7. Update Urticaria
Shownotes
In dieser Episode referiert die Expertin Prof. Dagmar von Bubnoff zum Thema "Update Urticaria“.
Transkript anzeigen
00:00:01: Viertel nach Acht am Mittwoch wirklich der erste des Monats, der Erste Juli.
00:00:05: Herzlich Willkommen zu Dermat at Home im dermatologen Lieferdienst.
00:00:10: wir sind wieder für Sie im Studio.
00:00:11: Uli Mowitz
00:00:13: Hallo zusammen
00:00:14: und mein Name ist Sascha Gerdes.
00:00:16: Wir wollen uns heute bei derma et home mit der Oricaria beschäftigen und werden dann gleich Herrn Metz dazu einladen Zu erzählen.
00:00:24: aber sie wissen ja vorher bringen wir ihn immer noch ein paar aktuelle news Und die wird Heute, Uli Murovitz präsentieren.
00:00:32: Deswegen gebe ich jetzt direkt an dich weiter für die Dharma News, Ulli!
00:00:36: Dann
00:00:36: übernehme ich mal die Dharma-News für heute und Sie wissen, Dharma At Home ist Ihre Sendung.
00:00:42: Sie haben in Ihrem Browserfenster so eine kleine Chatfunktion.
00:00:46: wenn sie mitmachen wollen oder sollen viel besser dann bitte dort einmal mit vollem Vorunzunahmen anmelden und alles was Sie an Fragen kommentaren haben das stellen Sie uns bitte Kommentar beantwortet.
00:00:59: Der heißt heute, dass iPad mit ihren Fragen zum Management sozusagen damit wir auch nachher am Ende alles das klären können was vielleicht noch unklar geblieben ist.
00:01:12: so Die DERMA News beschäftigen sich heute mit einer Neuigkeit, nämlich der Absuriasis im Kindesalter.
00:01:25: Das ist natürlich nicht neu aber im Rahmen dieser besonderen Indikation gibt es etwas Neues.
00:01:31: zuvor noch einmal der Hinweis und das wird mittlerweile auch in entsprechenden Studien immer klarer Kinder- und Jugendliche leiden sehr stark unter Absuriosis vielleicht sogar deutlich stärker als erwachsene Menschen.
00:01:46: Das ist ja häufig in einer prägenden Zeit Schule, Jugendliche, sexuelle Entwicklung
00:01:52: etc.,
00:01:53: so dass hier auch diese Krankheit unbedingt sehr ernst genommen werden muss.
00:01:59: wir wissen ferner das schon bei Kindern mit psoriasis eine ausgeprägte Komorbidität besteht zum Beispiel hypertonus zum beispiel typ zwei diabetes et cetera.
00:02:09: Das hängt natürlich auch mit Übergewicht und anderen Faktoren zusammen, aber das ganze zeigt zu Riasis ist eben eine systemische Erkrankung.
00:02:17: Und gerade bei Kindern und Jugendlichen ist heute ganz wichtig die frühe effektive Therapie.
00:02:25: Da haben wir den Vorteil dass wir mittlerweile einige der moderneren und damit auch der wirksstarken Medikamente mit guter Sicherheit und Verträglichkeit zugelassen haben.
00:02:38: Und im Reigen dieser Zulassung hat sich jetzt gerade letzte Woche Risan Kizumab eingereit, nämlich mit einer Zulassung ab sechs Jahren zur Behandlung der mittelschwer bis schweren Plakpsuriasis.
00:02:51: Das ist ja die übliche Formulierung und Sie sehen hier auch da geht es wie sie gleich noch mal in einer Tabelle sehen werden immer auch neben dem Alter um das Gewicht.
00:03:01: Und im Fall von Risan Kizuma, das ist die Ab-Fürzig-Kilo.
00:03:07: Auch wenn der Patient sieben Jahre alt ist oder sechs Komma fünf gelten die Hundertfünfzig Milligramm die Erwachsenen Dosis.
00:03:15: in den üblichen Dosierungsintervallen also null vier und alle zwölf Wochen aber unter vierzig Kilogramm wird mit einer neuen Dosierung behandelt und die beträgt worum auch immer, fifty-fünfzig Milligramm.
00:03:28: Die ist neu erhältlich und kann so verschrieben
00:03:30: werden.".
00:03:32: Das ist ein großer Vorteil und wir gucken uns jetzt einmal an was wir überhaupt mit den modernen Therapien
00:03:39: zur Verfügung
00:03:39: haben in Bezug auf Alter und Sie sehen fast bis auf eine Ausnahme alle ab sechs Jahren nur Adalimomab und seine Bio Simulas natürlich.
00:03:48: die haben eine Zulassung für vier Jahre und mehr Und sie sehen das im All eigentlich eine Gewichtsadaptation haben.
00:03:59: Sie sehen hier bei Adalimomab kann gegeben werden ab einem Körpergewicht von dreißig Kilogramm und mehr, aber das Ustikinomab beispielsweise sechzig Kilogrammen und mehr.
00:04:09: Und praktisch bei allen Medikamenten die sie auf dieser Liste sehen ist eine Dosisanpassung nach Körpergewricht notwendig wenn diese Körpergewichtsgrößen die dort auf der rechten Seite aufgeführt sind unterschritten werden.
00:04:24: Das ist in den entsprechenden Fachinformationen sehr gut dargestellt, mit welcher Dosis dann gearbeitet werden muss.
00:04:31: Sodass man eigentlich dort die Therapie wirklich sehr leicht initiieren und auch erklären kann – natürlich meistens im Zusammenhang mit Eltern oder entsprechend Erziehungsbrechtigten.
00:04:43: Ich kann nur alle, die Zuschauen und Zuhören ermuntern nehmen Sie diese Option wahr wenn Kinder mit einer mittelschwer bis schweren Zuriersis in der Sprechstunde sind.
00:04:55: Denken Sie daran, der Leidensdruck ist enorm groß und wenn die Kinder merken, aha ganz schnell können wir therapieren, ganz schnell wird die Haut wieder besser vielleicht sogar ganz erscheinungsfrei dann gewinnen sie ihr ganz normales Leben zurück und das ist für die weitere Entwicklung wirklich von ausschlaggebender Bedeutung.
00:05:13: Das waren kurz und knapp die Dama News für den Juli Und damit lieber Sascha, gebe ich zurück an dich und Einführung von Professor Metz.
00:05:22: Ja wer hätte das gedacht?
00:05:23: Vielleicht erst noch als Kommentar jetzt acht zugelassene Medikamente zur Behandlung der kindlichen Psyriasis also tolle Innovationen da können wir das wirklich nutzen im Alltag.
00:05:33: So, jetzt aber zu unserem eigentlichen Thema und Sie sehen ihn schon im Hintergrund Professor Martin Metz von der Charité in Berlin ist heute dabei und wird uns ein Update zur Othikaria geben.
00:05:43: und wer schon mal was zur Oothikaria gelesen hat er kennt ja einen Metz auf jeden Fall!
00:05:47: Und wir sind ganz froh dass er auch wieder bei uns bei Thermite Home dabei ist und uns heute ein Update zu Othikkaria gibt.
00:05:55: und damit gebe ich auch gleich nach Berlin lieber Martin.
00:05:59: Ja, liebe Sascha, liebe Uli.
00:06:01: Ganz vielen Dank dass ich wieder bei euch sein darf und das sich über die Urticaria reden darf weil das ist tatsächlich auch noch immer wichtig und übrigens auch für die Kinder.
00:06:13: also auch hier sind es nicht nur die Erzenden sondern auch die Kinder die von den Symptomen der Urticaria betroffen sind chronische spontane Urtikarier.
00:06:24: davon sprechen wir wenn Quaddeln und Angiödeme eben spontan aus dem Nichts auftreten und das über ein Zeitraum von wenigstens sechs Wochen.
00:06:35: in den meisten Fällen ist es allerdings über Jahre.
00:06:38: Das heißt etwa die Hälfte hat die Urticaria, die Grundspontane Urtecaria für Mitte fünf Jahre.
00:06:46: Wenn die Patienten oder ja die zeigen uns ja meistens die Fotos wenn sie bei uns gegenüber sitzen sieht man meistens gar nichts an der Haut, das heißt wir schauen die Fotos an und sehen.
00:06:59: Die Quaddeln sehen die Schwellungen.
00:07:01: was wir aber tatsächlich nicht sehen ist das wesentliche Problem und das ist der Juckreiz.
00:07:07: Tatsächlich ist es so dass es ganz egal welche Erkrankung wenn sie mit Juckkreis einhergeht dann ist Juck Kreitz das wesentliche Symptom dass die Lebensqualität am nachhaltigsten einschränkt.
00:07:19: Das ist übrigens auch bei der Psoriasis der Fall und bei viel anderen Erkrankungen, aber vor allem eben auch bei der Urtecaria.
00:07:27: Und gerade dieser Juckreiz, aber durchaus auch das dieses unvorhersehbare Auftreten der Quaddeln und vor allem der Schwellung aus dem Nichts heraus die Patienten wissen nicht ob sie am Abend auf der Party mit geschwollenen Lippen, geschwollenem Auge oder mit Quaddeln über den ganzen Körper auftreten.
00:07:49: Das führt alles zu einer großen Belastung.
00:07:52: Die Patienten haben oftmals Schlafstörungen, die dann auch entsprechend Müdigkeit am nächsten Morgen... Sie sind insgesamt im Sozialleben eingeschränkt und das hat auch Auswirkungen auf die Gesellschaft.
00:08:04: Das führt zu höheren Kosten, das führt zur Abwesenheit bei der Arbeit usw.
