8. Psoriasis 2026

Shownotes

In dieser Episode referiert der Experte Prof. Sascha Gerdes zum Thema "Psoriasis 2026“.

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00:00:00: Einen wunderschönen guten Abend liebe Kolleginnen und Kollegen hier aus dem sommerlich warmen Kiel, wie wahrscheinlich überall in der Bundesrepublik.

00:00:09: Und in den angrenzenden Ländern ist es sehr warm sogar an der Ostsee.

00:00:13: wir haben einundzwanzig Grad Wassertemperatur also das ist ja schon schwimmbadreif.

00:00:19: Wir sind aber trotzdem auch in der Ferienzeit mit wichtigen Themen wieder unterwegs zum Beispiel dem Thema Psoriasis Und mein Co-Moderator Sascha Gerdes, den ich hier ganz herzlich begrüße.

00:00:31: Der wird uns heute zu dem Thema Psoriasis moderieren.

00:00:37: Sie wissen damals at home für die, die es vielleicht noch nicht gesehen haben, die heute live dabei sind über das wir uns natürlich sehr, sehr freuen an so einem Abend in der Ferienzeit.

00:00:46: Das ist Ihre Sendung!

00:00:48: Sie haben die Möglichkeit Fragen zu stellen über die Chatfunktion.

00:00:52: Da können Sie sich bitte anmelden, da ist ein kleines Fenster unten links in der Browser-Leiste wo sie sich dann bitte mit Namen anmelde und dann Fragen und kommentieren können.

00:01:01: Wir sehen das hier.

00:01:02: ich habe heute die Chatfunktion auf meinem iPad und da werden wir auch dann Fragen zum Vortrag im Anschluss an Sascha Gerdes Referat beantworten bzw.

00:01:13: auch die Kommentare entsprechend bewerten können.

00:01:17: Am Anfang gibt es aber die Dermaneus und da habe ich heute für sie eine sehr, sehr schöne neue Information.

00:01:25: Und ich würde mal sagen Jingle Up!

00:01:34: Ja Sie kennen alle die wunderbare Creme Obselura Ruxolitinib zugelassen für die nicht segmentale Vitiligo mit Gesichtsbefall und Ruxolitinib war schon längere Zeit erprobt bei der atopischen Dermatitis auch schon zugelassen in den Vereinigten Staaten und vor wenigen Tagen hat Ruxolitinib, auch in Europa von der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA die Zulassung für die Atopische Dermathitis erhalten.

00:02:07: Etwas anders als in den Vereine Staaten nämlich die Indikation lautet mittelschwerer atopische dermatitis bei Erwachsenen bei den topische Corticoide- und Kalksinorinantagonisten nicht ausreichend wirksam oder ungeeignet sind.

00:02:22: Das heißt, wir haben hier schon einen sehr großen Spielraum in der Verordnung von Ruxolithinibkreme die ja sehr angenehm auch anzuwenden ist für die entsprechenden Patientinnen und Patienten.

00:02:35: Worauf beruht das Ganze?

00:02:37: Das beruhrt auf einer großen Studie, die heisst Too Add Und da ist Drucksolitinib in zwei verschiedenen Konzentrationen getestet worden.

00:02:47: Wir haben die einst Komma fünf Prozent als Creme und Sie sehen hier an den blauen Rollen, das sind die verschiedenen Messparameter und sie alle kennen vielleicht den eAsi-Fumon-Siebzig und den e Asi Neunzig wobei sie den Neunzig relativ selten sehen weil der auch so selten erreicht wird.

00:03:04: Sie sehen immerhin einen eAzi-Fummon-Sebzig von knapp siebzig Prozent und das ist ein sehr, sehr guter Wert.

00:03:17: Die häufigsten unterwünschten Arzneimittel wirkungen wenn überhaupt auftreten bei einer kleinen Prozentzahl zwei Komma drei bis drei Komma sieben Prozent je nach Gruppe Das hat man genannt Auf der Anwendungsseite auftretende Schmerzen, wie immer die Patienten das blieben haben.

00:03:36: und sie wissen es gibt da so Kodierungen an die wir uns halten müssen.

00:03:40: Und da kommen manchmal so etwas ungute und vielleicht schwer zu interpretierende Begriffe Wie können wir die Wirkung einordnen?

00:03:48: Und da möchte ich Ihnen noch mal aus meinem Vortrag über Januskinaseinhibitoren topisch zur Verfügung stellen, die Daten von Dupilumab.

00:03:57: Alle zwei Wochen in den beiden großen Studien Solo-I und II und der EASI – Firmundsiebzig!

00:04:02: zwischen zwei und vierzehundfünfzig Prozent.

00:04:05: Und wenn Sie das nochmal mit Obzillura jetzt eins Komma fünf Prozent vergleichen, ist die Effektivität deutlich besser?

00:04:12: Es ist aber eine topische Therapie muss längerfristig durchgeführt werden später in proaktiven Modus.

00:04:18: Das heißt also zum Beispiel ein bis zweimal pro Woche regelhaft auftragen damit die Erkrankung nicht wieder kommt.

00:04:24: da unterscheidet das Ganze nicht von den topischen Corticoiden und Kalzinerien inhibitoren.

00:04:30: Zusammenfassend, was sind die beiden aktuellen Indikationen für Ruxolytinib-Creme dem Januskinase I und II Inhibitor?

00:04:38: Einmal die nicht segmentale Vitiligo mit Gesichtsbeteiligung ab zwölf Jahren Europa und Deutschland.

00:04:44: Und jetzt neu die mittelschwereratobische Dermatitis Ab achtzehn Jahren in den USA ab zwei Jahre zugelassen.

00:04:51: Das heißt, von dieser Zulassungsbeschränkung sehen Sie das offensichtlich die Sicherheit bei Kindern und Jugendlichen in den USA schon längst gegeben war.

00:05:00: Die europäische Zulastungsbehörde wird da wahrscheinlich nachziehen.

00:05:03: Das wird noch ein bisschen dauern aber ab achtzehnten Jahren ist schon mal eine sehr gute Zulassung.

00:05:08: jetzt als eine Alternative und zwar die erste Alternative der Janus-Kinasi-Mitoren topisch für die Atopische Dermatitis.

00:05:17: Das war es von den Derma News.

00:05:19: und dann lieber Sascha, würde ich die Fernbedienung mal an dich übergeben.

00:05:26: Und wir freuen uns jetzt sehr über das aktuelle Update.

00:05:30: Das ist ja ein interessantes Bild was du da mitgebracht hast zur Psoriasis im Jahr zwanzig sechsundzwanzig!

00:05:36: Ich bin auch gespannt auf die vielen Neuerungen über die Du berichten wirst.

00:05:40: Ja vielen Dank lieber Uli und auch einen ganz herzlichen Guten Abend von meiner Seite.

00:05:46: Ich darf Ihnen also ein Update geben zur Psoriasis, was in diesem Jahr sozusagen Neues dazugekommen ist oder über was ich gerne von den ganzen Neuerungen heute in dieser Dreiviertelstunde mit Ihnen sprechen möchte.

00:06:00: und ich greife einen Thema auf, was sich am letzten Jahr schon angesprochen habe nämlich das Übergewicht und der Zusammenhang zu Psoria.

00:06:09: Wir wissen dass Adipositas ja wirklich eines der zentralen Begleitphänomene der Psoriasis ist und auch eigenständiger Risikofaktors.

00:06:18: Wir haben im letzten Jahr über Optionen gerettet, wie man Gewicht resultieren kann unter anderem mit dem Medikamentösen Einsatz der Inkretine, wie nämlich zum Beispiel der GLP-I Rezeptoragonisten oder der Dualagonisten, die zusätzlich das Hormon GIP simulieren.

00:06:35: Und jetzt sind endlich die Studien publiziert worden und veröffentlicht worden, die das wirklich simuliert haben in der Realität.

00:06:42: Es gab zwei große Studien, Phase drei Studien wo Patienten randomisiert wurden einmal in einen Behandlungsarm wo die Patienten mit einer Schuppenflechte oder einem Schuppenflechterräumer nur Exekizumab bekommen haben, also einen sehr potenten IL-Seventeenahemmer.

00:07:00: Oder in ein anderen Studienarm, wo die Patienten zusätzlich zum Exekzimab auch noch das Tirzipatid bekommen

00:07:08: haben.".

00:07:08: Das ist der Dualagonist, der GLP I und GIP simuliert als Hormone.

00:07:16: Die Randomisierung war zwei zu eins und wichtig zu wissen ist, dass alle Patienten – es war eine offene Behandlungssituation.

00:07:24: Alle Patienten wussten was sie bekommen und alle Patienten haben eine begleitende Diät- und Bewegungstherapie erhalten.

