatsächlich so ein bisschen auch zusammenzufassen.
00:36:46: Ich hatte schon gesagt, Daphthon ist nicht mehr so im Standard.
00:36:50: Aber wie sieht es aus mit dem Doxycycline in Kombinationen mit Nicotina?
00:36:55: Das war ja mal eine lange Zeit absoluter Hype!
00:36:59: Wie ist das momentan der Stand der Dinge?
00:37:04: Ja ich sage mal, es gibt gerade eine Studie im Lancet die sozusagen Doxyzycline als Immunmodulator untersucht hat unter der Vorstellung, dass es zwanzig Prozent schlechter als die Steroide geht.
00:37:16: Aber aufgrund des besseren geringer Nebenwirkungsprofil sozusagen das in Kauf genommen wurde, diesen Inferiority-Prinzip und diese in dieser Studie waren mittelschere Formen.
00:37:27: Das Pemphigoid leichte mittelschuhe haben ganz gut abgeschnitten.
00:37:30: Ich finde sie in der klinischen Praxis und da bin ich nicht alleine, da steh ich nicht allein dar, sondern mit der Umsetzung an klinischem Praxis sind viele enttäuscht wie Doxycycline.
00:37:39: Doxy ist ja eigentlich eine Substanz, die kennen viele von uns, die können wir von der Borreliose bis zu Rosarza und Agne.
00:37:47: Und es ist natürlich eine Substzenz wo keine Angst hat irgendwie durchzustarken unsere Person das wasch zu machen.
00:37:52: aber ich finde die Daten jetzt nicht überzeugend.
00:37:54: für dass gerade ein klares Dateland Wir haben ja mittlerweile... Ich stehe nicht allein da.
00:38:01: Was nützt mein State, meine eigene Meinung wenn es klinische Studien gibt diese was zeigen das ist wie natürlich mehr.
00:38:07: aber viele aber ihr wisst auch wie das ist.
00:38:09: diese real life Daten sind manchmal noch anders als die klinischen Studiengarten und ich glaube vieles sind von den Real Life Daten eigentlich überzeugt.
00:38:17: Gibt noch eine Frage?
00:38:18: Es gibt ja den paranäoplastischen Pemfigus.
00:38:21: Gibt es ein paranäoplastisches bolöses Pemfiguit?
00:38:26: Ja, es gibt... wie soll man das sagen?
00:38:30: Das Panoplastiobolose Pemphigoid gibt es in der Form nicht.
00:38:34: Es gibt eine Sonderform die meist mit Schleimhaut Beteiligung einhergeht.
00:38:38: Das ist dieses Anti-Epilegrin Pemphegoid wo Antikörper gegen Laminin III II vorhanden sind.
00:38:46: Das sind meist mit Schlalmhautbeteiligungen hergehend und hat natürlich viele alte Menschen haben natürlich auch eher Tumorerkrankungen.
00:38:53: Also, ob das jetzt so eine Paraneoplasie ist oder nicht?
00:38:56: Alte Menschen mit dem Pemphigoid die durch Zufall an einem Krankenhaus landen würde ich mir auf jeden Fall genau angucken.
00:39:03: Auch in sich die Tumorekrankung.
00:39:05: Daran anschließend die Frage und wir haben das bei den Omalizomapia gerade ein bisschen diskutiert Gesamt IGE als Biomarker für das bolöse Pemphegoid.
00:39:15: gibt es darüber Daten?
00:39:18: Das Biomarker, das ist mehr neu.
00:39:20: Natürlich gibt es erhöhtes IGE, gibt es die Ersynophilie, die wir kennen als Hinweis darauf, nicht als spezifischer Hinweis, aber als Hinweise darauf... Es gibt auch IGE Antikörper gegen die Autorantigene BPMN-AXBW-DZ-MHG.
00:39:32: Jetzt gibt's keinen kommerziellen Elyse, aber Leute, die sich am Beschäftigen machen das.