00:08:11: Aus diesem Grund hat die Leitlinie schon lange Also das ist keine neue Erkenntnis in den Leitlinien.
00:08:17: Da steht schon ganz lange da drin, als Ziel jeder Therapie eine komplette Beschwerdekontrolle vorgegeben.
00:08:25: und alle die von Ihnen, die das Glück hatten Markus Maurer einmal über die Urticaria haben reden hören wie kennen auch seinen Satz treat the disease until it is gone and no more signs and symptoms.
00:08:41: Das muss unser Ziel sein bei der Orthikarie.
00:08:46: Dafür brauchen wir Leitlinien, dafür brauchen wir ein Therapialgorithmus, der auf Evidenz und im Leitlingenkonform besteht.
00:08:57: Dafür kamen im Dezember zwanzig vierundzwanzig praktisch die ganze Welt zusammen und alle Orthikariologen dieser Welt haben die neuen Leitlinien besprochen.
00:09:11: Das ist wirklich ein großes, großes Unterfangen gewesen über zweihundert internationale Delegierte aus über einhundert nationalen und internationalen Gesellschaften aus fast sechzig Ländern das es gar nicht so einfach so einen Konsensus in der Leit Linie dann auch hinzubekommen.
00:09:29: Ich werde im folgenden die Neuigkeiten deswegen.
00:09:32: Es ist Update Utikaria Auch wenn wir da im december vierundzwanzig zusammen kam erschienen ist sie erst vor zwei Monaten.
00:09:41: Ist noch in Press, in Allergy.
00:09:43: also es ist wirklich ganz neu und daraus werde ich jetzt die Dinge berichten.
00:09:48: erstmal ganz kurz zur Diagnostik.
00:09:50: Ich werde hauptsächlich dann auf die Therapie mit eingehen.
00:09:53: bei der Diagnostic Ganz ehrlich gesagt gibt's gar nichts Neues sondern das ist genau so wie es In der alten Leitlinien drin stand.
00:10:02: wir sollen bei allen Patienten eine Anamnese durchführen.
00:10:06: Gut, das machen wir grundsätzlich auch.
00:10:08: die körperliche Untersuchung gehört im Allgemeinen dazu.
00:10:10: hier allerdings der Hinweis dass wir auch insbesondere auf Fotos Wert legen sollten weil wie gesagt die Patienten ja meist wenn sie vor uns sitzen ganz normal aussehen.
00:10:19: ein Routine Labor sollte gemacht werden.
00:10:21: das besteht aus einem Differenzialblutbild und CRP.
00:10:26: Der Hauptgrund dafür ist um wesentliche Grunderkrankungen vielleicht mit zu identifizieren und zumindest in spezialisierteren Zentren auch ein Gesamt-EGE und EGG Antitepo.
00:10:43: Und da geht es vor allem darum, eine Ursache für die Urtecaria zu finden.
00:10:48: Und dann sollte bei allen der Urtecaria Kontrolltests durchgeführt werden.
00:10:51: Da gehe ich gleich noch mal drauf ein.
00:10:53: Dort sollen wir den Krankheitsbelauf monitorieren Und damit sieht man schon einen großen Teil der sieben Cs, die Seven C's, die hier formuliert sind in der Diagnostik.
00:11:07: Also Differenzialdiagnosen, Ursachen, Identifikationen – das haben wir schon viel durch das, was ich gerade eben gesagt habe auch das miniaturieren.
00:11:13: und dann gibt es eben noch ein paar andere Dinge, die sich aus der Anamnese mit ergeben.
00:11:19: Ein Wort zu den Ursachen?
00:11:22: Zu dem Kors?
00:11:25: Ich habe gesagt, dass wir dort Gesamt-IGE und IGE Anti-TPO bestimmen dafür.
00:11:32: Der Grund ist das man danach so ein bisschen nicht hundertprozentig aber so ein bischen unterscheiden kann in die zwei Hauptursachen.
00:11:40: Und das ist zum einen die Typ eins Autoimmunität oder die Autoallergie oder die Typ zwei B Autoimmunity oder auch die klassische Auto Immunität diese Nomenklatur stammt von Kums & Gell die wir alle gelernt haben, die Allergie-Klassifizierung und Typ eins.
00:12:00: Da spielt EGE eine Rolle in diesem Fall AutoEGE und bei der Typ zwei ist das ja eigentlich die cytotoxische Reaktion und da das hier nicht cytotokschisch ist sondern die Zelle aktivierend wurde es Typ IIb bezeichnet.
00:12:17: Wir haben also entweder Auto-IGE, das zur Aktivierung der Mastzelle führt Freisetzung von Histamin und damit dann zu den Auslösern der Beschwerden.
00:12:27: Oder wir haben Auto-IgG Antikörper die zum Beispiel in FC Epsilon I Cross Linken und damit auch wieder zur Mastcellaktivierung führen.
00:12:36: Das ist aber nicht alles!
00:12:38: Die Masselle ist ganz klar im Zentrum des Ganzen, aber es spielen auch durchaus andere Zellen eine Rolle.
00:12:43: Insbesondere natürlich die B-Zelle weil am Ende ist sie verantwortlich dafür dass sie autoantikörper produzierende Plasmazellen appréciert.
00:12:53: und die Autoantikörper sind nun mal verantwortliche für die Aktivierung der Massellen.
00:12:57: und es gibt verschiedene Faktoren die auch auf die B zählen bei der Utikaria mit einwirken.
00:13:03: Dann haben wir nicht nur Histamin, das aus Mastzellen freigesetzt wird.
00:13:07: Sondern wir haben auch zum Beispiel Zytokine, Chemokine die wiederum zum Einwandern von inflamatorischen Zellen wie Eosinophilen und Basophilen führen Und sie können zu einem so insgesamt entzündlichen Milieu in der Haut mitführen.
00:13:21: Außerdem können Sie Substanzen freisetzen genauso wie sensorische Nerven Die diesen wunderschönen Receptor mass related G protein coupled receptor XII oder ein kurz X-II Rezeptor aktivieren können.
00:13:36: Das ist zum Beispiel Substanz B, aber auch einige andere Faktoren.
00:13:41: Also es ist schon ein bisschen komplexer als nur die pure Mastzelle Aktivierung, aber am Ende ist die Mastzelle im Zentrum.
00:13:50: Ein Wort zum letzten C aus diesen Seven Cs und ich hatte schon angekündigt dass das... Auch die Leitlinie sagt, dass das grundsätzlich immer gemacht werden soll wenn wir unsere Patienten mit einer chronischen Orthikaria sehen Und das ist der UCT, Othicalia-Kontrolle.
00:14:05: Der ist wirklich einfach.
00:14:06: Es sind vier einfache Fragen und fünf Antwortmöglichkeiten für jede dieser Fragen.
00:14:13: Wenn es mal ganz schlecht ist, dann gibt's Nullpunkte.
00:14:16: Wenns ganz gut ist, ist es Vierpunkte so dass wir eben ein Maximum von Sechzehn Punkten haben oder einem Minimum von Nullpunkt.
00:14:22: Sechziehn Punkte is supergut kontrollierte Erkrankungen.
00:14:26: Null Punkte i katastrophal.
00:14:28: Und das Wichtige ist Wir haben einen Cutoffwert.
00:14:30: Das sind zwölf Punkte Und wenn zwölf Punkte reich sind, sprechen wir von einer kontrollierten Erkrankung.
00:14:37: Das ist etwas was uns hilft in der Dokumentation auch gegenüber den Krankenkassen aber eben auch für uns um zu wissen Wir müssen weitergehen im Therapialgorithmus oder wir können da bleiben.
00:14:56: Obwohl, also der UCT alleine das ist schnell gemacht.
00:15:00: Das in zwei Minuten ist das erledigt.
00:15:02: Das ist retrospectiv und es wirklich einfach gemacht.
00:15:05: Aber gerade wenn man auch noch andere Scores wie zum Beispiel die Utikaria Aktivitätsscore Lebensqualitäts-Scores usw.
00:15:12: wissen will was absolut sinnvoll ist dann empfiehlt sich unbedingt den Patienten die Cruise Control App ans Herz zu legen.
00:15:21: Das komplett kostenlos da ist auch kein Pharmainteressen daran.
00:15:24: Das ist einfach nur hilfreich für uns.
00:15:28: Hilfreich, aber auch für die Patientinnen und Patienten.
00:15:30: Die machen das sehr gerne, können dort ihre Scours mit ausfüllen.
00:15:34: Die können sie auch uns schicken oder über einen QR-Code direkt bei uns auf den Computer, wenn Sie bei uns sitzen, transferieren.
00:15:41: Das ist also wirklich hilfreig bei uns.
00:15:43: Kriegen das alle Patienten in einer chronischen Othikaria?
00:15:46: Übrigens nicht nur die CSU, sondern auch die induzierbaren Othikkariapatienten.
00:15:55: App, Cruise App ist tatsächlich auch nahezu weltweit verfügbar.
00:16:00: also das es nicht nur was in Deutschland erhältlich ist.
00:16:06: Die Leitlinien sagen auch ganz klar dass wir bei unseren Patientinnen und Patienten bei jeder Visite überprüfen sollen wie die Krankheit schwere ist.
00:16:19: Das ist das SS und dann entsprechend agieren, act and adjust.
00:16:26: Das Hauptinstrument um das zu machen ist eben genau dieser UCT den ich schon erwähnt hatte und daran sollten wir dann unsere Therapieentscheidung festmachen.