00:07:33: Aufmerken gemacht, nochmal über den Zusammenhang.

00:07:34: Und alle haben sozusagen die Chance bekommen auch selbst initiiert Gewicht zu verlieren.

00:07:39: in dieser Studie, die insgesamt ein Jahr andauerte und der primäre Endpunkt war an Woche sixundneißig.

00:07:47: Das hat man dann miteinander verglichen.

00:07:50: Die Ergebnisse erstmal Together So Studie, hieß dann die Studie für die Psoriasis Vulgaris zeigen sich hier.

00:07:58: Es waren hundertdreißig Patienten, die nur Exekizum abbekommen haben und hundertdreizig Patienten die beide Präparate bekommen haben.

00:08:06: Und wenn man sich erst mal die Endpunkte anguckt, die auch eine Gewichtsreduktion inkludieren da war natürlich das hat auch keinen überrascht Die Kombinationstherapie natürlich deutlich überlegen weil die Patienten haben es wirklich geschafft zu großen Teilen Gewicht zu reduzieren.

00:08:22: Wenn man sich anguckt, wer hat in beiden Gruppen es geschafft mehr als zehn Prozent oder gleich zehn Prozent des Körpergewichts zu verlieren nach sechs und dreißig Wochen?

00:08:32: dann haben das fast siebzig Prozent der Patienten geschafft die eben auch das Tierzepatid erhalten haben und nur neun Komma eins Prozent der Patientin dies eben selbstständig versucht haben unter eben dieser Ernährungs- und Bewegungstherapie.

00:08:46: Wenn man sich dann kombinierte Endpunkte anguckt, dann sieht man natürlich auch das es besser ist.

00:08:51: Wenn man auch gleichzeitig das Gewicht verliert.

00:08:53: aber wenn man auch nur den Haut Parameter anguckt und man hat sich hier den Pasi angeguckt, und zwar die komplette Abheilung der Psoriasis mit einem Pasi einhundert.

00:09:03: Dann war auch hier das der untersteht statistisch signifikant besser bei den Patienten, die gleichzeitig ihr Gewicht verloren haben.

00:09:10: Da haben vierzig Komma sechs Prozent der Patienten eine komplette Apeilung nach sechsunddreißig Wochen erreicht und das haben nur neunundzwanzig Prozent vielleicht immerhin aber eben deutlich weniger Patienten erreichte eben nur das Exekizum ab.

00:09:24: bekommen haben.

00:09:25: Also der erste Beweis in einer sauberen Studie, dass wenn ich zusätzlich die AD-Positas medikamentös therapiere mit einer eigenen Therapie und auch die Psoriasis mit einer effektiven Therapie dann bringt dieses Adressieren beider Erkrankungen mit dem jeweils zugelassenen Medikament ein Zusatz nutzen – auch für die Psoriases selber!

00:09:46: Man muss das immer vorsichtig formulieren weil wir behandeln nicht die Psoreasis direkt Tertsepartit, sondern wir haben behandelt schon die A-Dipositas.

00:09:54: Die musste ja vorhanden sein in dieser Studienpopulation mit dem Tertseepartit und die Zoriersis selber.

00:10:00: aber die Kombination der Gewichtsverlust haben eben einen zusätzlichen Nutzen.

00:10:05: Und wenn man das über den zeitlichen Verlauf sich anguckt, über diese sechsunddreißig Wochen.

00:10:10: Dann sieht man dass in den ersten acht Wochen der Haut befunden eigentlich gleich schnell besser wurden.

00:10:15: beiden Gruppen und dann ab Woche Acht trennten sich.

00:10:18: dann sozusagen die Effektivitätsdaten und da sah man dass die Patienten die zusätzlich Gewicht verloren haben Abwoche vierundzwanzig signifikant bessere Ergebnisse hatten in der Pasiverbesserung und dann eben an Woche thirty-six dieser Endpunkt erreicht war.

00:10:35: Und man sieht, dass die Gewichts Abnahme in der Gruppe, die eben dieses Tirzipatid genommen hat.

00:10:40: Die begann sofort ab Woche null und dann ging es ständig bergab mit dem Gewicht.

00:10:45: sozusagen nach acht Wochen schon alle Patienten im Durchschnitt fünf Prozent ihres Körpergewichts verloren.

00:10:52: Und nach sechsunddreißig Wochen war die Differenz ungefähr dreizehn Prozent des Körpergewichtangewichtsverlust zwischen diesen beiden Gruppen.

00:10:59: also diese Medikamente zur Gewichtsreduktion sind auch hoch effektiv um eben über Gewicht oder Adipositas zu behandeln.

00:11:06: Und die zweite Studie hieß Together PSA.

00:11:09: Sie war genau so aufgebaut, hat dann aber psoriasatritis Patienten beobachtet.

00:11:14: und wenn man sich dort nach sechsunddreißig Wochen wieder diesen Endpunkt ansieht und jetzt wieder nur auf den entzündlichen Endpunkt der Indexerkrankung, der psoriesatritis fokussiert.

00:11:25: sieht man das dieser ACR-Wert, das ist der Pasiwert der Rheumatologen hat sich um fünfzig Prozent nach sechs und dreißig Wochen eben deutlich besser verbessert bei den Patienten die eben auch diese Kombinationstherapie erreicht oder erhalten haben.

00:11:42: Das waren dreiunddreißig Komma Fünf Prozent der Patient in der Kombination Therapie und eine zwanzig Kommafier Prozent der Patienten in der Monotherapie.

00:11:53: sehr schön, weil sie eindeutig nochmal diesen theoretischen bis dahin theoretischen Zusammenhang belegen.

00:11:59: Dass eben wenn wir die Adipositas wirklich auch angehen als wichtige Begleiterkrankung der Psoriasis und die Adypositas entsprechend behandeln können wir auch für die Haut oder die Gelenkerkrankungen einen Zusatz nutzen erreichen.

00:12:14: In der psoriasis-Studie hat man auch metabolische Veränderungen noch gemessen und auch da konnte man tatsächlich finden, dass zum Beispiel der systolische Blutdruck deutlich besser wurde.

00:12:23: Signifikant besser wurde nach den sechsten dreißig Wochen.

00:12:26: Triglyceridspiegel haben sich verbessert, Gesamtkollisterin hat sich verbessern.

00:12:30: Wir selber setzen das jetzt regelhaft oder bieten das regelhaft übergewichtigen und adipösen Patienten an bei uns in der Sprechstunde und ich habe auch schon Patienten, die konnten mit ihrer Blutdruckmedikation aufhören nachdem sie Gewicht verloren haben.

00:12:45: Also auch da noch mal ein deutlicher Zusatz nutzen.

00:12:50: Gut!

00:12:51: Ich mache weiter mit dem nächsten Thema was wir hier auch in der DERMA News schon zweimal dieses Jahr angedeutet haben.

00:12:57: es hat sich nämlich viel getan bei der Therapie und bei den Therapieoptionen für Kinder und Jugendliche.

00:13:04: Und wir haben immer noch eine Leitlinie, die eigentlich schon ein bisschen veraltet ist und wir sie unbedingt neu schreiben müssen.

00:13:10: Und da drin finden Sie immer so einen Schaubild mit den damals zugelassenen Medikamenten – ich habe es mal hier einmal sogar mit KI angepasst – und die neuen Medikamente dazu geschrieben.

00:13:22: Mittlerweile ist es so dass in der First-Line Situation bei einer mittelschweren Bischarrenpsoriasis bei Kindern und Jugendlichen sechs verschiedene Systemtherapien zur Verfügung haben.

00:13:33: MAP ab vier Jahren zugelassen ist und alle anderen fünf ab sechs Jahre.

00:13:38: Und dazu zählen eben vornehmlich Biologika wie der Antiterrn-F, Antikörper Adalimumab alt bekannt die beiden bekannten Anti-IL-XIV Präparate Sekinumap und Xekizumap und jetzt eben in diesem Jahr neu die beiden IL-III Antikörper Guzelkumap und Risankizumapp.

00:13:58: Und zusätzlich die einzig orale Therapie in diesem Sextet ist das Abrämilast, was auch bei den Kindern zugelassen ist ab sechs Jahren als Blättentherapie.

00:14:06: Damit haben wir wirklich eine große Bandbreite von verschiedenen Therapieoptionen, von denen die meisten wirklich hoch effektiv sind, die wir den Kindern und Jugendlichen in der First-Line Situation anbieten können.

00:14:19: Wir haben eigentlich gar keine andere Wahl, als aus diesen Sägmedikamenten die Therapie auszuwählen wenn wir entsprechende Kinder behandeln wollen.

00:14:29: Denn andere konventionelle Therapien, die wir ja manchmal bei Erwachsenen noch in Erwägung ziehen wie zum Beispiel Methotrexat oder Fumasaurereister sind im Kindes- und Jugendalter nicht zugelassen.