00:39:37: Also gesamte IGE alleine als einen Hinweis aufs PENFIGUITch?
00:39:40: Nicht eher die Ersinophilien.
00:39:43: Ja!
00:39:44: Und der letzte Frage noch von Herrn Ernsen, Bulöses Pemphiguit im Kindesalter.
00:39:50: Ist das wirklich ein bulöses Pempfiguit oder ist es... ...Bulöses Billestring Disease of Childhood?
00:39:57: Ist es früher IgA-Lineärme der Matose?
00:40:00: und er fragt, welche Systemtherapie ist bei Kindern am besten?
00:40:04: Es gibt beides ja!
00:40:06: Es gibt meistens diese IgA Varianten was wir bei Erwachsenen als Lineare IGA-Damatose bezeichnen, bei Kinder und Konink Bullis desise of Childhood.
00:40:15: Das gibt es natürlich mit IgA Antikörper gegen BP-O-Nachtzig aber es gibt auch klassische Pämpfiguride bei Kinder natürlich sehr selten.
00:40:24: Es ist interessant wo IgG Antikörper gegen BP O-Nightzig zum Beispiel nachweisbar sind.
00:40:29: Interessant ist beide Entitäten... mit IgG und IgA zeigen in der Regel, die treten auf bei kleinen Kindern zwei oder drei vier Jahren bestehen vielleicht ein, zwei oder dreieinhalb Jahre ganz hoch kommt.
00:40:41: Und bilden sich dann häufig standtant zurück.
00:40:43: das finde ich interessant weil es offensichtlich der Verluste der sozusagen der Verliste Immun-Toleranz wird bei diesen Kindern über noch unbekannte Mechanismen wiederhergestellt.
00:40:55: Die meisten Daten die es beim Kindem gibt sind dann Daphthonen Vor allem bei den IgA-Varianten und Immunglobuline, topische Steroide werden da genauso gehen.
00:41:06: Der Edoxy würde man dann nicht einsetzen wegen des Knochenwachstums.
00:41:09: Daten zu Dupilomab bei den Kindern, da habe ich nichts aufgeschirmt.
00:41:16: Auch selbst ein Case Report habe ich jetzt nicht vorhin.
00:41:19: Das könnte natürlich eine Option sein, wenn wir früher bei Kinder mit Atopie oder Allergien auch Dupillomab immer früher einsetzen können.
00:41:25: Ich wollte vielleicht in der Erklärung, warum das im Alter die hohe Rezifrate hat.
00:41:31: Während es dem Kindesalter spontan abheilt.
00:41:34: Also sehr, sehr spannend!
00:41:37: So jetzt gibt's noch eine Menge andere Fragen.
00:41:39: Ist der Einsatz von Dupilumab bei der Therapie mit Checkpoint-Inhibitoren immer auf Label?
00:41:45: Auch wenn die Patienten... beantworten sich auf was selber.
00:41:48: Wenn Sie ein atopisches EC-Cem haben, würde man natürlich das atopische EC-cm behandeln und hat eine feine Diagnose.
00:41:54: aber nehmen wir mal an Patient hat einen Immuncheckpoint inhibitor bekommen, hatten BP entwickelt dann ist off label ne?
00:42:02: Absolut ja.
00:42:04: Antragstellung oft genehmigt oder schwierig?
00:42:09: Nee viel beantrags gar nicht.
00:42:11: viele machen es okay dass wir mit Frau Röse geschlecht einfach machen Ja, ne gut.
00:42:17: Also viele Krankenhäuser, ich sage Leute kommen ja dann auch häufig in die Klinik.
00:42:21: Viele haben ja sozusagen Dupylamab als Nup und haben Sonderentgelt dafür.
00:42:29: Und viele machen es, die Praxis ist die, damit sie halt eingeleitet läuft da und dann sieht man wie das läuft.
00:42:35: Wenn's gut läuft, dann ist einfach das vorzusetzen.