00:16:36: also kontrollierte Erkrankungen uct von wenigstens zwölf können wir auf der Therapie bleiben es nicht kontrolliert dann sollten die nächsten Schritt im Therapialgorithmus ergreifen Erst wenn eine komplett kontrollierte Erkrankung vorliegt, also ein UCT von sechzehn.
00:16:53: Dann können wir auch drüber nachdenken wieder im Therapialgorithmus eine Stufe runterzugehen.
00:17:00: und das ist ja der Therapie Algorithmus der Neue Und er ist noch immer sehr einfach.
00:17:07: Wenn man sich den Leitlinien-Algorithmos der Psoriasistherapie oder inzwischen auch der atopischen Dermatitis anschaut Dann sind da sehr viel Mehrnahmen und mehrere Dinge zu beachten.
00:17:20: Hier ist das noch immer sehr, sehr übersichtlich.
00:17:23: Wie bisher?
00:17:24: haben wir in der ersten Stufe Antisaminika denn notwendig auf das bis zur Vierfache?
00:17:29: Das ist und bleibt eine nicht zugelassenen Notusierung.
00:17:32: Wir müssen unsere Patienten darüber informieren dass es eine Nicht-zugelassennotusierung ist aber wir wissen auch dass es Eine sichere und effektive Medikation darstellt.
00:17:42: Auch die dritte Stufe des Zyklusporin ist noch geblieben, auch wenn es eine Off-Label-Therapie ist.
00:17:48: Ich denke aber und ich hoffe auch dass wir das nur noch sehr selten anwenden müssen weil wir inzwischen drei Medikamente effektive und sichere Medikamente in der zweiten Stufe haben Das Umalidsumab, das Dupilomab und das Remiprothinib Und auf die will ich jetzt dann auch gleich näher mit eingehen Weil das die entscheidenden Therapien sind.
00:18:11: mit Antisaminika, glaube ich können wir alle gut umgehen.
00:18:16: Ja was gibt es Neues?
00:18:17: Erstmal mit dem Oma-Li-Zumab angefangen.
00:18:19: Sie werden sagen neues nicht wirklich.
00:18:21: das ist über zehn Jahre für die CSU zugelassen.
00:18:25: aber es gibt tatsächlich etwas neues und dass haben viele von ihnen sicherlich auch schon mitbekommen.
00:18:30: Es gibt inzwischen ein Biosimilar.
00:18:33: Ende des Jahres vielleicht Anfang oder Mitte nächsten Jahres wirds auch ein zweites biosimiler geben.
00:18:38: im Augenblick haben wir eines Das CTP und das sieht man hier aus der Phase III-Studie, die sehr langweilig aussieht.
00:18:49: Weil bei Biosimiles diese Phase III Studien eben nicht gegen Placebo sind sondern sie sind gegen den Originator in diesem Fall eben das Xolair.
00:18:59: Und was sie zeigen sollen ist dass sie gleichartig sind.
00:19:02: und was diese Studien genau das zeigen konnten Sie sind absolut gleichwertig.
00:19:07: diese beiden Umalizumaps Das heißt, in der Unterdrückung der Othikaria Aktivität zeigen sie beide die gleiche sehr gute Effektivität von über zwanzig Punkten.
00:19:21: Das geht so stetig runter bis etwa Woche sechzehn.
00:19:26: Da haben wir die Verbesserung.
00:19:28: also es gibt durchaus auch dort was Neues.
00:19:30: aber was neuerer ist, so würde ich mal sagen is das Dupilum ab natürlich auch kein neues Medikament als solches für uns, aber in der Ortecaria sicherlich ungewohnt.
00:19:45: Ich glaube viele hätten nicht gedacht dass man mit einer IL-IV Rezeptoblockade auch bei der CSU effektiv sein kann.
00:19:52: Aber das haben die Phasen drei Studien gesagt.
00:19:54: Die zwei Phase drei Studien in den Umalidsmap naiven Patienten ist.
00:19:59: die QPC-Studie zeigt das wir kriegen Nach vierundzwanzig Wochen, das war der primäre Endpunkt auch eine etwa zwanzig Punkte Verbesserung im US-Sieb.
00:20:10: Das ist vergleichbar mit dem was auch mit Umarliebzumapp erreichbar ist.
00:20:15: Was man allerdings der Kurve ansieht ist dass es länger braucht bis das erreicht wird.
00:20:20: Das heißt das geht stetig runter und nach Woche zwölf wo der primären Endpunkt von den anderen Medikamenten ist da ist der Unterschied zum Placebo noch ein bisschen geringer.
00:20:31: Was ganz Interessant ist, wenn wir eine der Phasetreichstudien anschauen.
00:20:35: Die Cupid-A-Studie dort haben wir eine Nachbeobachtungszeit von zwölf Wochen die wir sehen können, die so publiziert wurde und dort sieht man das nach Beendigung der Therapie, die Beschwerden bei den Patienten die Dupilumap erhalten bleiben scheinbar untenbleiben.
00:20:51: Es sind noch wenige Patienten.
00:20:52: das muss sicherlich überprüft werden.
00:20:54: aber vielleicht hat diese Zytokinblockade, diese Typ II-Inflammationsblockade eine Auswirkung so ein Reset in der Haut und wir können vielleicht auch über sowas sprechen wie Disease Modification.
00:21:10: Ein ganz kurzes Wort zur Sicherheit gibt nämlich wirklich nichts zu berichten.
00:21:17: In den Studien hat sich überhaupt nichts Besonderes gegenüber Placebo gezeigt.
00:21:21: Das einzige, was vielleicht erwähnt wird ist das keine Konjunktivitis-Auftritt.
00:21:26: Das ist wirklich etwas, was bei der atopischen Dermatitis relevant ist.
00:21:31: Und jetzt noch zu dem dritten neuen Spieler und er ist nun wirklich neuer auch weil er erst als Letztes zugelassen wurde aber auch weil der Mechanismus ein Neuer ist und dass es Remy Brutinib.
00:21:41: und Remy Das ist die Bruton-Tyrosinkinase.
00:21:50: Das ist nicht der erste BTK-Anhiebitur, aber es ist der erste, der so selektiv ist.
00:21:55: D.h.,
00:21:56: andere BTK Anibitoren werden in der Hemmatologie und Onkologie eingesetzt, haben eine viel geringere Spezifität und blockieren auch zahlreiche andere Tyrosinkinasen und haben den größeren Sicherheitsaspekte.
00:22:12: Das haben wir bei dem Remibroutine nicht.
00:22:14: Das Prinzip der BTK-Blockade ist super vor dem Hintergrund der Otikaria, weil das ist ein Signaltransduktionsmolekül, das unterhalb des EGE Rezeptors ist.
00:22:25: Und damit kann das sowohl bei den autoallergischen Patienten helfen, wo AutoEGE zur Kreuzverletzung des Ege Rezeptores führt als auch bei den Typ II B Autoimmunpatienten – zumindest bei den meisten Weil dort haben wir Auto-IGG Antikörper gegen den EGE Rezeptor oder gegen EGE und damit eben wieder über den FC Epsilon Receptor.
00:22:46: Und damit auch BTK.
00:22:48: Der Vollständigkeit halber, BTK ist auch unter anderem in Plasma Zellen.
00:22:53: Hier wird es verantwortlich gemacht für die Produktion von Autoantikörpern.
00:22:57: Deswegen wird das Medikament gerade noch in Autimunerkrankungen mit der Multiplensklerose getestet aber das kann bei der Urtecaria zu wieder das magische Wort Disease Modification möglicherweise führen, wenn weniger Autoantikörper produziert werden.
00:23:15: Aber letztendlich geht es uns als erstes um die Effektivität.
00:23:18: was kann Remibruthinib?
00:23:21: und dann haben die Phase III Studien gezeigt dass im Absolutwert wieder eine sehr gute Effektifität erreicht werden kann, die im Maximalwert vergleichbar ist mit dem was wir auch für das Oma-Lizum abkennen.
00:23:36: Was wir aber sehen ist ein sehr schnelles Ansprech.
00:23:40: Und das kann man auch sehen, wenn wir Patienten angucken die einen Komplettansprechen haben.
00:23:48: Ich habe im Anfang gesagt dass das Ziel jeder Therapie die komplette Gesundheitskontrolle ist.
00:23:54: Krankheitskontrollen ist also keine Quaddeln mehr kein Joghreiz an Uhr es sieben von Null Und das kann mit dem Remibrutenib über die Zeit bei insgesamt etwa vierzig Prozent der Patienten erreicht werden.
00:24:06: Aber wir sehen eben auch schon sehr früh, nach zwei Wochen, bei ungefähr sechzehn-sebzehnt Prozent der Patientinnen dieses Komplett ansprechen.
00:24:20: Wichtig ist dass unsere bisherigen Problempatienten der Othikaria waren ja die auf Omar Litzemapp nicht ausreichend angesprochen haben Und deswegen hat man hier nochmal ganz explizit auf die Patienten geguckt, die zuvor Refractär auf Anti-IGE waren und die verglichen mit den naiven, also noch nicht mit Oma-Lizumap vorbeilen Patienten.
00:24:43: Und zur Woche zwei oder auch zur Woche zwölf sieht man ganz klar dass die Effektivität bei diesen Oma refraktären Patienten mindestens so gut ist wie bei den Oma Lizumapp Naiven.
00:24:54: Das heißt es funktioniert Typ eins und den Typ zwei B-Patienten, die Oma schwierigen Patienten sind.
00:25:02: Auch hier ein Wort zur Sicherheit.