00:14:39: Es wäre eine Off-Label-Therapie – und warum sollte man eine Offlabel-Terapie machen wenn man doch Inlabel First-Line-Terapien zur Verfügung hat?

00:14:48: Wenn man trotz alledem nichts findet in dem First Line Label, gibt es noch zwei Second-Line Biologika.

00:14:55: Das sei noch der Vollständigkeit halber erwähnt – nämlich das Etern-Azept und das Ostecinomab.

00:15:00: Und bislang war's ja so dass das Oestecinomap durchaus einen gewissen Stellenwert hatte weil es diesen großen Vorteil hat, dass es nur alle drei Monate initiiert werden muss und viele Kinder und Jugendliche davon sehr profitieren wenn sie weniger häufig Initionen erhalten müssen.

00:15:16: Und dadurch, dass wir jetzt im First-Line-Label aber mit dem Risan Kizumab ein IR-Dreinzwanzigantikörper haben, der ja das selbe Injektionsschema hat.

00:15:26: Mich einmal zu Beginn an Woche Null dann an Woche Vier und alle zwölf Wochen haben wir diesen Vorteil jetzt auch in der First-line Therapie!

00:15:35: Und das Gosellkumab mit einem Injektionsanterwahl von A-Lachtwochen ist ja auch nicht viel schlechter, auch dass es sicherlich nochmal ein gewisser Vorteil zu den anderen Preparaten die wir bisher zur Verfügung hatten.

00:15:47: Was zu dieser Zulassung geführt, das waren zwei große Phase drei Studien die bei den Kindern und Jugendlichen durchgeführt wurden.

00:15:55: Beim Guzelcomapiste Studie Protostar hat Kinder- und Jugendliche von sechs bis achtzehn Jahren eingeschlossen.

00:16:02: Das sind relativ kleine Patientenzahlen wenn man das zur Erwachsenenstudien vergleicht.

00:16:07: aber die Effektivität und Sicherheit wurde ja auch schon bei Erwachsenden bewiesen und man guckte natürlich in einem kleineren Patientenkollektiv dann nochmal nach wie gut funktioniert es.

00:16:16: Das ist das eben bei Kindern und Jugendlichen.

00:16:19: Hier waren also einundvierzig Patienten mit Gosellkumab, Fünfundzwanzig Pazebo und Sächsenzwanziger hatten etaner Z bekommen.

00:16:26: Es war eine Referenzarm der in dieser Studie mit untersucht wurde und die klassischen Endpunkte wurden untersucht.

00:16:33: Das Risanchizumap hat eine ähnliche Studie aufgelegt.

00:16:36: Die hieß Optimize I. auch eine Phase III-Studie hatte in einem ersten Schritt auch erstmal Jugendliche eingeschlossen, zwölf bis achtzehn Jahre und die mit Uste-Kinu-Map verglichen in einem richtigen randomisierten Vergleich.

00:16:50: Und dann in einer zweiten Phase hat man noch jüngere Kinder sechs bis zwölfe Jahre eingeschlossen.

00:16:55: Die haben dann eine offene Behandlungsphase nur Riesankizumap bekommen um eben die Effektivität und Sicherheit nochmal zu prüfen mit den selben klassischen Endpunkten, die wir bei der Psoriasis uns angucken.

00:17:06: Und wenn man jetzt beide Studien, das darf man normalerweise nicht machen.

00:17:09: Das sind jetzt zwei separate Studien.

00:17:11: Wir gucken uns einfach mal die Ergebnisse beider Studien an nach sechzehn Wochen Behandlung da sehen wir dass unter der oder nach der Gusellkoma-Behandlung, nach sechzehn Wochen von den Jugendlichen.

00:17:24: Achtundfünfzig Prozent ein paar siehneunzig also unser Therapietel erreicht haben.

00:17:29: Also immerhin zwei fast zwei Drittel nicht ganz aber fast sechzig Prozent der Patienten haben eben eine Fasterscheinungsfreiheit oder Erscheinungsverhalt erreicht.

00:17:39: das ist schon mal sehr gut.

00:17:40: die Jugendlichen in der Risankizumab Studie haben das zu vierundsechzig Kommen acht Prozent geschafft also ein paar Prozentpunkte mehr.

00:17:47: Und die Kinder von sechs bis zwölf, die haben das in der Gosellkomab-Studie zu fünfzig Prozent geschafft und in der Risankizomabstudie zu sechsohnsebzig Komma sieben Prozent.

00:17:58: Da waren aber zahlen auch etwas kleiner von den Patienten, die dann in diese Gruppe eingeschlossen wurden.

00:18:04: und wie gesagt so ganz direkt an das nicht vergleichen.

00:18:06: Aber ich glaube es zeigt ganz anschaulich dass wir eben bei circa sechzig Prozent der Patienten unser Therapieziel hier erreichen können schon nach sechzehn Wochen Behandlung.

00:18:17: wenn man da noch länger behandelt Dann erreichen auch noch mehr Patienten diese Schwelle von neunzig Prozent Verbesserung.

00:18:24: Die Dosierung hatte ich eben schon erwähnt.

00:18:27: Die Zulassung ist erst mal mittelschere, beschwere Plakpsoriasis bei Kindern über sechs Jahren für eine Systemtherapie qualifizieren.

00:18:34: Punkt keine second line Indikation also irgendwas anderes was vorher gemacht wurden oder hätte gemacht werden müssen vor der Therapie.

00:18:44: Gosellcomap wird dosiert an Woche Null, Woche Vier dann alle acht Wochen.

00:18:47: Es gibt zwei unterschiedliche Dosierung die man beachten muss.

00:18:50: Fortzig Kilogramm Körpergewicht ist hier die Schwelle.

00:18:53: danach erhalten die Patienten die Erwachsenendosis.

00:18:56: davor muss man nochmal in die Fachinformation gucken wie da die genaue Dosierung nach dem Gewicht ist.

00:19:01: dafür gibt es auch so ein Pen den man aufziehen kann und wo man dann die exakte Dosierung den Kindern verabreichen kann.

00:19:07: Bei Risanchizumab ist es etwas einfacher.

00:19:09: Wie gesagt, Dosierung Woche Null, Woche Vier dann alle zwölf Wochen.

00:19:12: Es gibt hier nur zwei festgelegte Dosierungen.

00:19:15: auch hier ist vierzig Kilogramm Körpergewicht die Grenze.

00:19:18: darüber erhalten die Kinder und Jugendlichen der Erwachsenen Dosis mit einhundertfünfzig Milligramm und darunter die Kinderdosis, die neue Kinderdoses mit fünfundfünfzig Milligrammen, die jetzt ab September auch im Handel erhältlich sein wird.

00:19:33: Also eine super Neuerung, glaube ich für die Versorgung unserer Kinder und Jugendlichen.

00:19:39: Das nächste Thema was ich Ihnen mitgebracht habe jetzt geht es wieder ein bisschen auf die Erwachsenen und es geht auf die Entwicklung hin von wideroralen Therapien Die Bapsoriasis zusätzlich hinzukommen werden und es gibt tatsächlich eine Arbeit in einem Nature-Reviews Band erschienen sind, wo tatsächlich einfach mal so eine Hochrechnung gemacht wurde.

00:20:03: Womit man rechnet, wo der Markt sich hin entwickelt wird?

00:20:07: Das ist der Gesamtweltmarkt also nicht nur bezogen auf einzelne Bereiche sondern der Gesamtweltmarkt.

00:20:13: da liegt jetzt zwanzig fünfundzwanzig bei der Psoriasis ungefähr bei neunundzwantig vier Milliarden Dollar von denen sechs und zwanzzig Milliarden auf Injektionspräparate entfallen.

00:20:23: Dieser Markt soll bis zwanzig-einunddreißig sich mehr als verdoppeln.

00:20:28: Insgesamt, man erwartet also Medikamentenkosten von über zweiundsechzig Milliarden Dollar in Zwanzig ein und sich weltweit weiterhin der größte Teil aber prensprozentual weniger.

00:20:39: Erwartet man für die Injektionsintervalle?

00:20:42: Und der orale Markt wird wahrscheinlich von fünf Komma acht Prozent in diesem oder am letzten Jahr auf fast dreiundzwanzig Koma sieben Prozent steigen in zwanzigeinund dreißig.

00:20:52: das die Probe dieser Ökonomen, die diese Hochrechnung gemacht haben.

00:20:57: Das fand ich ganz interessant weil also auch Ökonom erwarten, dass die Oraltherapie einen gewissen Hype erleben wird in nächster Zeit.

00:21:06: Und wenn man dann guckt auf welche Präparate dieser zusätzliche Umsatz entfallen wird, dann sind die PDE-IV-Inhibitoren ganz weit vorne mit dabei.