00:42:38: Du hattest schon angedeutet, Doxycycline ist in deinen Augen nicht mehr so ganz der Standard der Therapie?
00:42:46: Jetzt wird aber gefragt, welche Dosis von Doxycycline?
00:42:49: Das ist ja immer die alte Frage.
00:42:50: Hundert, zweihundert Milligramm pro Tag – was wurde empfohlen?
00:42:54: Zweimal Milligramme ist die Dosis, die aufgrund dieser Lancet-Studie eigentlich der Standard ist.
00:43:00: und über welchen Zeitraum?
00:43:02: Ja so lange wie man es kann über Monate machen.
00:43:06: also gibt's keine Beschränkungen, sowieso keine Beschrankung der Therapie.
00:43:11: Dauer beim Pemphigoid gibt, kann man über Monate machen und muss auf den entsprechenden Dingen achten.
00:43:16: Aber da gibt es keine Begrenzung, keine Zeit, die ist begrenzt.
00:43:18: Okay auch spannend!
00:43:20: Dann habe ich eine Frage von Frau Ringhand.
00:43:25: Setzst du Glyptine immer ab?
00:43:28: Auch wenn das nachher für die therapeutische Konsequenz eigentlich kaum einen Unterschied macht?
00:43:35: Ich denke mal so zu drüber... Die Leute im Team bei uns, ihr habt da auf Glyptine gekohlt, gibt's irgendwie sowas.
00:43:42: Da erwartet schon das natürlich dass wir uns selber der Gedanken machen was sind potenzielle Triggerfaktoren.
00:43:47: Das ist so wie mit den Beta-Blockern und der Psoriasis.
00:43:50: Uli hast du bei jedem Psoriuspatienten den Beta Blocker abgesetzt?
00:43:52: wahrscheinlich auch nicht in der Kardial D kompensiert?
00:43:55: wird es das nicht machen.
00:43:57: Und mit dem Glypton kann man natürlich überlegen gibt es Alternativen?
00:44:00: Kann man es absetzen?
00:44:01: könnte zeitlich Sinn machen dann machen wir das ja.
00:44:04: aber da viele Patienten Glytine bekommen ist es nicht immer praktikabel auch, weil's vielleicht keine Attentive gibt.
00:44:11: Absolut!
00:44:13: Und ich soll mal Gedanken machen und gucken ob gut das weh kann man das machen.
00:44:17: wenns geht würde ich es absetzen.
00:44:19: aber es gibt doch genug Fälle wo da vielleicht was losgetreten ist oder wo dann sozusagen schonmal so ein Weg gebracht ist dass man auch nicht mehr ändern kann.
00:44:28: Kommt nochmal eine Nachfrage und zwar Bollöses Pemphigoid.
00:44:31: muss man generell eine Tumorsuche machen?
00:44:35: Generell nicht.
00:44:36: Aber ich sag mal, wenn man jetzt einen älteren Patienten hat oder einen alten Patienten hat... der, die systemische Glucocotyliotopische bekommen, die auch reserviert werden.
00:44:47: Dann würde ich mir schon Gedanken machen ist von der Lunge her alles okay?
00:44:50: Ist vom U-Taschallbauchbereich ja Bauchorgane alles ok?
00:44:55: wie sieht es im Blutbild aus?
00:44:56: solche Dinge würde man ja machen und das ist ja schon als grobe Screening.
00:45:00: hat jemand Blut im Stuhl, hat jemand ungewollte Gewichtabnahme?
00:45:03: diese ganzen Dinger würde man sozusagen erfragen oder abfragen und von da aus wird man dann auch weiter gucken denke ich Also durchaus zu empfehlen, wir haben ja auch da hast du angesprochen dieser Altersgruppe.
00:45:15: Sechzig bis Achtzig habe ich mehr gemerkt und wo das Bullöse Pimp für geht sein wahrscheinlich seinen Gipfel hat bis in die neunzige Jahre die Wahrscheinlichkeit immer größer wird.