00:25:05: Insgesamt gab es keine Unterschiede in der Häufigkeit von unerwünschten Nebenwirkungen zwischen Placebo und dem Remibruthinib auch nicht schwere unterwünschte Ereignisse Infektionen Leberwerte all das war absolut vergleichbar.
00:25:24: aber es gibt einen Unterschied Sollte man erwähnen, wir sehen Petechen bei ungefähr drei Prozent der Patienten die mit Remibrutinib behandelt werden.
00:25:38: Das ist auf die Patientbezogen jeweils mild bis maximal moderat.
00:25:44: es hat nicht dazu geführt dass die Therapie abgebrochen werden musste.
00:25:48: das führt auch nicht zu Veränderung in den Blutungsgerinnungsparametern Und im Verlauf werden die übliche Weise schwächer oder verschwinden wieder.
00:25:58: Aber sie sind sichtbar, Sie sind da!
00:26:02: Das heißt das werden wir sehen wenn wir mehr Patienten dann auch mit Remiprothinib behandeln.
00:26:09: Also nochmal der Algorithmus hat jetzt drei Medikamente in der zweiten Stufe.
00:26:16: Das Umalizumab, das Tupilumab und das Remiprotinib.
00:26:20: In den Leitlinien wurden schon zwei Sätze formuliert, die ganz wichtig sind.
00:26:25: Abhängig von Komorbiditäten und anderen Faktoren kann eine der Therapien bevorzugt werden.
00:26:32: Das heißt, auch wenn das Umalizumab in dem Algorithmus die höchste Evidenz hat – und da sieht man auch durch seine dunkelgrüne Unterlagerung – das hat nur was mit der Quantität der Daten zu tun und nicht mehr der Qualität der Data.
00:26:49: Und wir können, wenn wir ärztliche Gründe sozusagen sehen können wir auch mit Dupilomab oder mit Remibrutinib starten.
00:26:59: Das kann zum Beispiel eben Komobilitäten sein, das kann aber auch eine Patientenpräferenz sein für Tabletten.
00:27:07: Geh ich gleich nochmal drauf ein.
00:27:09: Der zweite Satz ist zwei Klinientherapie können nacheinander in Betracht gezogen
00:27:17: werden.
00:27:17: Wir können mit Remibrutinip starten und dann auf Dupillomab gehen.
00:27:24: Leider haben wir in Europa nicht die Möglichkeit Dupilum abzugeben, wenn vorher schon einmal Omalid zum Abgegeben wurde.
00:27:33: Das ist explizit im Label ausgeschlossen.
00:27:37: Da sind wir sehr traurig drum.
00:27:39: In anderen Ländern ist das nichts.
00:27:43: Ich gehe jetzt auf diese Unterschiede noch mal ein weil das fragen wir uns, wenn wir jetzt die Patientinnen und Patienten bei uns entsprechende sehen eben jedes Mal Für welchen Patienten nehme ich welches Medikament?
00:27:55: Die sind alle drei gut.
00:27:57: Und was sich Ihnen jetzt sagt, ist keine Evidenz, sonst irgendwie Konsens sondern das ist eine persönliche Meinung.
00:28:05: also Ich habe einfach nur mal aufgelistet, was so Argumente sind.
00:28:09: Das erste ist wirklich Präferenz der Patienten und Patientinnen.
00:28:12: Wir können uns sollten Shared Decision Making machen drüber Aufklären manche mögen eine Tablette lieber Manche möge Spritzen lieber Lieber die Medikamente, die schon über zehn Jahre unterwegs sind.
00:28:24: Andere sind auch für Neuleres zu haben.
00:28:27: Wenn wir den Packungsbeilagen Text legen lesen dann gibt es da auch ein paar Unterschiede.
00:28:34: Für das Oma-Litzumab haben wir eine Zusatztherapie also add on zur Antisaminika ab zwölf Jahren.
00:28:41: bei Dupillomab haben Wir den Satz mittelschwere bis schwere Urtecaria was schon Interessantes weil das ist überhaupt nicht definiert.
00:28:50: sind Patienten mit Angiödem automatisch mittelschwer beschwer.
00:28:53: Ich würde sagen ja, aber definiert ist das nicht also sollte auch deswegen kein Problem sein.
00:28:59: Wir haben die Zulassung seit kurzem ab zwei Jahren auch bei der gründlichen spontanen Urtecaria und eben diese Einschränkung keine Anti-IgE Antikörpotherapie vorher.
00:29:11: Beim Remibrutinip haben wir nur Erwachsene Aber ansonsten sagt der Text gar nichts weiter.
00:29:16: da haben wir keinerlei weitere Einschrankungen.
00:29:19: Also was gibt es Positives, Negatives?
00:29:22: Die Injektion oder Tablette habe ich als positiv und negativ gesehen.
00:29:26: Das ist eben abhängig davon, was der Patient vorliebe ist.
00:29:31: Positive Aspekte für das Omanizum haben wenn wir Hinweise auf eine Autoallergie haben.
00:29:37: Einer gibt's die bisher noch nicht einfach im Labor.
00:29:41: dass in aufwendigere Untersuchungen in der Zukunft hoffe ich aber dass wir dann auch zur Verfügung haben werden wie diese Sachen hätten, dann wäre das die ideale Therapie.
00:29:52: Wir wissen, dass wir es in der Schwangerschaft einsetzen können durch die langjährige Erfahrung auch bei Schwangeren.
00:29:58: Es gibt keine Vorgabe der Schwere.
00:29:59: beim Dupilumab sind sicher die Komorbiditäten mit den vielen anderen Zulassungen keine verpflichtende Antisaminikaterapie für die, die immer ganz stark sich an die Regeln halten.
00:30:10: Es ist weitestgehend unabhängig von den IGE-Werten.
00:30:13: Beim Remibruthinib insbesondere sehr, sehr gut.
00:30:20: Auch insbesondere wenn wir Hinweise auf eine Typ-IIB Autimunität haben also zum Beispiel ein sehr niedriges EGE oder Vorliegen von IGG an die TPO und es ist eben auch unabhängig von EGE werden.
00:30:33: Es gibt auch jeweils Negatives beim OMA-Lizumap.
00:30:35: Wir haben schlechteres Ansprechen für die mit sehr niedrigen GesamtEGE und vorliegend von EGG an die tpo.
00:30:42: Beim DUPI können nicht die EGE vorbehandelten Patienten behandeln Und das dauert auch länger bis Effektivität einsetzt.
00:30:50: Bei Remibrutinib ganz klar nicht bei Kinderwunsch, in der Stillzeit oder in der Schwangerschaft.
00:30:56: Dort ist es kontra-initiiert.
00:31:00: Meine Zusammenfassung!
00:31:01: Wir haben auch immer viel zu wenige Patienten die eine weiterführende Therapie nach Antistermine erhalten sollten, die sie bekommen und ich hoffe das ändert sich jetzt mit den neuen Möglichkeiten auch mit den Biosimilars, die wir haben.
00:31:12: Es gibt neue wirksame sicher Optionen und die werden auch schon von den Leitlinien empfohlen.
00:31:19: In der Zukunft haben wir auch Möglichkeiten für personalisierte Medizin, heute schon Möglichkeiten für Shared Decision Making.
00:31:26: Und so können wir Markus großes Ziel hoffentlich auch bei allen unserer Patientinnen und Patienten erreichen Nomo-Science & Symptoms and Treat the Disease until it is gone!
00:31:37: Ja und damit und mit unserer Truppe aus Berlin bedanke ich mich ganz herzlich für die Aufmerksamkeit.
00:31:44: Ganz herzlichen Dank Martin.
00:31:45: Wir bedanken uns auch schon mal aus dem Studio.
00:31:48: Und jetzt ist Ihre Gelegenheit, liebe Kolleginnen und Kollegen Herrn Metz zu löchern.
00:31:51: Was Sie jetzt immer schon wissen wollten zur Otikaria oder zur Behandlung.
00:31:56: Ich bin sicher da kommen einige Fragen.
00:31:58: Olim Browitz hat es ja eben nochmal erzählt.
00:31:59: Klicken sie unten auf die Sprechblasung geben zu Ihre Fragen ein.
00:32:03: Die erste ist schon da – die ersten beiden jetzt!
00:32:05: Ich fange mal an mit Melanie Kuns.
00:32:07: Die Frage noch einmal zur Therapie Sequenz.
00:32:09: du hattest ja gesagt Dupilumab geht nicht, wenn man Omalizumab schon mal vorher hatte.
00:32:16: Wie ist das bei Remibroutinip?
00:32:17: Hier ist eine Frage darf man Remibrutinip einsetzen, wenn Dupillomab schon vorher gegeben wurde?
00:32:24: Bei Remibrotinip gibt es meines Wissens keine Einschränkung zu den Vortherapien Bin ich da richtig?
00:32:30: Da bist du komplett richtig!
00:32:31: Da gibts keinerlei Einschrankung.
00:32:32: Das können wir zu jedem Zeitpunkt sozusagen einsetzen.
00:32:34: Ja
00:32:35: Okay also sowohl bei naiven als auch Omalizumabb oder Dupilimabb oder beide Präparatischung gehabt, dann kann man trotzdem Remeprote in die Beine setzen.
00:32:44: Aber nur bei Erwachsene neben nicht?
00:32:47: Nur bei Erwachsenen.
00:32:48: und also wie gesagt die Kontrahindikation ist in der Schwangerschaft an Stillzeit.
00:32:54: ich würde es auch erweitern auf Frauen, die Kinderwunsch haben.
00:33:01: Und dann nehme ich gleich die zweite Frage aus dem Chatregine Gläser.