00:21:16: Das ist das Abrämilas zum Beispiel was ja in den USA sehr häufig eingesetzt wird.

00:21:21: Sie haben vielleicht auch gehört es gibt auch andere PDE IV Inhibituren die in einigen Märkten nochmal erprobt werden ob sie noch einen Nutzen bringen.

00:21:31: Bei uns tut sich der Moment nicht so viel.

00:21:33: und der zweite große Faktor, der hier mit in Rechnung gebracht wird sind die TÜG II-Inhibitoren.

00:21:41: Wir alle kennen das Dolgrava Citinib was ja zugelassen ist aber es werden weitere kommen und ein geht schon unmittelbar vor der Tür und klopft an.

00:21:50: Und dann gibt es noch weitere orale Peptide Die zum Teil in den USA oder eins ist in den USLA's schon zu gelangen und die Einreichung bei der EMA ist schon erfolgt für ein orales Was man zur Behandlung geben kann.

00:22:04: und dann gibt es noch ein paar selterer, seltenerer Moleküle.

00:22:08: So ich will mal mit einem anderen Thema noch anfangen was uns in diesem Zusammenhang sehr beschäftigt hat weil Ich habe immer gesagt wieso brauchen wir noch orale Therapien?

00:22:16: Wir haben doch so alle Injektionstherapien Und meine Patienten wollen alle ene Spritze haben.

00:22:23: Dann habe ich aber gesagt, wir können ja nicht von uns selbst nur extrapolieren auf den Wunsch anderer Menschen.

00:22:28: Und dann haben wir das gestartet bei uns am Zentrum und haben einen Fragebogen gemacht zur Patientenpräferenz wie die Medikationseinnahme denn am liebsten sein sollte.

00:22:39: Wir haben es geschafft in kurzer Zeit drei Monate ungefähr siebenhundertseinundsiebzig Patientinnen zu befragen.

00:22:46: Und wenn man jetzt einfach sich diese ganzen sevenhundert und siebzig Patienten anguckt, dann haben da von siebenundvierzig Komma sieben Prozent der Patienten gesagt.

00:22:55: Sie bevorzugen eine Spritze oder einen Pen.

00:22:59: Und nur achtzehn Komma.

00:23:00: vier Prozent haben gesagt, sie bevorzogen eine Tablette oder eine Kapsel Keine Präferenz hatten, achtzehn Komma sieben.

00:23:08: Weiß nicht haben Sieben Komma acht Prozent und keine Armgaben?

00:23:11: hatten sieben Kommaa vier Prozent gemacht.

00:23:13: also es kann sein dass da natürlich vielleicht fiftie-fifty das noch in die eine oder andere Richtung geht.

00:23:18: dann käme man mit diesen fünfund zwanzig Kommaa Vier Prozent vom Gesamtakt fast hin.

00:23:23: wenn man einfach alle Patienten fragt was hätten sie denn gerne lieber Tablette oder Spritze?

00:23:27: jetzt muss man sagen Das war Natürlich ein Beis.

00:23:30: viele dieser Patienten sind systemisch behandelt gewesen Die Hatten Erfahrungen das waren Jetzt Keine Therapien naiven Patienten.

00:23:37: und interessanterweise, wenn man unterschiedliche Erkrankungen noch mal separiert ist das Ergebnis auch anders.

00:23:43: Nämlich von vierhundertsweilundachtzig Psoriasis-Patienten haben immerhin sechsundfünfzig Komma vier Prozent also zehn Prozent mehr geantwortet.

00:23:51: sie wollen bei der Spritze oder dem Penbar sein.

00:23:53: Bei den Neurodermitis-Patients waren es nur Vierunddreißig Komma drei Prozent und das war fast ausgeglichen zu den oralen Therapien beide atopischen Dematitis aber bei der Psorieses eben nicht.

00:24:04: Und wenn man dann noch mal geguckt hat bei den Patienten, die aktuell eine Spritzentherapie erhalten.

00:24:09: Also die Vorerfahren sind jetzt wieder alle.

00:24:13: Dann sagen fünfzig vier Prozent der Patienten ich hätte weiterhin oder ich hätte weiterhin gerne eine Spritze oder einen Pen.

00:24:20: Davon sagen aber auch vierzehn Komma sieben Prozent Sie würden eigentlich lieber eine Tablette nehmen.

00:24:26: Also es ist nicht so, dass alle nur die Spritze lieben und auch dabei bleiben wollen.

00:24:31: Sondern es gibt einen Anteil von Patienten, die lieber Tabletten hätten was vielleicht auch die Renns steigern könnte in Einzelfällen, vielleicht bringt es auch ein paar Probleme bei der Atarenz wenn die Patienten das jeden Tag selber zu Hause entscheiden können ob die Tablette noch notwendig ist oder nicht.

00:24:47: Das werden wir sicherlich in Zukunft mal analysieren müssen aber insgesamt gibt es eben doch nicht ganz unerheblich viele die eine Tablette bevorzugten.

00:24:56: Wir haben sogar Szenarien abgefragt, wir haben auch das Szenario gefragt.

00:25:00: Wie ist es wenn nur alle drei Monate bei uns eine Spritze bekommen zu Hause gar nichts machen müssen oder lieber jeden Tag zuhause eine Tablette schlucken?

00:25:09: Die Ergebnisse waren im weitesten Sinne genau gleich zu diesen Angaben.

00:25:13: Da gab's interessanterweise keinen Unterschied.

00:25:15: da wäre meine Prognose gewesen dass dort die meisten Spritzenpatienten sagen sie Nehmen lieber viermal im Jahr eine Spritze als jeden Tag eine Tablette, da ich selber überrascht.

00:25:27: So aber jetzt gucken wir mal was steht denn davor der Tür und klopft eigentlich schon an unsere Sprechzimmer?

00:25:32: Das ist einmal tatsächlich ein neuer oraler Tück-II-Inhibitor, der heißt ZAZO-Cityneep.

00:25:39: Und jetzt können wir uns fragen warum brauchen jetzt einen weiteren Tück II Inhibitor?

00:25:43: Wir haben doch das Deugrava Cityneep und wir haben alle Erfahrungen damit gesammelt.

00:25:48: können wir alle vielleicht auf unterschiedliche Erfahrungen zurück, aber ich würde sagen das Deukravacetinib kommt bei Weitem nicht an die Effektivität der subkutan-applizierten Antikörper heran.

00:26:00: Ist aber von den oralen Präparaten sicherlich im Moment das Beste!

00:26:04: So prinzipiell funktionieren das neue Zasocetinib und Gleich, beide hemmen selektiv TÜG-II über eine allosterische Hemmung.

00:26:15: Aber der Unterschied ist tatsächlich dass das ZASU CTNIP über eine Million fachselektiver für TÜC-II ist oder auf TÜK-II es wären Deukra Wazib nur siebenundachtzig fachsilektives also scheint eine viel selektifere Bindungsaffinität zum Typ II zu geben.

00:26:35: Und dadurch schafft es auch eine viel längere Inhibition des Typ II und das kann man mit so neunzigprozentigen Hemmkurven messen, und einmal tägliche Gabel schafft ist wirklich vierundzwanzig Stunden lang die Funktion von Typ II anscheinend Klett zu unterdrücken – und da schafft das Dolkrava-Citinib eben nicht so deutlich!

00:26:54: Deswegen gibt es wahrscheinlich tatsächlich eine Erklärung warum sich beide auch unterschiedlich verhalten.

00:27:00: Es gab klassische Zulassungsstudien, da hat man eben das Präparat in einer kontrollierten randomisierten Studie mit Placebo verglichen und in dem Fall wieder Abrämilast als orale Vergleichtrapi mitlaufen lassen.

00:27:13: Eher auch als Sicherheitsvergleich vielleicht.

00:27:15: dass es effektiver ist haben sich alle gedacht Und die Ergebnisse haben auch das belegt, nämlich die Wirksamkeit.

00:27:22: Wenn wir uns die Gesamteinschätzung des Arztes angucken von erscheinungsfrei oder fasterscheinungssfrei, dann sehen wir nach einem halben Jahr Therapie nach vierundzwanzig Behandlungswochen dass das ZAZO-Citinib einundsiebzig Prozent der Patienten erscheinerungsfrei da fast erscheinarungsfrei in dieser Studie gemacht hat und nur dreiendreißig Prozent der Patienten unter dem Apremilast.

00:27:45: Und auch das Pasi-Ninzig Ansprech lag bei dreiundsechzig Prozent nach vierundzwanzig Wochen im Vergleich zu siebzehn Prozent.

00:27:54: Man sieht doch eine sehr hohe Effektivität in diesen klinischen Studien und auch eine insgesamt für ein orales Medikament, sehr, sehr hoher Effektivert für diesen Tück Zweihemmer.