00:45:24: Und Du hast ja auch gesagt dass Tumorrisiko in der Alters Gruppe steigt natürlich auch überproportional an.
00:45:30: Jetzt hab' ich noch von Frau Kühn eine Frage Gibt es eine Meinung zu Doxyzyklin als Erhaltungstherapie bzw.
00:45:42: Rezidivprophylaxe?
00:45:47: Ich sage mal, alles erlaubt und man das Gefühl hat, dass man weiß was man tut.
00:45:52: Wenn man jetzt sozusagen, es hängt davon ab, was man sonst macht, wenn man jetzt ist bei den Klassikersystemischen oder topische Glucokorticoide, dann systemisch wird man natürlich immer mal runterkommen wollen.
00:46:02: Wird dann irgendwie ein strioidsparnes Adjuvants dazu nehmen?
00:46:06: Das können die Klassiker sein.
00:46:08: Das kann Dabsohn sein.
00:46:09: Dabsoon kann ich gleich noch einen Wort vielleicht zu sagen.
00:46:11: Dort kann natürlich Doxycycline auch sein aber ich würde doxyzycline nicht einsetzen.
00:46:15: ... mit anderen Maßnahmen Richtung Emotion gekommen ist, um sozusagen damit ... äh sozusagen repräzitiv Profilaxe zu betreiben.
00:46:22: Das würde ich nicht machen.
00:46:24: Ja.
00:46:25: Zum Toxi bin ich dann vielleicht noch ein Satz zu sagen da natürlich hat Toxi wirkt Toxi.
00:46:29: aber gerade bei dieser ... ... fragilen Gruppen von alten Menschen finde ich Toxi nur dann akzeptabel wenn eine Monitoring da ist, wenn diese Patienten gecheckt werden.
00:46:40: Wir alle wissen, bei den meisten dritten Anämie auf, es kann ein Leber was passieren, Neukopenien, die ganzen Dinge können auftreten... Die Leute können blitzbühnebeschwerden!
00:46:49: Also ich finde Dapsone ist ja nicht nur eine Option, wenn die Leute wirklich gut kontrolliert sind, sonst setze ich Dapsum nicht an.
00:46:55: Ja, also... Das ist ja so'n bisschen anders als früher.
00:47:00: Dapson und Doxycycline jetzt eher in Anführungsstrichen-Zweitlinie Und doch die modernen Medikamente, inklusive Rituximap oder auch die topischen Glucocorticoide nochmal als Nummer eins.
00:47:13: Therapieoption ist natürlich schon ein gutes Statement, Sascha!
00:47:17: Du hast noch Fragen?
00:47:18: Ja genau also ich fand es ja extrem enttäuschend dass die EMA im Gegensatz zur FDA und auch im gegensatz der japanischen Zulassungsbehörde jetzt diese Entscheidung getroffen hat weil ich glaube das wäre ein Game Changer gewesen.
00:47:30: Das glaube ich den meisten Patienten, gerade den alten multimorbiden Patienten eigentlich sofort verschreiben wollen.
00:47:38: Ja meine Frage war so ein bisschen wir schreiben tatsächlich Kostenübernahmeanträge für Dupilomar.
00:47:43: Jetzt ist meine Sorge ob es da schon eine Einschätzung gibt.
00:47:46: wie werden sich denn die Krankenkassen jetzt verhalten nachdem sie mehr das abgelehnt hat?
00:47:50: Müssen wir jetzt damit rechnen dass die Krankenkarstens nicht mehr genehmigen?
00:47:55: Und dann war ich ganz glücklicher, dass ich das mit dem Oma-Lizumapp gehört habe.
00:48:00: Weil dann könnte man vielleicht darauf ja auch noch auswachen... Guter Punkt!
00:48:04: Ich glaube langfristig billiger oder billig ist das alles nicht.
00:48:08: Je günstiger und übler man wird es zu weniger Widerstände geben.