00:33:05: Fragt, welche obligatorischen Laboruntersuchungen sollten wir durchführen vor der Einleitung der zweiten Stufe?
00:33:13: Es gibt keine obligatorische Labor-Untersuchung.
00:33:16: also wenn man fragt was muss man machen ist die Antwort gar nichts.
00:33:22: Ich halte es durchaus für sinnvoll wenigstens das Gesamt-IGE und idealerweise auch das IgG-AntiTPO mitzumachen, weil uns das doch Hinweise gibt welche Therapien effektiver sind.
00:33:35: Wenn wir wie gesagt sehr niedriges Gesamt IGE haben, wirkt das hat das Omalizomab eine geringere Wahrscheinlichkeit?
00:33:42: Es ist nicht ausgeschlossen aber geringer Wahrscheinlichheit dass es wirksam ist.
00:33:46: Und da kommen wir eben eher mit dem Remibrutenip aber durch Aber auch mit dem Dupilomab dann zum Einsatz.
00:33:53: Vielen Dank.
00:33:54: Ich ziehe mal eine Frage vor zur Therapiesteuerung, weil die finde ich auch super spannend.
00:33:59: Du hattest ja gezeigt dass wir den Urticaria Kontrolltest super nutzen können.
00:34:03: wenn der sechzehn Punkte hat es alles bestens kontrolliert und dann sagt die Leitlinie wir können reduzieren.
00:34:08: jetzt ist die frage wie lange Muss ich denn vielleicht diese Sechzehn erreicht haben bis sich anfangen zu reduzieren?
00:34:16: Mache ich das sofort, wenn ich das erreicht habe oder muss ich vielleicht ein bisschen länger die Behandlung fortführen und fang dann an zu reduziern.
00:34:23: Oder eine Pause zu machen?
00:34:24: was wäre da dein Vorgehen?
00:34:27: Also ich würde auf jeden Fall nicht sofort reduzieren.
00:34:30: hier gibt es keine klare Aussage in der Leitlinie dazu.
00:34:39: aber auf das Umalizumab bezogen war es auch und daran halten wir uns auch sechs Monate.
00:34:45: Das heißt meine Empfehlung ist erstmal richtig Ruhe rein zu bekommen, sechs Monate keine Beschwerden mehr und frühestens dann anfangen beim Umalizeumab vielleicht das Intervall zu verlängern.
00:34:59: spätestens nach zwölf Monaten würde ich das machen.
00:35:01: jetzt haben wir allerdings mit dem Remibroutine ein bisschen andere Situationen weil Die Tabletten haben eine Halbwertszeit von wenigen Stunden.
00:35:12: Also die Patienten müssen das auch morgens und abends nehmen, und die merken meistens schon wenn sie am Abend die Tablette vergessen haben.
00:35:19: dass sie im Morgens wieder mit Quaddeln aufwachen bedeutet hier kann man durchaus auch schon früher wenn die Patienten es wünschen und werden die wahrscheinlich auch selber machen mal Tablette weglassen.
00:35:29: Wenn quaddeln wieder da sind weiß man dass das so ist Dass die Utika ja noch da ist und man weiter behandeln muss.
00:35:35: aber gerade bei den Antikrappern würde ich doch erst mal sechs Monate Ruhe haben wollen.
00:35:41: Sehr gut, ich sortiere mal gerade die Fragen weiter.
00:35:43: Uli du hast auch ein paar Fragen?
00:35:45: Gerade zu dem letzten Stichwort wie lang muss sich therapieren?
00:35:49: ist für mich die Frage chronisch spontane Ortecaria vermutlich eine Autimunerkrankung?
00:35:56: Du hast ja grade bei Remibrutinib auch das Wort Disease Modification in den Mund genommen.
00:36:01: Wir wissen bei, zum Beispiel natürlich Psoriasis und Atopischer Dermatitis.
00:36:05: Und noch mehr bei der Hedradenitis dass so eine richtige Langzeittherapie eben bedeutet fünf Jahre plus vielleicht sogar ein Minimum und das wir Krankheitskontrolle eben nur unter besonderen Bedingungen langfristig bekommen können.
00:36:19: Wie ist denn die Rückfallquote?
00:36:21: Bei der Grundspontern Utikaria wenn ich jetzt diese sechs Monate die von dir genannt waren z.B.
00:36:26: mit Omalizumab UCT von sechzehn habe Und dann eine Therapiepause anstrebe.
00:36:34: Wie viel Prozent der vorher betroffenen mit CSU wird rückfällig und in welchem Zeitraum?
00:36:43: Ja, es sind jetzt zwei Punkte die du im Prinzip ansprichst.
00:36:45: also das eine ist wirklich diese Richtung disease modification und dort wissen wir ehrlich gesagt noch gar nichts.
00:36:55: wie viele gehen in einer wirkliche Remission wenn diese in Remissionen gehen, wie viele von denen haben auch so Rückfallquoten.
00:37:06: Das wissen wir einfach noch nicht und das hoffen wir jetzt in den zukünftigen Studien mit herausfinden zu können.
00:37:13: Der andere Aspekt ist, wieviele Patienten sind in spontanen Remission gegangen während der Therapie?
00:37:21: D.h.,
00:37:22: diese Patienten sind nur unter Therapie beschwerdefrei und wir können einfach aufhören weil sie in der Zwischenzeit in die spontane Remission Und das sind die Erwähnten etwa fünfzig Prozent nach fünf Jahren, aber das ist halt die komplette Bandbreite.
00:37:35: Also wir haben viele, die haben Neurotikaria für ein oder zwei Jahre und andere für sieben oder acht Jahre.
00:37:41: Das heißt, wir können es nicht wirklich vorhersagen, welche der Patienten und Patientinnen wirklich dauerhaft dann wieder ohne Medikamente sein können?
00:37:51: Und welche die dann wieder brauchen?
00:37:54: Was wir wissen is', dass alle diese Medikamenten wieder ansprechen wenn also zumindest bei den allermeisten Patienten, wenn man sie dann wieder einsetzen muss.
00:38:04: Bevor ich da nochmal reingreche kurz an die Technik und frage ja jetzt bist du wieder live wunderbar!
00:38:09: Live und in Farbe.
00:38:11: Wie ist denn die Quote derjenigen, die wir mit dem Dreiterapieoption Omalizumab, Dupillomab und Remibruthinib praktisch nicht helfen können?
00:38:22: Also dann der Weg zur Zyklosporin oder irgendetwas anderem gegangen werden muss.
00:38:28: Kannst du da ungefähr eine Zahl nennen?
00:38:32: Ja, das ist eine total wichtige Frage die wir auch noch nicht beantworten können weil diese Phase drei Studien mit Dupilumap und Remiproteinib sind doch sehr frisch und es gibt noch keine Real-World Daten die so eine konsekutive Therapie mitgemacht haben.
00:38:48: Wir wissen nicht ob sie sich wirklich ergänzen ich kann's nur abschätzen.
00:38:51: also ich glaube wir werden weiterhin... Also wir erreichen ja so ungefähr für jede diese Therapien komplett Kontrolle von den Antisaminika-Refraktären, Patienten.
00:39:06: Es wird so ein Überlapp geben, sodass wir auch diese Oma nicht Ansprecher dann mit Remibruthinib zum Beispiel in den Griff bekommen, sodas wir am Ende vielleicht bei sechzig-siebzig Prozent liegen die wir unter Kontrolle kriegen.
00:39:21: also meine Vermutung ist das sind es noch immer so dreißig Prozent die noch nicht effektiv therapieren
00:39:27: können.
00:39:28: Wir hatten und das so ein bisschen Hintergrund meiner Frage, zuletzt einen wunderschönen Vortrag von Frau von Bubnow aus Lübeck über die Hereteterre Alpha Tryptasemi.
00:39:39: Und da hat sie noch mal darauf hingewiesen, dass es schwierig ist diesem Krankheitsbild so einen Stellenwert zuzuordnen.
00:39:45: Aber das es durchaus sein kann, dass mitunter bei den Patienten die wir sowohl in der atopischen Dermatitis aber vielleicht ja auch bei der Grundspontane Ottikaria nicht therapieren können also als sogenannte Therapiefersager einstufen, dass dort zum Beispiel eine HAT als Begleiterkrankung manifest ist und vielleicht sogar entsprechend diagnostiziert werden sollte.
00:40:11: Wie siehst du das?
00:40:12: Ist das mittlerweile ein Therapieprinzip oder ein Diagnose-Prinzip, was allgemein schon angewendet wird oder ist es noch exotisch?
00:40:22: Nein, das würde ich ganz klar sagen auch exotische.
00:40:25: Wir wissen ja immer nicht, welche Bedeutung das hat über Alpha-Tryptasemie tatsächlich klinisch.
00:40:36: hat.
00:40:36: Also welche Bedeutung das für die Betroffene hat?
00:40:40: Wir gucken das an bei unseren Patienten und Patientinnen, und wir sehen tatsächlich bei zehn bis fünfzehn Prozent aller Patienten mit einer CSU auch eine hat.
00:40:51: Aber soweit wir es bisher sehen ist das Therapieansprechen genau gleich wie bei den Patienten einer CSu, die keine hat haben.
00:41:02: bedeutet also nicht unbedingt dass Diese höhere Alpha tryptase, die wir dort sehen in Ausdruck ist von einer stärkeren Mastzellaktivierung.
00:41:13: Sondern möglicherweise eben nur ein Anführungszeichen von einer vermehrten Freisetzung von Alpha Tryptase.
00:41:21: Also ich glaube da müssen wir noch weiter angucken!