00:28:07: Die Nebenwirkungen sind eigentlich so, wie wir das erwartet haben.

00:28:10: Jetzt im direkten Vergleich zu Apremilas sehen wir für den TÜG-II Hämmer das Thasocytinib etwas mehr Infektion auch gerade der oberen Atemwege.

00:28:19: Das typische oder eine Nasopharingitis Und eine Acne, das ist bekannt.

00:28:24: Das hatten sieben Komma drei Prozent der Patienten während es fast keiner unter Abrimelaste.

00:28:29: und umgekehrt sehen wir die typischen Nebenwirkungen, die wir vom Abrimalast kennen eben häufiger beim Abrimalas wie Diarrönen Kopfschmerzen oder Übelkeit vor nämlich zu Beginn der Therapie.

00:28:39: also die Effekt die Sicherheitsdaten waren auch das was wir erwartet haben.

00:28:44: Jetzt gibt es interessanterweise leider eine Pressemitteilung zu einer weiteren Phase III-Studie, die einen direkten Vergleich gemacht haben zwischen Zasocitinib und Deukravacitinip.

00:28:57: Das sind jetzt ist leider nur Daten aus einer Presseminteilung – das ist noch nicht publiziert und wir müssen das ein bisschen kritisch angucken aber ich wollte es trotzdem mitbringen weil das ist natürlich die Frage, die sich ergibt wie schlägt sich das Zasocytinib in direktem Vergleich mit Deukavacitininib?

00:29:12: Und das hat diese Studie wirklich randomisiert in einer Phase drei untersucht und in der Pressemitteilung stand, dass nach sechzehn Wochen Therapie eine komplette Erscheinungsfreiheit, quasi hundert, mehr als fünfunddreißig Prozent der Zarsozitinin-Patienten erreicht wurden.

00:29:27: Und nur ungefähr vierzehn Prozent der Dolgrava-Citi-Patiente.

00:29:31: Und das finde ich wirklich gut!

00:29:32: Ich hoffe, dass die Publikation bald in voller Fülle kommt mit allen Daten, dass es hier diese direkte Vergleichsstudie gibt.

00:29:39: Da können wir es wirklich deutlich besser einordnen.

00:29:43: Das zweite orale Medikament, was neu ist.

00:29:45: Das möchte ich auch noch einmal mitbringen weil ich es persönlich wirklich sehr interessant finde und vor zwei Jahren vielleicht noch nicht für möglich gehalten hätte dass man ein Eiweißmolekül ein Peptioral schlucken kann und das in ausreichender Menge die Magen-Darm Passage durchläuft und vom Darm aufgenommen wird, dass es dann wirklich biologisch wirken kann.

00:30:08: Und es gibt das Eicotrochinra ein orales Peptid, was den Interloquin-III-Receptor blockiert.

00:30:18: Also von der biologischen Wirkung so wahrscheinlich funktioniert wie unsere Interloquin-III Antikörper die ja das lösliche Zytokin inhibieren.

00:30:29: und dieses kleine Peptit lagert sich an dem Rezeptor an und verhindert dann dass das IL-III an den Rezeptoren bindet.

00:30:36: aber der Signalweg der da gehemmt wird ist eben derselbe.

00:30:40: So, und dieses orale Peptid ist eben deutlich viel viel kleiner als ein kompletter Antikörper.

00:30:45: Der ist ein viel viel größeres Eiweißmolekül.

00:30:48: das misst man ja an Kilo-Dolten.

00:30:50: die sind so ungefähr bei hundertfünfzigtausend die Antikörper und dieses Oralepeptid is bei etwas unter fünf tausend in einem Small Molecule sowas was wir eben gesehen haben eher bei siebenhundert ungefähr von der Molekülgröße.

00:31:04: Das Ganze wird im Übrigen synthetisch hergestellt, ist daher kein Biologikum.

00:31:09: Sondern eigentlich eine neue Medikamenten, nämlich ein synthetischerergestelltes Peptid.

00:31:14: So wie waren hier die Wirksamkeitsdaten jetzt nicht im direkten Vergleich zu eben aber auch einer Studie, die nach vierundzwanzig Wochen das Parsi neunzig ansprechen gilt?

00:31:24: untersucht hat.

00:31:25: Und hier haben wir nach vierundzwanzig Wochen sixty-fünf Prozent der Patienten, die das Paar sieh neunzig Ansprechen erreichen und das war fast exakt derselbe Wert wie eben in der Zasocitinep Studie der Band sechsensechzig Prozent also etwa wahrscheinlich gleich wirksam zumindest in ihren unterschiedlichen Studien.

00:31:43: Das Besondere war, dass einige der Zulassungen stehen für dieses Eichotrokinra auch Jugendliche ab zwölf Jahren direkt mit eingeschlossen hat.

00:31:52: Deswegen gibt es auch Vereinsarten zu Jugendlichen.

00:31:54: da scheint es noch etwas besser wirksam zu sein.

00:31:57: Und auch Aikotruck-Hinrad, eine direkte Vergleichsstude zu Deukrava-Citineb.

00:32:03: Zwei Schlieren weltweit muss man immer machen und auch hier konnte die deutlich Überlegenheit gezeigt werden.

00:32:09: nach einem halben Jahr Therapie waren eben sechsundsechzig beziehungsweise fünfundsechsig Prozent der Patienten unter dem oralen Peptid und nur einundvierzig Prozent oder dreienvierzigt Prozent unter dem Tück zweihemmer Deukravacinib, also eine deutliche Überlegenheit aber wahrscheinlich vergleichbar mit dem Zasocetinib.

00:32:28: Die Nebenwirkungen waren allerdings besser, würde ich jetzt behaupten.

00:32:32: Ohne das ja ein direkter Vergleich ist.

00:32:33: aber wenn man sich alle Nebenwirkungen anguckt dann waren die auf Placebo-Niveau, fifty-fünfzig Prozent der Patienten unter Placebo haben Nebenwirkung angegeben und nur neunundviert Prozent der Patientin unter dem Medikament.

00:32:45: Und Wenn man sich dann Infektionen zum Beispiel oder schwere Ereignisse anguckt oder gastrointestinale Nebenwürkung, waren die Raten zwischen Placebo und den Medikamente fast überall gleich in der prozentualen Auswertung also einen Anscheinend noch deutlich sichereres Medikament.

00:33:02: Jetzt gibt es Versuche, das schon mal einzuordnen in das Gesamttherapie Portfolio.

00:33:07: Es gibt von der Firma einer eigene Meta-Analyse, wo man andere Studien mit herangezogen hat.

00:33:13: Das ist allerdings nur als eine Poster-Präsentation gezeigt worden und noch nicht voll publiziert.

00:33:18: Hier hat die Firma sozusagen gezeigt dass es nach einer Induktionsphase ungefähr gleich wirksam ist wie Gosellcomap ihr eigenes Produkt.

00:33:27: das ist von der gleichen Firma wie Gosellcomap entwickelt worden oder wie Lanquizomap einer der anderen EL-XIII Antikörper.

00:33:37: Es gibt mittlerweile publiziert eine eine adjustierte Untersuchung von der Firma, die Risan Kizumap herstellt, initiiert.

00:33:51: Da hat man das Besondere an dieser Adjustierung ist man hat sie beiden großen oder die großen Studien für Eikotruckinder und Risankizuma per Rang genommen.

00:34:00: Und hat dann versucht, die Risankiezumapopulation so zu matchen mit der Eikortrucknerpopulation das die ganzen Basisdaten der Patienten gleich waren.

00:34:12: Und das ist eine statistische Analyse, die man machen kann um Daten vergleichbarer zu machen.

00:34:17: und wenn man dann darüber versucht in das Paar sieh neunzig Ansprechen über sechzehn Wochen zu vergleichen Dann hat man diese Analysee gesehen dass das Resan Kizumat im Alkotokinrad doch signifikant Überlegen war nach acht Wochen nach zwölf Wochen und nach Sechzehnt Wochen.

00:34:34: also hier gab es dann doch einen deutlichen Unterschied.

00:34:37: Zum Abschluss will ich Ihnen, weil wir jetzt doch bei den Antikörpern noch waren einen IL-III Antikörperkonstrukt zeigen.

00:34:44: Was ich sehr, sehr spannend finde und was wir selber gerade in einer Phase II Julien anwenden können bei vier Patienten – das ist ein AntiIL-III-Antikörper der im weitesten Sinne dem Risankizumab nachempfunden ist, weil Epitop an denen dieser Antiköpper bindet, ist in etwa genau das gleiche Epitop an das Risanchizumab bindet.

00:35:07: Das kann man ja heute alles sozusagen im Labor alles nachbauen und herstellen.