00:48:11: Ich glaube je mehr Anträge wir stellen, desto mehr wir Druck ausüben auf die Krankenversicherung.
00:48:17: Das so häufiger kommen wir auch damit durch weil's ist ein Gamechanger.
00:48:21: Und ich denke mal zum Beispiel bei den TUMA Patienten Das können sie nicht zurückdrehen, es geht nicht.
00:48:27: Bei den anderen Patienten, wenn man sich mal gegenrechnet, stationäre Behandlung von Patientinnen und Patienten, die freudiger kaum alte Menschen, was kostet das denn?
00:48:35: Da ist die Duplomap wesentlich günstiger.
00:48:38: Und ich glaube, es ist einfach so etabliert und es zeigt, dass so viele Patienten damit auch wirklich stabil sind, ja... Ich glaube dieser Prozess, dass duplomapp einen Stellenwert hat dabei, ich glaub, das kann man nicht mehr zurückdreyen.
00:48:54: Du hattest auf einem Bild auch stehen, dass die beiden anderen atropischen Dermatitis Antikörper, Tralokinomab und Leprikizomab die IL-III inhibieren.
00:49:06: Möglicherweise den gleichen Effekt wie das Dupillomab haben was ja den Rezeptor blockiert.
00:49:12: gibt es dafür schon entsprechend ausreichend Daten die diese Hypothese unterstützen?
00:49:19: Gut, dass es anspricht.
00:49:21: Zum Talo-KiloMap gab's jetzt noch Arbeit im letzten Jahr in British Journal.
00:49:24: Das waren knapp zwanzig Patienten mit Pemphigoet, die auch sehr gut angesprochen haben, weil man eigentlich ein ähnliches Ansprechen wie unter DubiloMAP gesehen hat ist dafür spricht das diese Typ II Immunantwort offensichtlich der zentrale Mechanismus ist.
00:49:41: Vielleicht wäre das nochmal eine Ausweichstrategie, dass man jetzt auch statt einen Antrag für du Pilomab zu stellen, obwohl es in Amerika zugelassen ist.
00:49:49: Vielleicht ein Antrag für einen IL-III-Innevitor stellt?
00:49:54: Ich denke das wahrscheinlich in die Richtung auch.
00:49:58: Gleich sind sie sogar dran, weil weiß man nicht.
00:50:01: Die Daten sind natürlich für das Dupilomab besser durch diese Liberty-Studie.
00:50:04: Da sind sich mehr Patienten drin, aber ich denke, dass mit Trabokinum abgibt.
00:50:08: Ich denke da wird es immer mehr Daten geben weil das natürlich verfügbar ist über das atopische ECM und dann werden sie auch mal aufgeführt wie es so ist.
00:50:15: Und ich glaube, das könnte auch ein Mensch sein gewesen.
00:50:20: Kommt eine Nachfrage zu Dupillomab beim Boolösen Pemphyrid von den Daten die verfügbaren sind?
00:50:25: Ist die Konjunktivitis häufiger als beim atopischen ECM oder ist es mehr oder weniger identisch?
00:50:30: Das ist ziemlich vergleichbar, das ist nicht gut.
00:50:33: Ich glaube wenn man hochschneckt sehen wir es ja vor allem die Karatitis die uns Probleme macht und die ist definitiv nicht häufiger beim Figurät.
00:50:42: Liebe Kolleginnen und Kollegen stellen Sie Ihre letzten Fragen?
00:50:46: Wir sind so ziemlich am Ende der Runde und haben ganz viel schon gefragt.
00:50:51: Aber es gibt vielleicht noch die allerletzte Frage, bevor wir in den Abspann gehen.
00:50:55: Sascha hast du sonst noch eine Frage?
00:50:56: Ja, vielleicht eine Frage zum Ausblick.
00:50:58: Gibt's denn grundlegend andere Therapieansätze?
00:51:01: Ich glaube ein C-Fünf A-Inhibitor ist ja gescheitert, glaub ich, in der Entwicklung.