00:41:26: Es sind auf jeden Fall relativ hohe Zahlen von Betroffenen mit so einer Art, aber welche Bedeutung das klinisch hat.
00:41:32: Das wissen wir jetzt auch noch nicht so ganz.
00:41:33: Okay super vielen Dank!
00:41:35: Ich möchte noch mal eine Frage zur Therapiesteuerung aufgreifen, weil wir über das Absetzen und Ausschleichen gesprochen haben.
00:41:41: Und da hat Frau Dr.
00:41:42: Reichardt nochmal gefragt ist denn eine Intervallverlängerung der Therapien oder wenn ich Tabletten weglasse nicht formal eine Off-Labeltherapie?
00:41:51: Wie rechtfertigen wird dann eben einer so nicht geprüftete Dosierung vor der Krankenkasse?
00:41:56: Ist das regressicher?
00:41:57: nimmt die Leitlinie dazu Stellung?
00:42:00: was kannst du dazu sagen?
00:42:03: okay Off-Label, ja klar.
00:42:06: Es ist nicht die vorgegebene Dosierung.
00:42:11: Was gibt es für Probleme damit?
00:42:13: Keine Sicherheitsbedenken haben wir keine zu besuchten.
00:42:17: Das heißt das wäre also nur ein rein rechtliches Phänomen und ich habe noch nie ... Wir behandeln seit über zwanzig Jahren Urticaria Patienten Therapie, Intervallverlängerung oder Verkürzung nicht Verlängerungen und haben noch nie Regresse bekommen.
00:42:40: Daten gibt es die auch in der Leitlinie Einklang gefunden haben zum Umar-Lizumab und hier wird tatsächlich sogar die Intervallsverkürzung mit empfohlen.
00:42:52: das ist was wir in Deutschland nicht machen weil das würden mir dann doch als auch Label sehen einfach weil die Kosten sehr viel höher sind Aber eben auch, dass man eine Intervallverlängerung mitmachen kann.
00:43:02: Sicherheitsdaten gibt es dazu.
00:43:03: wie gesagt und gerade beim Omalidsmap ist das auch absolut sinnvoll.
00:43:07: wir haben einige Patienten die mit drei Hundert Milligramm alle sechs Wochen klarkommen und damit entlastet man die Krankenkassen eben auch ganz erheblich.
00:43:17: für das Remibroutinipp gibt sie Daten noch nicht.
00:43:21: aber wie gesagt diese kurze Halbwertszeit von dem Prämiprothinib, die führt auch dazu dass die Beschwerden sofort wiederkommen.
00:43:31: Das heißt hier bringt eine Intervallverlängerung überhaupt nichts.
00:43:35: für Stupilomap gibt es die gleichen Diskussionen.
00:43:38: bei der Atopschen dermatitis bei der Urticaria hatten wir das bisher noch nicht so.
00:43:41: aber auch da sehen wir auf drei Wochen gehen auch wenn's nicht in Label ist nicht als problematisch.
00:43:48: an einer In-Label Therapie ist es trotzdem
00:43:50: nicht Super, vielen Dank.
00:43:53: Das scheint immer mehr ein deutsches Problem zu werden.
00:43:56: Unser Gesundheitswesen ist noch nicht genug unter Stress das nicht do spacing so heißt es jetzt ja auch bei der Zoriasis nicht gefördert wird eigentlich gerade in solchen Indikationen und offiziell vom GBA vielleicht mal beschlossen wird dass wir das auch machen dürfen.
00:44:12: Dann gibt es noch eine Frage zur Therapie.
00:44:14: Sequenz von Frau Röseke-Schlecht.
00:44:17: Und zwar, wenn Oma Lizumap schon mal gegeben wurde und man Dupilomab einsetzen möchte vielleicht in anderer Indikation wie Porigodatopischem EC-Cem dann ist das ja sicherlich möglich?
00:44:29: Vielleicht zielt die Frage auch darauf ab ob es irgendein Risiko gibt in dieser Sequenzbehandlung.
00:44:35: erst Oma dann Dupillomab.
00:44:36: aber ich glaube dass resultiert einfach aus der Subpopulationsanalyse der Studien oder wo man gesehen hat das die Oma-Lizumap vortherapierten und der Dupilomap etwas schlechter angesprochen haben.
00:44:47: oder warum ist es im Label so entstanden, diese Sequenz?
00:44:53: Ich wünschte ich könnte das mit Überzeugung sagen weil kurioserweise hat die Cupid B Studie.
00:44:58: Das waren ausschließlich Patienten die vorher Oma Litzumap erhalten haben.
00:45:04: Die war auch positiv vielleicht ein Tick weniger, aber es waren auch weniger Patienten als in den anderen Studien.
00:45:11: Das heißt hätte man die zusammengeschmissen einer Studie wäre das überhaupt nicht aufgefallen dass dann Unterschied wäre.
00:45:18: also im Prinzip ist da's auch effektiv bei diesen Patienten.
00:45:21: aber es war einfach so dass beide EMA nur die Studien A und C eingereicht wurden und nicht die Studie B. Ja, das war praktisch von der Firma schon so geplant.
00:45:37: Das ist nur für die Oma-Lizumap naiven.
00:45:41: Zu den Gründen kann ich da näheres nicht sagen.
00:45:43: es gibt definitiv keine Sicherheitsbedenken.
00:45:45: wie gesagt Es gibt die QB Studie in der die OMA-LIZUMAP erfahrende Patienten auch Doppeloma behalten haben und das ist überhaupt gar kein Problem.
00:45:57: Und es ist auch komplett richtig wenn für andere Indikation Dupilomab gegeben wird, dann kann man das Omalizumab auch im Anschluss geben oder andersrum.
00:46:07: Entschuldigung des Omalidsumab vorgegeben wurde, kann man auch das Dupillomab geben und das gilt übrigens auch bei der Otikaria.
00:46:18: wenn wir eine Patientin oder ein Patienten hatten die Omalidzumab vorher für sagen wir fürs Asthma bekommen haben Dann dürfte sie auch für die Otikaria des Dupilomap behalten.
00:46:33: Also steht so im Label drin, um mali zum App für Otikaria vorher
00:46:38: erhalten.".
00:46:39: Okay gut vielen Dank.
00:46:40: vielleicht war es auch von Frau Röseke-Schlechtmann hin.
00:46:42: weiß wie man das Label etwas geschützt
00:46:45: umgehen
00:46:45: kann wenn andere Indikationen da sind.
00:46:47: genau Uli du hast glaube ich an
00:46:49: muss sagen dass ist ja schon ein Spießrouten Laufen mit dem Label für Dupillomap warum immer man auf solche Kruse Gedanken kommt.
00:46:58: Ich habe dir, glaube ich beim letzten Mal auch schon die Frage gestellt.
00:47:02: Weil mir die Frage immer gestellt wird wenn ich Patienten bekomme mit Grundschaotikaria und den Antistaminika.
00:47:09: Gibt es Unterschiede bei der H-I Antistaminika?
00:47:14: Welche sind bevorzugt und welche werden jetzt deine ganz persönliche Meinung vielleicht anhand von neueren Daten oder Erkenntnissen?
00:47:22: welche sollte man eher nicht geben?
00:47:26: Also ganz klar, so wie es die Leitlinien auch explizit sagt.
00:47:29: Wir sprechen nur von den Zweitgenerations-Antisterminika also dem Nichtsidierenden wobei das nicht sedierend wissen wir alle nicht immer hundertprozentig ist.
00:47:41: aber die Erstgenerationen sind halt alle sediernd und das ist der Unterschied.
00:47:45: also nur zwei Generation da haben wir tatsächlich eine ganze Menge.
00:47:49: sieben glaube ich sind's in Deutschland aus denen wir wählen können Und du hast schon so.
00:47:55: naja Es ist sehr persönlich.
00:47:57: Von der Effektivität her scheinen jedoch ziemlich nahe beieinander zu liegen.
00:48:02: Loratadin ist vielleicht so ein bisschen auf der schwächeren Seite, die Zitrezienabkömmlinge vielleicht ein bisschen Auf der stärkeren Seite aber die geben sich nicht viel.
00:48:14: Wenn du mich nach meiner persönlichen Meinung fragst... Ich gebe tatsächlich nicht gerne Zitrezin aus dem Grund, weil ich habe ordentlichen Heuschnupfen.
00:48:23: Ich lebe drei Monate im Jahr von Antisysaminika und das Zitrezin macht mich selber total müde.
00:48:31: Und wenn man das selber erfahren hat dann gibt es halt eher nicht an die Patienten mit aus auch wenn diese Müdigkeitsrate eben ungefähr bei zehn Prozent liegt also eine von zehn Netters bekommen.
00:48:47: Mein derzeitiger Favorit, den ich ein bisschen häufiger rezeptiere als die anderen ist das Bilastin.
00:48:54: Das ist so ein neueres Antistaminikon aber auch hier gibt es noch keine wirklichen direkten Vergleiche.
00:49:01: Das is' auch mehr eine persönliche Erfahrung.
00:49:04: Ist das auch OTC oder ist das errezeptierbar?
00:49:08: Das ist auch ODC, aber... Es ist auch rezeptierbar.
00:49:12: Wie jedes Antisaminikum bei der chronischen spontanen Othikaria, das kann und sollte auf rotes Rezept gehen.
00:49:20: Bei Patienten mit der chronischem spontaner Othikkaria – das ist eine Ausnahmeregelung nach der Zleimittelrichtlinie – und diese Patienten genauso wie schwerer chronischer Juckreiz dort dürfen und sollten wir mit Reste der Patienten auch auf ein rotes Resept schreiben.