00:35:12: aber dass besonderer an diesem Antikörper ist nicht die Bindungstelle, die es eben gleich effektiv für Risanchizo-Map höchstwahrscheinlich, aber der FC Teil des Antikörpers wurde modifiziert.

00:35:25: Das ist eben der Teil des Anti-Körpers, der die Funktion übersetzt Und da hat man nur drei Aminosäuren in diesem FD-Teil verändert.

00:35:34: Der führt dazu, dass der natürliche Abbau dieses Antikörpers durch die Proteolyse in unserem Körper gehemmt wird und dadurch ein vermehrtes Recycling des Antikörperes passiert und die Halbwertzeit des Antikkörpers deutlich länger wird Effektivität länger erhalten bleibt und die Haltwertzeit dieses Antikörpers trägt ungefähr ein hundert Tage.

00:36:04: Die von anderen Antikörpern liegt immer so bei ungefähr sechsundzwanzig Tagen, ja?

00:36:08: Also um mehr als das Dreifass des vierfache verlängerte Halbwertszeit.

00:36:13: man konnte in den Studien keine Antidruck-Antikörper nachweisen und die Dosierungen liegen in der Phase zwei bei dreihundert Milligramm oder sechshundert Millgramm also nochmal deutlich höher als hundertfünfzig Milligramme Riesankie zum Ab.

00:36:28: Und der potenzielle Nutzen, dem man davon erwartet ist dass man da deutlich seltener noch mal initiieren muss.

00:36:35: Also die dreihundert Milligramm erwartet man eine nur zweimal jährliche Applikation und die sechshundert Milligrammen hat man erprobt für nur die einmaljährlichen Applikations, also das wäre Zukunftsmusik dass unsere Patienten nur noch zweimal im Jahr eine Spritze brauchen oder einmal im Jahr Eine Spritzen.

00:36:52: dann würde ich nochmal die Analyse machen wer lieber Tabletten schluckt oder einmal Im Jahr eine Spritze bekommt.

00:36:57: gespannt was dabei rauskommt.

00:37:00: Dieses Thema hat sehr viel Aufmerksamkeit gehabt, diese Technik diesen FC Körper diesen Stamm so zu verändern dass die Halbwertzeit sich verlängert kommt ursprünglich von einer Firma die daraus drei Spin-offs gebildet hat.

00:37:13: eine Firma ist die dieser Antikörper gegen die Psoriasis entwickelt.

00:37:17: eine zweite Firma Apogee heißt die haben sie vielleicht gelesen in den Nachrichten die entwickelt Antikörper gegen Neurodermitis und der Probtas dort auch.

00:37:26: Und die ist gerade aufgekauft worden von einem riesengroßen Pharmakonzern, das sage ich jetzt nicht von welchem, aber es war ihnen über zehn Milliarden Dollar wert diese seit erst drei Jahren existierende Firma für Zehn Milliarden Dollar aufzukaufen.

00:37:40: also da ist sicher viel Musik drin und wir werden das sehen in der Versorgung in wahrscheinlich nicht mehr allzu ferner Zeit.

00:37:48: So, da zusammenfassend drei Punkte die ich hauptsächlich heute besprochen habe.

00:37:52: Einmal die metabolische Gesundheit von Patienten mit Psoriasis und nochmal gezeigt Gewichtsreduktion ist sinnvoll.

00:38:00: dann die pdiatrische Psoria-Sys.

00:38:02: dort haben wir eine deutlich größere Therapie Bandbreite erhalten mit zwei neuen Biologiker in diesem Jahr die dazugekommen sind.

00:38:11: und meine Prognose für die Oraltherapie der Zunft, dass ich glaube das wir sehr effektive und effektivere Medikamente als wir sie im Moment haben auch oral in naher Zukunft zur Verfügung bekommen können.

00:38:21: Und dann können wir eventuell unseren Patienten wirklich auch eine Entscheidung überlassen ob Sie lieber eine Spritze oder eine Tampelle nutzen möchten!

00:38:31: Und damit danke ich Ihnen für die Aufmerksamkeit und freue mich wenn Sie Fragen zu dem Thema haben.

00:38:35: Vielen Dank lieber Sascha.

00:38:37: Das war ein Toller Überblick mit dieser Schwerpunktsetzung, die ich fand auch didaktisch sehr gelungen ist.

00:38:44: Gerade die kindliche Psoriasis ist ein Stiefkind gewesen bisher.

00:38:48: Es ist immer noch so bei den Behandlern und Behandlerinnen nicht so ganz angekommen dass gerade auch Kinder- und Jugendliche eine hocheffektive Therapie benötigen damit sie in einer extrem vulnerablen Zeit, nämlich der Schulzeit und der Pubertät möglichst erscheinungsfrei sind.

00:39:05: Und diese Zeit so durchleben können wie eben Menschen die keine Schuppenflechte haben.

00:39:10: Mit den neuen Therapieoptionen haben wir diese Möglichkeit!

00:39:14: Ich bin dir auch sehr dankbar dass du das nochmal erwähnt hast, dass MTX heute keine Therapieoption mehr für Kinder und Jugendliche ist, erstens Off-Label.

00:39:24: Und zweitens das Nutzenrisikoverhältnis deutlich auf der Risikoseite liegt auch wenn es vermeintlich preiswerter ist.

00:39:33: dass vielleicht noch mal als Betonung und du hast gesagt alle diese.

00:39:37: dieses Sextet inklusive Appremilas Ist First Line, ist zugelassen ab sechs beziehungsweise Adalimum ab vier.

00:39:45: Das heißt sie haben alle Möglichkeiten Kinder und Jugendliche heute hocheffektiv zu behandeln und damit ihnen ihre normale Lebensqualität ihr normales Leben zurückzugeben.

00:39:56: Liebe Kolleginnen und Kollegen.

00:39:58: stellen Sie Fragen!

00:39:59: Ich gehe mal davon aus, dass Sascha Gerdes vieles angeregt hat vielleicht.

00:40:04: Auch gerade Kinder und Jugendliche.

00:40:06: die Frage welchen Patientinnen und Patienten empfehle ich denn jetzt die GLP-I Agonisten?

00:40:12: Die müssen ja selbst bezahlt werden.

00:40:14: Krankenkassenanträge sind mitunter schwierig.

00:40:18: Vielleicht ist ein Ausweg wenn das gar nicht so selten der eine oder andere Diabetiker dabei ist Das entsprechend mit dem beteiligten Internisten, das abgesprochen wird.

00:40:27: Beide Medikamente sind ja zugelassen für die Behandlung des Diabetes.

00:40:31: dass man sagt okay aus diesem Grund wir haben jetzt Daten bitte bevorzugt die GLP-I Agonisten ansetzen und vielleicht nicht das andere mal nicht glaube ich ist ein wichtiger Punkt.

00:40:43: Ich habe mir noch mal notiert, dass jetzt so ein bisschen auch wieder einmal eine Statistikschlacht in Gang ist mit Risan Kizumap vs Iko Trokinra.

00:40:53: Was ist jetzt besser?

00:40:54: Was ist schlechter?

00:40:55: Ich glaube das wird man im Einzelfall nicht beantworten können denn du hast es ja sehr schön dargestellt.

00:41:00: an den Antworten der Patientinnen einige bevorzugen halt immer noch orale Therapien, auch wenn das mit der Atherenz nach wie vor ein Problem ist bei den ja doch immer noch sehr teuren oralen Präparaten.

00:41:12: Ich glaube es gibt eine kleine Gruppe für die einfach die oralen Medikamente, die besseren sind.

00:41:17: Sehr spannend fand ich Zasocitinib aufgrund der Wirksamkeitsdaten und ich vermute mal wenn das offenmarkt kommt wird das Deukrabercitinib schwer haben zu bestehen weil auch die Nebenwirkungen, was die Häufigkeit angeht tatsächlich mehr oder weniger identisch waren.

00:41:35: Auch spannend hätte es vielleicht erwartet dass etwas mehr kommen aber das ist nicht und bin gespannt was sich in der Zukunft tut.

00:41:43: jetzt kommen die Fragen.

00:41:44: ich bin begeistert.

00:41:46: Frau Röseke-Schlecht vielen Dank Sie sind wieder dabei!

00:41:49: Das habe ich erwartet muss ich sagen.

00:41:51: Ihre Frage Die mögliche lange Halbwertzeit Wenn der neue Antikörper die Zulassung bekommt, ist möglicherweise auch ein Risiko.

00:41:59: Zum Beispiel bei schweren Infektionen und Fällen – wie ist Ihre Meinung dazu?

00:42:03: Ja

00:42:04: also die Frage haben wir uns natürlich alle gestellt weil man da gar kein Spielraum mehr hat.