00:51:07: Das hätte ja noch Sinn gemacht von der Pathophilologie vielleicht aber gibt's noch irgendwas anderes am Horizont für die Zukunft?
00:51:13: Ich denke, die Jagdsel müssen rausgehen, denk' ich!
00:51:16: Das wird sicherlich genauso gehen, dass für den Vorteil vielleicht die Oralisierung besser ist als aber wenn man sich überlegt wie viele alte Patienten haben wir mit einem Pendel umgehen können?
00:51:25: Mit einer Fertigspurz umgehen kann?
00:51:27: ich denke das hat heute kein Problem mehr.
00:51:29: Die Oralisierung macht diese Sache vielleicht noch einfacher weil ich glaube auch dass die Jax... Ich denke dass sie auch nachrücken werden wie die Varmatorische Neckzeben, wenn sie ihren Platz auch erobern vielleicht.
00:51:40: Der Nachteil ist eben diese Komplikation, Kaliobaskolärenkomplikationsen, die wir kennen, die in Einschränkungen sein können klar?
00:51:46: Da müssen wir aufpassen.
00:51:47: Aber sonst denke ich so vom Wirkenmechanismus sehr wenig.
00:51:52: Jax glaube ich auch mit als Orale Medikamente sicherlich nachrütteln und ich finde man das nicht was jetzt da heißt eigentlich ziemlich gut.
00:52:03: also es Das ist schon sehr gut und die Sachen werden weniger kosten.
00:52:08: Wenn dann wenn die Patente mal ablaufen, dann kostet die Sachen wesentlich weniger.
00:52:12: Und dann sind es meines Erachtens das ist ein Eben für mich auch ein Gamechanger wie ihr gesagt habt.
00:52:17: also was soll jetzt los?
00:52:18: sind wir jetzt?
00:52:18: ja damit haben wir angefangen.
00:52:21: Ich muss ganz ehrlich sagen, ich fand diese Studie im Lancet von dieser französischen Gruppe mit dem Blasenmähler-Kangster Guthpüll.
00:52:27: Dass die sich getraut haben, sage ich mal, dass sie eine Studie mit topischem Loko-Corticoiden im XXI Jahrhundert gemacht haben und gezeigt haben, eh, ein topischer Therapie ist genauso gut wie irgendwie in der Systemtherapie.
00:52:38: das fand ich richtig toll weil sie gezeigt haben wie wichtig es ist, dass man Patogenese versteht, weil das ist nämlich entscheidend.
00:52:46: Topisch geht auch.
00:52:47: Topisches kann auch sehr, sehr state-of-the art sein.
00:52:50: Das fand ich toll.
00:52:51: aber natürlich die topische Therapie ist nicht praktikal bei alten Menschen.
00:52:55: Die Cremes kosten viel mehr.
00:52:57: Wer trägt die Cremens auf?
00:52:58: Wer guckt danach dass das läuft?
00:52:59: Wer verschreibt das?
00:53:00: Das sind glaube ich Dinge wie die topischen Therapie auch wenn sie vielleicht am Nebenwirkungsärmsten ist bei der gleichen Wirksamkeit.
00:53:07: Das ist glaube ich die Beschränkung der topischen.
00:53:09: Wenn wir dann haben Systemtherapie zu kriegen, ja dann sind wir besser, besser aufgeguckt.
00:53:15: Stehen wir mal besser.
00:53:16: Lieber Herr Kollege Bellmann, herzliche Grüße zurück nach Innsbruck.
00:53:19: Toll dass Sie aus Österreich damals at home hören!
00:53:23: Die Frage von Herrn Bellmann ist ob du Erfahrungen bezüglich eines Wirkverlustes unter die Dupilomaptherapie hast.
00:53:32: und wie lange kann man mit Dupillomapp behandeln überhaupt?
00:53:38: Ja ich sage mal wirkverlüst es glaube ich schwer zu definieren wenn man jetzt mal ehrlich ist.