00:49:36: Aber sonst ist das Pilastin auch OTC?
00:49:40: muss die Diagnose dann aufs Rezept oder ist das völlig klar?
00:49:48: Das haben wir, früher haben wir das gemacht.
00:49:51: Da haben wir gedacht gut es ist jetzt nicht so datenschkonform wenn die Rezepte so rum zeigen und haben dann mal näher nachgefragt und es muss nicht aufs.
00:50:07: Also was ich mache jetzt auch im Ehrezept als Kommentar, einfach damit der Apotheker das war und nicht den Patienten dann sagt Ödes geht aber nicht mit dem Rezept.
00:50:18: Schreibe ich in den Kommentare ein Ausnahme nach AMR.
00:50:21: Ah ok super!
00:50:23: Vielleicht noch mal als Hinweis für alle die das verordnen?
00:50:26: weiß auch das KollegInnen, sagen nein.
00:50:28: Das kann ich nicht verordnen weil das OTC ist auch bei der Grundspontane Utikaria nicht.
00:50:33: Ausnahmeregelung nach Arzneimittelrecht wunderbar.
00:50:35: Vielen Dank!
00:50:36: Das ist nochmal ganz wichtiger Hinweis.
00:50:38: Absolut und meine Frage vielleicht von mir hinterher lohnt sich ein Switch des Antihistaminikums?
00:50:44: Wenn eins nicht funktioniert sollte man da noch mal ein anderes ausprobieren?
00:50:49: Die offizielle Antwort ist ganz klar Nein.
00:50:52: Antislaminika sind nicht so unterschiedlich.
00:50:54: Das sind minimale Wirkunterschiede, die etwas differenziertere Antwort ist kommt darauf an.
00:51:04: also ich würde durchaus oder ich würde definitiv einen Antisaminikum wechseln.
00:51:10: wenn zum Beispiel Müdigkeit oder solchulinärgische Nebenwirkungen wie trockene Mund auftritt was wir gesagt beim Zitrezin manchmal sein können dann würde ich auf jeden Fall auch ein anderes Wechseln und das einmal ausprobieren.
00:51:21: Und dadurch, dass wir sehr schnell wissen wie die Drücksamkeit ist und wie gesagt auch einige OTC sind.
00:51:27: Man kann ja schon allein aus technologischen Gründen vielleicht einmal das Antisemänikum wechseln.
00:51:33: damit solliert man auch bloß ein paar Tage aber definitiv nicht noch auf den drittes gehen.
00:51:38: Das brauchen dann echt nicht mehr machen.
00:51:39: der wesentliche Schritt ist dann die Höhe dosierung auch wenn es hier wieder keine zugelassene Dosierung
00:51:44: ist.
00:51:45: Und dann vielleicht noch eine Frage aus dem Chat dazu.
00:51:48: Ein Kortikosteroid, ein systemisches Kurzzeitig dazuzugeben hat das noch einen Stellenwert in der Behandlung?
00:51:57: Nur als Notfall also.
00:51:58: das heißt wenn ich ein Patientin oder eine Patientin habe die zum Beispiel massive Lippenschwellen oder Zungenschwellungen hab.
00:52:05: Das ist insbesondere was wo die Patienten auch große Angst bekommen dann setzen wir tatsächlich das Cortison kurzfristig ein.
00:52:13: Ansonsten machen wir das nicht, der Grund ist es hilft ja.
00:52:17: also wenn wir sechzig Milligramm, achtzig Milligrammen, hundert Milligramme je nach Körpergewicht... Also wir müssen eigentlich immer mit einem Milligramms pro Klinogramm-Körpergewicht therapieren um wirklich gute Effektivität zu haben.
00:52:28: aber dann hilft natürlich auch und die Patienten sind oftmals sehr glücklich, dass sie beschwerdefrei sind und wollen diese Achtzig-Miligramm-Pretnisolonen immer weiter haben.
00:52:39: Und wenn Sie das nicht mehr von Ihrem Hautarzt bekommen, dann gehen Sie eben zum nächsten oder gehen in die Rettungsstelle, gehen wieder zum Allgemeinmediziner und sagen ja, das Cortison hat mir geholfen, schreiben Sie mir das auf!
00:52:51: So ziehen wir uns Patienten heran, die über ein-, zwei-, vier-, sechs Monate mit nahezu hundert Milligramm Pretnisolon am Tag.
00:53:01: rumlaufen.
00:53:01: Und deswegen ist ganz klar, das Brennisolon sollte wirklich als Notfall eingeswärmen.
00:53:08: Sehr gut und vielleicht weil eine Frage noch zu den Antisdaminika kam.
00:53:12: Du sagtest ja der Switch macht medizinisch keinen Sinn.
00:53:14: also es müssten auch nicht alle Antisdaminika gegeben worden sein sondern eins in der Vierfachtusierung von vier Wochen und dann kann man weiter eskalieren auf die Stufe zwei Genau.
00:53:26: Dann eine Frage Zur Utikaria Factizia von Regine Gläser nochmal.
00:53:32: Gibt es da eine Präferenz zur Behandlung?
00:53:36: Also, bin ich eigentlich sehr dankbar für die Frage weil diese chronisch induzierbaren Utikariererkrankungen sind total... Die fallen so hinten runter!
00:53:47: Wir haben keine zugelassene Therapie jenseits der Antisaminika und wir haben viele Patienten, die wirklich sehr, sehr schwer belastet sind.
00:53:56: Auch durch Norticaria factizia oder symptomatische Demografismus wie wir es jetzt nennen.
00:54:02: Ja und da haben wir tatsächlich ein Problem.
00:54:04: also häufig reichen die Antistermineka eben auch nicht.
00:54:07: dort gehen wir genauso vor das heißt auch eine Hördosierung und ab dann befinden wir uns im Off-Label Bereich.
00:54:13: Es gibt einige Patienten dir auf Omalidsmap ansprechen.
00:54:17: Wir schreiben grundsätzlich dafür Kostenübernahmeanträge.
00:54:21: Unsere Quote ist inzwischen bei maximal zwanzig Prozent, dass wir die bekommen oder dass der Patient die bekommt.
00:54:31: Es ist Hoffnung am Horizont, weil das Remy Brutinib hat die Zulassung beantragt und für symptomatischen Thermografismus und im Nachgang auch für Geld-Otikaria Davon aus, dass wir das mit ein bisschen Glück enden diesen Jahr spätestens nächstes Jahr als verschreibbare Therapie dann auch da haben.
00:54:59: Und ansonsten bis dahin gibt es kaum Option.
00:55:04: Das wäre ja einen super Zugewinnen!
00:55:06: Wo wir wieder beim Remi Brutchen hip sind fragt Thomas Jansen nochmal warum kommt's denn zu dem Petechien eigentlich wenn man anfängt damit zu behandeln?
00:55:14: Gibt's da eine Erklärung für?
00:55:16: Ja es gibt ne Erklärungen.
00:55:18: ich finde sie noch nicht völlig zufrieden stellen.
00:55:22: Also, BTK ist auch in Plättchen und es wird vermutet dass das hier also das hat keine wesentliche Rolle für die Traumocytenfunktion aber es scheint sie so ein bisschen zu stabilisieren bedeutet wenn das BTK inhibiert wird und den Mechanismus dahinter verstehe ich oder kenne nicht wurde es mir nur erklärt dass das einer der Hypothesen ist.
00:55:49: wenn er blockiert wird dann werden die Blutplättchen ein bisschen hypersensitiver.
00:55:57: Das sehen wir auch, diese Betechien treten meistens auf so in Striemen also wenn gekratzt wird oder wenn man sich irgendwo gerieben hat, ist das in diesem Bereich nicht so komplett spontan auftreten sondern auf so einen Reiz hin wahrscheinlich mechanischer Reiz.
00:56:16: Also es scheint vermittelt zu sein über diese Therosinkinase, aber näheres weiß ich auch nicht.
00:56:23: Ich weiß nicht ob andere wirklich viel mehr dazu wissen.
00:56:26: Es steht ja in der Fachinformation ein Hinweis dass man dann vorsichtig sein soll mit Anticoagulanzien.
00:56:32: wie ist es da wenn man jetzt Trombozyten-Aggigationshemma zum Beispiel kombiniert?
00:56:36: Mit Remibrotinib oder aber auch Makumau oder Doax?
00:56:41: Wie ist da das Vorgehen?
00:56:43: Ist das kontraindiziert oder muss ich da besonders vorsichtig sein.
00:56:48: Also es gibt keinerlei Einschränkungen bei Patienten, die zum Beispiel ASS nehmen oder Klopidogrel.
00:56:57: Die Patienten waren auch in der Phase drei Studie zugelassen.
00:57:02: Das heißt hier hat man auch Informationen darüber.
00:57:04: Das ist anders bei zb Markomar.
00:57:08: Diese Patienten wurden nicht in der Studie zugelassen.
00:57:13: Deswegen haben wir auch keine Daten dazu und deswegen, auch wenn es nicht explizit im Zulassungstext als Kontraindikationen angegeben wird sondern mit Vorsicht zu behandeln oder sowas ähnliches ich würde es Nicht Patienten geben die zum Beispiel Marcoma erhalten einfach weil wir keine Erfahrung haben weil das auch den Studien zugelassen war.
00:57:38: Aber sowas wie Clopidocril, Aggregationshämmer, ASS-Einhundert das ist kein
00:57:47: Problem.".
00:57:48: Und Thomas Jansen legt da noch mal nach.