00:42:08: wenn da einmal die Injektion drin ist dann ist das ja erstmal die Halbfärzzeit.

00:42:12: Die biologische Wirkung wird ja vermutlich eben noch länger anhalten.

00:42:17: auf der anderen Seite habe ich mittlerweile ein so großes Zutrauen zu der IL-III-Inhibition, dass ich da gar keine Bedenken was Infektionen angeht sehe.

00:42:29: Und wir diskutieren das jedes mal wieder wenn ein Patient da ist, der irgendwie die Woche davor einen Infekt hatte und wir werden immer immer auch entspannter zu sagen, der kann trotzdem seine Injektion heute bekommen.

00:42:43: Nur nicht wenn er jetzt einen Akuteninfekt hat, gut da machen wir es immer noch nicht.

00:42:45: aber insgesamt finde ich sind die EL-Dreinzwanzig ja mal eben so sicher und zeigen eine so geringe Infektanfälligkeit.

00:42:52: und wir haben's ja bei dem oralen Eichotrokinran nochmal gesehen in diesen Studien, die raten waren exakt wie bei Placebo und deswegen wäre ich da gar nicht so in Sorge, wenn das da einmal injiziert ist und für ein Jahr die Wirkung anhält dass da etwas passiert.

00:43:06: Wir haben ja ein anderes Therapeutikum, was wir hier auch nutzen mit deutlich mehr Nebenwirkung.

00:43:11: Aber wo wir zum Beispiel B-Zellen depletieren mit Retuximab, wo die auch für einen Jahr verschwunden sind und da sehen wir zwar mehr Infekt aber auch da sehen keine dramatischen Situationen muss ich sagen.

00:43:22: Und da sind wir ja auch so dass wir das bei vielen Patienten einsetzen, die es brauchen.

00:43:27: Bei den IL-III-Gern hätte ich im Gegensatz dazu wirklich gar keine Sorge das eben einzusetzen aus solange zu inhibieren.

00:43:35: Ich glaube, das war auch ein Grund warum sich die Firma IL-III in die Vision ausgesucht hat.

00:43:41: Weil eben die Daten jetzt über mehr als ein Jahrzehnt muss man sagen Ustekinum habe sogar noch länger dieses hohe Sicherheitsprofil zeigen.

00:43:49: und es ist schon längst nicht mehr so dass wir auch zum Beispiel bei elektiven Operationen wie Gelenkersatz empfehlen die Medikamente vorübergehend abzusetzen weil dass das perioperative Risiko exakt das gleiche ist beim gesunden Versus einem der Untertherapies.

00:44:06: Sogar in manchen Fällen geringer wird, weil eine unkontrollierte Entzündung ein erhöhtes zum Beispiel Infektionsrisiko mit sich bringt.

00:44:15: bei der Psiasis und auch bei der Psoys Ertrittis, dass es eigentlich einen Vorteil bringt diese Medikamente weiter laufen zu lassen.

00:44:22: und das Gleiche gilt natürlich für ihre Frage nach Unfällen.

00:44:27: Eine ganz spannende Frage sehe ich hier noch von Matthias Hoffmann, der auch wieder dabei ist und die ist wirklich interessant.

00:44:33: Geht ins Eingemachte Sascha?

00:44:35: Jetzt wird es spannend!

00:44:36: Das habe ich von Mathias erwarten.

00:44:37: Welche

00:44:38: Waage empfiehlst du zur Messung des Fettmuskelanteils über?

00:44:42: weißt Du zur Einstellung GLP-I Therapie zu Kollegen oder Rezeptierst du selbst?

00:44:47: Ja also wir hatte die Gelegenheit sowohl bei Selectus als auf der Münchner Fortbildungswoche einen gemeinsamen Vortrag mit Professor laudes aus Kiel dazu zu machen.

00:44:57: Und Professor Laude ist aktuell auch der Präsident der Deutschen Adipositasgesellschaft, also insofern war ich da... sehr beruhigt, so ein Profi an meiner Seite zu haben.

00:45:07: Und der hatte nochmal gesagt also ja man muss eigentlich heutzutage Körper Fettanteilen messen wenn man Patienten eben auch mit einer Adipositas diagnostizieren möchte oder beraten möchte.

00:45:20: dafür reichen aber diese ganz normalen Resonanzwagen will ich sie fast sagen wo man eben mit Strom über die Plattform sozusagen den Fett Anteil im Körper messen kann.

00:45:29: das müssen nicht diese Riesenaufwändigen super teuren Wagen sein wo die Patienten diese Handteile fassen müssen, um das zu messen.

00:45:36: Das würde schon reichen und es wäre sinnvoll den Fettanteil mitzumessen aber es würde rein theoretisch auch reichen ausschließlich das Gewicht und dem BMI zu kontrollieren und sich daran zu orientieren.

00:45:51: so viel dazu.

00:45:52: und ja wir rezeptieren das selber proaktiv dazu übergegangen und weisen unsere Patienten darauf hin, dass es diese Möglichkeit gibt.

00:46:03: Und wenn sie die nutzen möchten, dann sind wir auch gerne bereit das zu verorten.

00:46:08: Wir haben also eine Checkliste gemeinsam mit Professor Laudes entwickelt, die wir durchgehen können in der Sprechstunde.

00:46:14: Die kann ich auch gern zur Verfügung stellen.

00:46:15: Können Sie mich gerne anmählen?

00:46:17: Dann schicke ich die gerne rum!

00:46:18: Das ist im weitesten Sinne aus der Fachinformation abgeleitet.

00:46:22: aber Ein Punkt ist zum Beispiel dabei, wenn der Patient gleichzeitig einen Diabetes hat.

00:46:28: Dann würden wir immer empfehlen das mit dem Diabetologen oder dem Hausarzt noch mal gemeinsam zu besprechen und zu kommunizieren entweder ob es eine Möglichkeit gibt dass in der Diabetes Indikation sogar zu rezeptieren zur Lasten der GKV oder ob er etwas dagegen hat wenn es eben nicht geht.

00:46:45: dass wird dann als Selbstzahlerleistung ja auf Privatrezept rezeptiert.

00:46:50: Das ist immer noch so, also wenn Sie es eben zur Gewichtsoptimierung rezeptieren wollen.

00:46:55: Ist das eine Privatleistung?

00:46:58: Da arbeiten die Kollegen daran, ob das vielleicht doch eine Möglichkeit gibt, das irgendwann zu ändern und im Moment müssen die Patienten das in jedem Fall aber selber bezahlen.

00:47:08: Was vielleicht ganz spannend noch hinzuzufügen ist – Sie haben das vielleicht gesehen in dieser Studie Exekizumab mit Terzipatid Aber unten Patienten hat eine Beratung für Diät und Bewegung.

00:47:20: Das ist ganz wichtig, weil unter den GLP-I Agonisten nicht nur Fett sondern auch ein bisschen Muskelmasse verloren geht.

00:47:26: Das darf man nicht vergessen und deshalb müssen Patienten aufgeklärt werden noch instruiert werden während der Zeit der Anwendung dieser Medikamente im Prinzip, sagen wir mal Salob in ein Fitnessstudio zu gehen.

00:47:38: Vor allen Dingen Muskelaufbau zu machen eben Bewegungen zu machen damit diese Muskelwasser tatsächlich nicht ein größeres Ausmaß erreicht.

00:47:45: und das ist eine Frage der Aufklärung die aber auch dazu führt dass dann natürlich die Atherenz zu diesen Therapien deutlich besser ist weil die Patienten merken ich verliere Gewicht Ich kann mich wieder besser bewegen Und es gibt so einen Jojo Effekt in die positive Richtung.

00:48:02: Das ist auch das, was die Patienten, die ich unter diesen Therapien habe absolut berichten.

00:48:06: Aber da ist Aufklärung wichtig und du habt das sicherlich in eurem Bogen auch.

00:48:09: Genau!

00:48:10: Und was da nochmal ganz interessant ist bei Matthias Lautes hat sich dazu auch geäußert und hatte noch mal gesagt dass das mit der Muskelmaße wenn dann Problem beim Menschen über sixty-fünf ist Dieser Gruppe ist ein bisschen zurückhaltbar, jüngeren Menschen nicht.

00:48:26: Und da sieht man nicht überproportional einen Schwund der Muskeln.

00:48:29: Ah okay!

00:48:30: Man verliert Muskelmasse aber automatisch weil man halt weniger Gewicht mit sich rumschleppt.

00:48:34: dann braucht man auch nicht so viele Muskeln, aber nicht über proportional.

00:48:37: Aber bei älteren Menschen da ist er ein bisschen ... naja mit Vorsicht sage ich mal.

00:48:43: Ansonsten das fand ich auch noch meine super Aussage hat er sich davor als Publikum gestellt und ganz klar gesagt es gibt keine Nebenwirkungen.