00:53:42: die Leute sind nicht so mobil wie die Pimpius-Patienten.
00:53:45: Wir haben da einen Schwerpunkt in der Richtung.
00:53:47: Die Epimphioid-Patienten, die sieht man, wenn sie da mal eingestellt sind, ja auch nicht mehr so häufig, weil die einfach nicht so mobil sind.
00:53:53: und was die Züchterinnen alles kriegen, was die sozusagen mit ihrer Therapie dann auch durchsetzen, umsetzen meine ich wie konsequent hat weiß man auch nicht so richtig.
00:54:01: Also um Wirkverlust festmachen zu können, da müsste ich noch mehr Patienten über eine länger Zeit sein.
00:54:07: Da kann ich nichts sagen.
00:54:09: Ja, ehrliche Antwort!
00:54:11: Und zuletzt noch ... Zusammenhang zwischen Bullösen-Pempfigurit und Neurodegenerativen Erkrankungen.
00:54:18: Ist dazu etwas bekannt?
00:54:21: Ja, das ist ja interessant!
00:54:22: Es gibt eine Isoform von den BP-Hundert-Achzig, die sozusagen im ZNS-Zentranhabensystem exprimiert wird.
00:54:32: Und möglicherweise gibt es da eine Verbindung, die man noch nicht gut genug versteht.
00:54:37: Weil es ist ja Sie sind ja nicht nur baskuläre Veränderungen wie ein Apoplex, sondern MS ist auch höher.
00:54:46: Gut die Demenz das kann beides sein.
00:54:49: Entwundlich und degenerativ.
00:54:51: alle Klassiker der neurologischen Erkrankung, also der ZNS-Erkrankungs von dem Demenz über den Apoplexy bis zur Modinuscarose haben eine häufigere.
00:55:05: Sie haben eine Assoziation in den Bullesbend, wir sind häufiger bei Prozent der Bullenbend.
00:55:09: Wahrscheinlich hängt es mit dieser Isoform des P-Pilots zusammen, ob das über Antikörper geht oder zellulär ist?
00:55:14: Wahrscheinlich eher zellullehr, auch wenn's da sozusagen eine Glutenschanke gibt.
00:55:19: aus Urner weiß man so nicht.
00:55:23: Sehr spannender Ausblick und ein wunderbares Schlusswort, dass viel Forschung noch Vor allen Dingen auf deine Arbeitsgruppe zukommen.
00:55:30: Das ist ja euer Kerngebiet, toll!
00:55:32: Vielen Dank nochmal für den tollen Vortrag und allen Diskutantinnen noch mal auch ganz herzlichen Dank fürs Mitmachen.
00:55:38: das war einer der lebhaftesten Chats in diesem Jahr.
00:55:42: Toll und ich übergebe zum Abspann an Sascha.
00:55:46: Genau nach dem Dermat-Atom ist er vor dem Dermoatom.
00:55:49: wir sehen uns wieder am siebten Oktober und zwar mit der Frau Doktor Langen hier aus Kiel und es geht um die Mykologie.
00:55:58: Vielleicht haben Sie, Frau Dr.
00:56:00: Lange vom letzten Mykokurs auf der DDG?
00:56:03: Und wenn sie nicht bis zum nächsten Mykokus der DDGs warten wollen, haben Sie die Chance am siebten Oktober, Sie hier kennenzulernen!
00:56:09: Es geht eben um aktuelle Therapien der Tinnier.
00:56:13: Also schalten Sie gerne wieder ein – am sieben Oktober viertel nach acht Nach der Tage.
00:56:19: Schaut zu Derma at home.
00:56:21: Und damit haben wir es für heute geschafft.
00:56:23: Ganz herzlichen Dank nochmal nach Marburg und an Sie natürlich alle zu Hause, und dann unsere Sponsoren die das möglich machen.
00:56:31: Damit verabschieden wir uns für den nächsten Monat wieder von Ihnen bis zum siebten Oktober!
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