00:57:51: vielen Dank für die Frage.
00:57:52: kann es auch zu Hemorrhagien im ZNS kommen?
00:57:55: Ist da irgendwas bekannt oder waren das reine?
00:57:57: du sagst es glaube ich es waren nur mildepetechen an der Haut die aufgetreten sind.
00:58:03: so ist es also.
00:58:03: es gibt keinerlei überhaupt Keine Hinweise darauf, dass – ich meine es wurde nicht jeder einem MRT unterzogen oder ähnliches aber es gibt überhaupt gar keine Hinweise da drauf und das ist auch nicht anzunehmen.
00:58:17: Auch übrigens bei den anderen BTK-Anibitoren die schon länger auf dem Markt sind, ist das nicht der Fall auch wenn man dort auch Betechen gesehen hat.
00:58:26: Du siehst, die chronisch spontanen Urteckare beschäftigt alle und uns alle sehr häufig in der Routine.
00:58:32: Es gibt noch eine Frage zur Antisdaminikatherapie zum Schema bei Vierfachdosierung.
00:58:37: Wie dosierst du das?
00:58:38: Zwei morgens zwei Abends oder wenn du runter desierst dann ein Morgens zwei abends oder vier Mal über einen Tag verteilt.
00:58:47: wie ist da deine Empfehlung?
00:58:49: Genau, das ist eine persönliche Empfehlung.
00:58:51: Weil von der Pharmakokinetik hier es ist tatsächlich egal!
00:58:55: Die haben eine Halbwertszeit von alle mehr oder weniger gleich so zwanzig Stunden.
00:59:00: Wir könnten die über den Tag verteilt nehmen.
00:59:02: oder wie auch immer Ich mache es immer zwei null zwei.
00:59:05: Das ist eher so aus psychologischen Gründen.
00:59:08: vier Tabletten auf einmal zu nehmen Da denkt man so.
00:59:11: meine Güte ich bin ein schrecklicher Pillenschlucker.
00:59:15: über den Tag verteilt, da muss man immer die Tabletten denken.
00:59:19: Und morgens und abends das ist noch irgendwo einfach.
00:59:22: Das heißt, das empfehle ich bei nur zwei wenn ich reduzier.
00:59:28: Das habe ich mir auch mal von Pharmakologen erklären lassen sagt eigentlich ist es sinnvoll immer zu halbieren beziehungsweise zu verdoppeln.
00:59:36: also diese drei Tablette werden aus pharmakologischen Sicht nicht so sinnvoll Das heißt, von zwei auf vier beziehungsweise von vier auf zwei gehen.
00:59:47: Individuell mag es natürlich wieder Unterschiede sein.
00:59:49: Manchmal gibt's den einen der mit drei Tabletten genau die richtige Dosis hat und dann ist das auch okay.
00:59:55: Und wenn man nur noch eine geben muss, dann lieber abends?
00:59:58: Eine Frage war auch, ist die Urticaria abends oder nachts stärker ausgeprägt im Tagesverlauf oder...
01:00:04: Also es ist völlig egal was mir die Tablette nennt!
01:00:07: Wie sich die Patienten Wir sind voller Einrichten können.
01:00:11: Allerdings ist es tatsächlich so, dass es fast eine Dreiteilung gibt in der Urtecaria die Patienten, die das morgens oder im Vormittag bekommen, die dies eher gegen Abend bekommen und dann welche, wo es den ganzen Tag über Querbet auftreten kann.
01:00:27: Und da macht's natürlich durchaus auch sinnvoll, das ein bisschen anzupassen.
01:00:30: für die, die es am frühen Morgen bekommen würde ich immer sagen nehmen sie es abends und die, wie die es erst am Nachmittag bekommen sollten er.
01:00:38: dem Morgen die Tablette nehmen.
01:00:40: Super!
01:00:41: So, Frau Quitscher hat schon mal verschrieben das Remeproteinib und hat dann gleich einen Wandschreiben aus ihrer Apotheke bekommen, dass Rapsido nicht zusammen mit Itula-Sax verordnet werden darf.
01:00:52: Ich muss jetzt gestehen ich weiß nicht was Itula Sax ist... Ich hoffe jetzt darauf... Das weiß
01:00:57: ich auch nicht.
01:00:58: Also es ist ein... Rapsidoo ist ein Zip III A IV oder glaube ich also Zytokrom Nicht induktor, sondern substrat.
01:01:15: Und ist deswegen mit starken Induktoren wie zum Beispiel, ich glaube das Ithrakonazol ist immer so ein Klassiker und noch ein paar andere.
01:01:24: da sind Wechselwirkungen.
01:01:25: also die gibt es vereinzelt aber das sind wirklich ein paar seltene die Medikamente die ich so standardmäßig bei meinen Patienten und Patientinnen Da habe ich schon mal geguckt, die sind das alle nicht.
01:01:39: Also Statine und ACE-Hemmer und also was... Aber es gibt tatsächlich die Staaten zu drei auf vier oder wie auch immer Enzymen, Induktoren oder Hammer wo es Interaktion geben kann?
01:01:57: Dann würde das wahrscheinlich auch die Frage von Frau Röseke schlecht beantworten, ob Antiepileptika ein Problem sind.
01:02:06: Da müsste man eben darauf dann achten sozusagen.
01:02:09: So jetzt werden wir aufgeklärt.
01:02:11: Itu-Salada Sachs ist eine Birkenpollen-Slittherapie.
01:02:15: und jetzt ist da natürlich die Frage oder es ja auch eine gute Frage wie sieht's denn aus mit Hyposensibilisierung?
01:02:24: Also zum einen würde mich das sehr überraschen für spezifische Immuntherapien Inzymen-Induktion überhaupt nichts zu tun.
01:02:35: Das würde ich noch mal selber überprüfen, ob das wirklich so stimmt.
01:02:39: Es würde sich fast infrage stellen.
01:02:41: Nee es ist kein Problem.
01:02:43: wir können eine spezifische Immuntherapie machen.
01:02:45: Das wissen wir auch unter OmaLizumab.
01:02:47: da haben sogar sehr gute Erfahrungen bei den Patienten mit Bienewespe Allergie unsere Mastizytosepatienten die zu einer Phylaxin neigen.
01:02:56: dann macht man das gerne unter Oma Therapie, das heißt also wenn die Mastzelle inhibiert ist über den EGE Rezeptor hat es keinen Einfluss auf die Immunreaktion.
01:03:08: Bei dem BTK scheint das auch nicht der Fall zu sein.
01:03:13: Klar, BTK ist in den B-Zellen aber wir wollen ja vor allem eine regulatorische T-Zell Antwort hier haben und hier spielt BTK sicherlich keine Rolle.
01:03:21: Also es gibt kein Anhalt dass das ein Problem ist, das sollte man gleichzeitig machen können mit einer spezifischen Immuntherapie.
01:03:28: Super, und damit haben wir fast alle Fragen geklärt.
01:03:31: Eine kommt noch zum Ketotiffen.
01:03:34: Spielt das noch eine Rolle oder nicht?
01:03:37: Überhaupt nicht!
01:03:38: Das macht total müde, ist ein alter H-Einsblocker auch... Nein, machen wir gar nicht.
01:03:45: Sehr gut Ich glaube, das war die längste Frage-Antwortrunde, die wir je hatten bei Dermat Home.
01:03:51: Das zeigt wie wichtig das Thema ist?
01:03:53: Absolut!
01:03:54: Ganz toll.
01:03:54: vielen Dank auch für alle.
01:03:56: nochmal zum Nachhören wer nicht alles mitgeschnitten hat dann bei unserem Podcast.
01:04:03: und damit ganz ganz herzlichen Dank nach Berlin.
01:04:06: schon mal an dich Martin für diesen super Vortrag und diese super klaren Aussagen in der Frage.
01:04:12: Antwort Runde hier zu diesem Thema heute.
01:04:16: Ja, ich danke!
01:04:17: Ich mache den Abspann.
01:04:20: Wunderbar.
01:04:21: wir haben die nächste Sendung am fünften August.
01:04:24: das sind tatsächlich mal fünf Wochen jetzt auf die sie in denen Sie warten müssen bis sie wieder bei Dermatur umzuschalten können.
01:04:32: und Sascha Gerdes wird sein Update Psyrias ist es zwanzig sechsundzwanzig bringen.
01:04:38: kleinen Vorgeschmack haben sie heute bei den Damanius schon gehört.
01:04:41: Die kindliche Psoriasis und die vielen Zulassung, und die Wichtigkeit.
01:04:45: Und Professor Metz hat es auch nochmal betont gerade das Jucken ist auch ein Problem der Psoriesis und insbesondere auch ein problemen der kindlichen Psoria.
01:04:55: Das ist auf keinen Fall unterschätzen oder dass also die frühe effektive Therapie tatsächlich die Richtschnur Uns bleibt.
01:05:04: nichts mehr weiter, als Ihnen noch einen schönen Sommer zu wünschen.
01:05:07: Sie sehen wir sind hier auch schon wieder sommerlich weil auch in diesem Studio ist es noch sehr warm nicht mehr ganz so warm wie den letzten Tagen aber noch sehr warmen.
01:05:16: Wir wünscht ihnen dass es nicht zu heiß wird das sie den Sommer so genießen können Auch draußen wie wir das üblicherweise gewohnt waren und freue mich wenn sie zahlreich dann am fünften august trotz Ferienzeit wieder dabei sind oder Dann später den podcast hören.
01:05:33: Und ja, damit wünschen wir Ihnen aus Kiel unser übliches und tschüss.
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