00:48:51: Das hört man selten, dass jemand so das sagt.

00:48:55: Es gibt Wirkung des Medikaments.

00:48:57: die Übelkeit, die verlangsamte Magenentlehrung.

00:49:01: Das ist die Wirkung der Hormon, was man da substituiert.

00:49:05: Das es keine Nebenwirkungen im eigentlichen Sinne und alles andere selbst die Pankratitis, die mal beschrieben worden ist oder Augensehstörung, das konnte man nicht verifizieren und halten.

00:49:18: Und das fand ich auch noch eine beruhigende Aussage wenn wir das eben unseren Patienten anbieten möchten, dass wir uns eigentlich keine Sorgen machen müssen.

00:49:26: Das Einzige ist man sollte eben darauf hinweisen weil die Magenentlehrung verlangsam wird durch die Wirkung Könnte das bei Operationen und bei Anästhesiegesprächen von Bedeutung sein, weil es zu einem Reflux kommen kann?

00:49:41: Und man dann vielleicht vor elektiven Operationen eine Pause macht damit man kein Aspirations- oder seinen Aspiratsrisiko eben normalisiert für elektive Operation.

00:49:52: Ich habe immer noch keine weiteren Fragen.

00:49:54: Sascha du warst offensichtlich so überzeugend und ausreichend in der Information, dass hier gar nichts kommt.

00:50:00: Ich habe noch mal eine Frage zu dem ZAZO CTNIP was ja tatsächlich auch ein... ich send's mal so diesem schönen englischen Wort Gamechanger sein kann, das ist ein besonderes Therapie-Prinzip, es offensichtlich auch ganz gut bei der Atrittis wirkt und ne deutliche Wirkungsverbesserung im Vergleich zu Deukra, was Citinib bietet.

00:50:20: Aber es ist ein Typ zwei Innovator und damit in gewisser Weise einen Immun-Suppressivum.

00:50:26: Wie sieht's mit der Langzeitsicherheit aus?

00:50:28: Nach zehn Jahren Deukrah nach zehn Jahren Zazu-Citinib im Vergleich zudem gerade angesprochenen IL-VIII-Hermann und IL-XI, wo wir wissen über zehn Jahre und mehr absolut keine Sicherheitsbedenken.

00:50:41: Was ist dein Kommentar?

00:50:42: Ja, also mein Kommentar ist das.

00:50:45: Ich glaube dass die selektiven TÜG zwei Hammer nochmal deutlich besser sind als Jagdhammer was die Langzeitsicherheit auch angeht weil sie im Prinzip weniger Signalwege inhibieren und viele Zell rein in Ruhe lassen.

00:51:01: Sie inhibieren vor nämlich ihr Dreiundzwanzig-Signalwege, ihr als Zwölfseeknalwege aber auch Interferon-S signalwege.

00:51:09: Aber zum Beispiel keine Lipidsstoffwechsel, Signalwege oder Eretropoese oder sonstige Dinge, deswegen man auch keine Blutkontrollen wirklich braucht.

00:51:19: und deswegen glaube ich tatsächlich dass eine selektive Tückzwei-Hemmung auch eine sichere Therapie über längere Zeit ist ohne das es natürlich die Daten jetzt gibt.

00:51:28: Ich bin da eigentlich sehr zuversichtlich,

00:51:33: Ich würde sagen mal eine Abschlussbemerkung von Frau Rösekeschlecht, die wirklich super auch zum Ende dieser Veranstaltung passt.

00:51:42: Sie sagt doch einmal einer meiner Patienten hat sein Geld in einen Personal Trainer investiert und ich kenne das auch von zwei Patienten von mir, die genau das gemacht haben zur Ernährung und Bewegung.

00:51:52: Und dadurch ist der BMI von vierzig auf dreißig gesungen, und der Patient ist mehr und mehr motiviert diese Therapie durchzumachen.

00:51:59: Also liebe Kolleginnen und Kollegen trauen Sie sich das!

00:52:02: Wenn die Patienten in der Lage sind das finanziell zu leisten legen sie ihnen die Therapie nahe.

00:52:08: ich muss persönlich sagen Ich verordne Tirzipatid weil es etwas effektiver ist als Simoglutit Das Wego Vido Zempik Und das bestätigen auch die Patienten.

00:52:19: Ich habe bei manchen, bei denen ich erst mal das VEGO wie vor Ort eine halbe umgestellt mit einer deutlichen Besserung Gewichtsabnahme.

00:52:27: Das macht glaube ich durch das duale Wirkprinzip was du beschrieben hast wahrscheinlich auch Sinn das zu tun.

00:52:32: aber alle Patienten die ein Gewichtsverlust bemerken sind wirklich sehr motiviert das weiterzumachen.

00:52:39: Die merken aus den gut tut es gerade von gesprochen.

00:52:42: der Blutdruck braucht keine Medikation mehr weil er durch die Gewichtsabnahme sich von selbst kontrolliert.

00:52:48: Das sind alles so positive Begleiteffekte, die wieder positiv verstärkt und motivierend wirken.

00:52:54: Wir sollten das nutzen für unsere

00:52:56: PatientInnen.".

00:52:57: Vielleicht kann ... Jetzt mach ich doch noch einen Abschlusskommentar.

00:53:01: Vielleicht kann man das nochmal ergänzen?

00:53:02: Weil das ist wichtig!

00:53:04: Wenn man diese medikamentöse Gewichtsregulierung verortet, ist es immer eine Add-on Therapie zu einer Lebensstiländerung, das sollte immer verknüpft werden.

00:53:17: Und der Vorteil oder wie man das gut kommunizieren kann ist weil die Patienten investieren ja in sich selbst was sie selber bezahlen müssen.

00:53:26: und den maximalen Invest bekommen Sie wenn sie dann auch an ihrer Ernährung arbeiten.

00:53:32: Und das Gute ist, dass sie das erste Mal in der Lage sein werden ihre Ernährung zu ändern weil sie dieses Hungergefühl und diesen Japan nicht mehr haben unter der Therapie.

00:53:43: Die Spritze bietet sozusagen die Chance endlich seine Ernährungen auch auf den grünen Zweig zu bringen und beide Bausteine zusammenbringen dann den maximalen Effekt.

00:53:53: deswegen sehen auch die Studien bei die gelaufen sind mit diesem Inkretin zur Gewichtsreduktion besser aus als die gelaufen sind zur Behandlung des Diabetes, weil bei der Gewichtsreduktion die Patienten auch ihre Ernährung verändert haben und beim Diabetes haben sie es einfach nur für den Diabetes bekommen.

00:54:11: Vielleicht sollten wir mal Matthias Laudes einladen als Referent hier, aber wir haben einige Erkrankungen in der Darmatologie die sehr vom Körpergewicht abhängen.

00:54:20: Bei der Atmoschineromatitis ist es eher seltener aufgrund der Erkrankung, weil zum Beispiel die Hydradinite superativer, die Palmoplantare postulose.

00:54:27: Wir haben die Psoriasis als dominante Krankheit im alle Gewichtsabhängig und nicht nur was die Krankheit angeht aber auch die Wirkung von Medikamenten ist deutlich schlechter bei übergewichtigen Menschen.

00:54:38: Und vielleicht sollten wir noch mal das als Motivationsschub nehmen, dass wir diese neuen Medikamente, die es ja jetzt auch oral gibt.

00:54:45: Dein Oral ist wieder dabei tatsächlich nochmal zu proklamieren.

00:54:49: Wir müssen mal gucken ob wir das für das nächste Jahr mit auf unser Programm nehmen.

00:54:53: Ja ich danke dir noch einmal ganz herzlich für den Vortrag!

00:54:57: Ich danke Ihnen für die Fragen und Sascha du stellst

00:55:01: den nächsten

00:55:02: Thema vor und sagts Tschüss

00:55:04: Ja, genau.

00:55:04: Nach dem Derma-Atom ist er immer vor dem Dermatom.

00:55:07: am zweiten September sehen wir uns wieder wenn sie Lust haben mit dem Thema bollöses Pemphygoid aktuelle Therapieoptionen kleiner Spoiler.

00:55:15: da hat sich gerade etwas getan was ich jetzt noch nicht verrate und als Gast ist wieder dabei Professor Michael Herth aus Marburg der uns eben dieses Thema wieder in vor trefflicher Art und Weise wie immer referieren wird.

00:55:29: Und wir freuen uns, wenn Sie wieder dabei sind, wieder aktiv Ihre Fragen stellen so dass wir und wieder unseren maximalen Invest bekommen, wenn wir dabei sind.

00:55:39: Und in diesem Sinne einen schönen Sommerabend wo auch immer sie in der Republik sind.

00:55:44: und wir sagen wie immer...

00:55:46: Und Tschüss!

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